22.01.2023

USA: Jesus-T-Shirt wird zum Ärgernis

Jungem Mann droht Hausverbot in Einkaufszentrum

Bloomington (IDEA) – Wer ein Hemd mit Jesus-Aufdruck trägt, muss in den USA mit unangenehmen Konsequenzen rechnen. So wurde einem jungen Mann in einem Einkaufszentrum in Bloomington (Bundesstaat Minnesota) mit Hausverbot gedroht, weil er ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Jesus Saves“ (Jesus rettet) trug. Ein Sicherheitsangestellter forderte den Straßenprediger Paul Shoro auf, das Kleidungsstück abzulegen, weil der Name Jesus eine religiöse Aussage sei und dies bei Kunden Ärgernis erregen könne. Die Betreiber der „Mall of America“ könnten religiöse Werbung nicht dulden. Shoro blieben nur zwei Möglichkeiten: entweder das T-Shirt auszuziehen oder das Einkaufszentrum zu verlassen. Wie die Online-Zeitung Christian Post weiter berichtet, hatte Shoro bereits einige Wochen zuvor in demselben Einkaufszentrum Traktate verteilt und öffentlich zum Glauben an Jesus Christus eingeladen. Bereits damals sei er ermahnt worden, dass dies unzulässig sei. Die „Mall of America“ zählt mit einer Fläche von etwa 390.000 Quadratmetern und jährlich rund 42 Millionen Besuchern zu den größten Einkaufszentren der Welt.