09.04.2020

Russland: "Christus hat uns dazu berufen"

Bericht aus dem Missionswerk Licht im Osten

(Licht im Osten) Eine Mitarbeiterin schreibt:„Gott sei Lob und Dank dafür, dass trotz aller Verbote und Einschüchterungen Personen gegenüber, die evangelistisch tätig sind, sein Werk weitergeht! Mit unserer kleinen, aber stabilen Gemeinde gehen wir zweimal wöchentlich zur Universität und zum Bahnhof, um zu evangelisieren. Das ist zwar verboten, aber wir tun es trotzdem, weil Christus uns dazu be-rufen hat. Andere Leute steigen in die Waggons von Nahverkehrszügen, um dort ihre Waren anzubieten oder zu singen und zu spielen, und sammeln dafür Geld. Auch das ist vom Gesetz her verboten. Sie tun es trotzdem, denn sie wollen Geld verdienen. Wir predigen das Evangelium kostenlos. In jedem Waggon predigen wir es. Sieben Minuten genügen uns, um das Wichtigste über Jesu Sterben, die Bekehrung, über Vergebung und das ewiges Leben zu sagen. Ganz unterschiedliche Menschen sitzen in den Waggons, viele beschäftigen sich mit ihrem Smartphone. Aber sie können dabei trotzdem die Gute Nachricht hören. Manche lassen sich ein Neues Testament und geistliche Literatur schenken und bedanken sich dafür. Wir danken Gott, dass uns bis jetzt niemand angezeigt hat. Aber das kann sich mit jedem Mal ändern.“
 Bitte beten Sie um Bewahrung bei allen evangelistischen Ein-ätzen und dafür, dass Schirinaj mit ihrer Gemeinde auch während der Corona-Krise Wege und Möglichkeiten findet, Menschen mit Jesus Christus bekannt zu machen.
„Auf dem Platz in Universitätsnähe, wo wir evangelisiert haben, regte sich eine ältere Lehrerin auf, weil wir Gottes Wort an Studenten verteilten, und sie rief die Polizei. Wahrscheinlich ist sie Kommunistin, und der Atheismus sitzt in ihrem Kopf fest wie ein eingeschlagener Nagel. Wir haben diese Frau gesegnet, haben ihr alles Gute ge-wünscht und den Ort verlassen, bevor die Polizei kam. Andernfalls hätte uns eine große Strafe erwartet: Bei einer Einzeltat geht es um 5000 Rubel (ca. 75 Euro), aber wenn es sich um eine Gemeindegruppe handelt, dann fällt die Strafe um das Zehnfache höher aus. Deshalb bemühen wir uns, ein Zusammentreffen mit der Polizei aufgrund einer solchen Beschwerde zu vermeiden. Wir verteilen christliche Literatur und Neue Testamente …“ Bitte beten Sie
 für die Studenten, die auf diese Weise das Evangelium gehört haben, dass der ausgestreute Samen in ihren Herzen aufgeht und viel Frucht bringt; auch dafür, dass sie zuhause in dem erhaltenen Neuen Testament lesen und zum Glauben an Christus finden.
 um Stärkung von Schirinajs Gesundheit.
 um Weisheit für sie für alle Entscheidungen in schwierigen Situationen.