Herzlich willkommen beim Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF)

Der Einsatz gegen die Unterdrückung der Religionsfreiheit ist der Evangelischen Allianz schon in die Wiege gelegt worden. Bereits bei den ersten internationalen Konferenzen im 19. Jh. spielte die Religionsfreiheit eine zentrale Rolle.
Heute nimmt der Arbeitskreis Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF) diese Aufgabe innerhalb der Deutschen Evangelischen Allianz wahr.
Die Nöte von verfolgten Christen weltweit werden von Mitgliedern des AKREF recherchiert und gesammelt, um für diese Geschwister auch einzutreten – vor Gott im Gebet und vor den Menschen mit Petitionen und Fürsprache auf den verschiedensten Ebenen. Wir informieren täglich mit unseren AKREF-Nachrichten und AKREF-Gebetsanliegen.

Neueste Nachrichten

02. Dezember 2020

Hongkong: Joshua Wong zu 13,5 Monaten Haft verurteilt

Der bekennende Christ hatte eine nicht genehmigte Versammlung organisiert

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02. Dezember 2020

Nigeria: „Konvertitin“ vom Zorn zur Versöhnung bemüht sich um den religiösen Frieden im Lande

Die Ordensschwester Agatha Chikelue geht den Schwierigen Weg zum Frieden

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01. Dezember 2020

Indonesien: Christliche Familie in Zentral-Sulawesi getötet und enthauptet; Feuer in sechs Kapellen gelegt

Die Opfer sind ein Paar, ihre Tochter und ihr Mann, allesamt Angehörige der Heilsarmee. Sulawesis Oberster Polizeiinspektor bestreitet Kirchenbrand. Die Beziehungen zwischen christlichen Gruppen und muslimischen Extremisten sind angespannt. 2005 wurden drei christliche Jugendliche enthauptet. 2006 wurden drei Katholiken zum Tode verurteilt.

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Die Religionsfreiheit und die Deutsche Evangelische Allianz - weshalb das Thema Religionsfreiheit zur DEA gehört

Der Einsatz gegen die Unterdrückung der Religionsfreiheit ist der Evangelischen Allianz schon in die Wiege gelegt worden. Bereits bei den ersten internationalen Konferenzen im 19. Jh. spielte die Religionsfreiheit eine zentrale Rolle.

Man setzte sich für verfolgte Christen anderer Konfessionen ein, aber auch damals schon für Bahai und Zeugen Jehovas! 1870 besuchte eine hochrangige internationale Kommission den türkischen Sultan und erreichte wesentliche Erleichterungen für einheimische Kirchen. Zur gleichen Zeit setzte sich eine andere Kommission beim russischen Zar gegen die Unterdrückung der Evangelischen im Baltikum ein. Seit über 160 Jahren ist die Evangelische Allianz nicht nur ein Zusammenschluss von Christen, sondern auch eine der ältesten Menschenrechtsorganisationen.

Die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) hat deswegen eine eigene Kommission für Religionsfreiheit (Religious Liberty Comission, RLC) eingerichtet, die seit 1997 auch einen Beraterstatus bei den Vereinten Nationen besitzt und jährlich offizielle Berichte an die UNESCO übergibt. Das Ziel der Kommission ist es, in Zusammenarbeit mit den 128 nationalen Evangelischen Allianzen für Religionsfreiheit im Sinne von Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung für Menschenrechte einzutreten, sowohl durch Mobilisierung von Christen im Gebet, als auch im Informieren von Regierungen, der säkularen Presse und durch die Zusammenarbeit mit anderen Menschenrechtsorganisationen. Die Kommission hat zwölf Mitglieder aus allen Erdteilen und 20 führende Politiker aus aller Welt als Berater. Für Mitteleuropa ist dort Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher aktiv, als Berater der Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe. Direktor ist Godfrey Yogarajah, zugleich auch Generalsekretär der Evangelischen Allianz in Sri Lanka und stellvertretender Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz.