21.02.2020

Russland: Unter dem Volk der Nanaier

Ein Missionar berichtet aus Sibirien

(Licht im Osten/ Atschan): Die Nanaier sind ein von Schamanismus und Okkultismus geprägtes Volk, und es ist sehr schwer, Menschen aus diesem Volk für Jesus zu gewinnen. Die Tatsache, kaum Frucht zu sehen, entmutigt ihn oft. Wahrscheinlich wird ihn unser Herr erst in der Ewigkeit die Frucht seines Dienstes sehen lassen. Umso mehr braucht er unsere Gebetsunterstützung. Er schreibt:
„Ich pflege weiterhin freundschaftliche Beziehungen mit allen, von denen ich Ihnen bereits früher geschrieben habe. Zwar treffe ich mich leider nicht regelmäßig mit jedem, aber das Wort Gottes ist gesät. Und so bleibt mir, für sie zu beten und sie bei unseren Treffen daran zu erinnern.
In Atschan bieten Indira und Viktor (zu vergleichen mit Priszilla und Aquila) eine Art Sonntagschule für Teenager an. Indira sagt, dass sich vier 14-15-jährige Mädchen bekehrt haben und getauft werden möchten, jedoch heimlich – aus Furcht vor dem Zorn der Eltern. Ich habe bis jetzt noch kein Gespräch mit ihnen geführt, benötige des Herrn Rat, und auch für Ihren Rat wäre ich dankbar.
Wenn Sie also in Ihren Gebeten an uns denken, sind es immer noch dieselben Anliegen geblieben:
 für Atschan mit allen Nanaiern, die dort leben, sowie für alle, mit denen ich mich in der Taiga treffe … Meistens bin ich mit einem von ihnen zusammen.
 Bitte, beten Sie für mich, damit die Worte, die ich mit den Leuten spreche, von Gott sind und nicht von meiner Weisheit oder Beredsamkeit, sondern ausschließlich Worte von Gott. Ich bin wirklich abhängig von Ihren Gebeten.
 Der Feind braucht im Gegensatz zu mir keine Erholung und attackiert ständig. Beten Sie dafür, dass er dem Werk Gottes und uns keinen Schaden zufügen kann.”