16.09.2022

Deutschland: Angriffe gegen Kirchen in Bayern rückläufig

Ein Drittel der Einbrüche, Diebstähle oder Verwüstungen werden aufgeklärt

München (IDEA) – Eingeworfene Fenster, gestohlene sakrale Gegenstände, geplünderte Opferstöcke: Insgesamt 816 Straftaten in und an Kirchengebäuden in Bayern erfasste das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA/München) im vergangenen Jahr. Das teilte die Behörde auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA mit. Während die Fallzahlen im Zehn-Jahres-Vergleich im Freistaat insgesamt rückläufig sind, können laut Behördenangaben weiterhin durchschnittlich nur ein Drittel der gemeldeten Fälle aufgeklärt werden: Im Jahr 2021 waren es 298 (36,5 Prozent). Zum Vergleich: 2016 konnte die Polizei bei insgesamt 949 Straftaten in 291 Fällen (30,7 Prozent) den oder die Täter ermitteln. 2011 wurden 905 entsprechende Delikte mit Tatort Kirche/Kapelle erfasst, wovon 276 (30,5 Prozent) aufgeklärt wurden.