22.04.2020

Deutschland: Dresden: Graffiti-Anschlag

auf das CVJM-Veranstaltungszentrum - Vierstelliger Schaden: Verein muss Kosten für die Beseitigung selbst tragen


Dresden (idea) – Bislang unbekannte Täter haben einen Graffiti-Anschlag auf das CVJM-Veranstaltungszentrum „Schuppen A“ in Dresden verübt. Wie der Verein mitteilte, fand der Vorfall in der Nacht vom 20. auf den 21. April statt. Weite Teile des im Hafen Dresden-Neustadt befindlichen Zentrums seien betroffen. Die Täter sprühten unter anderem bunte Schriftzüge, darunter die Formulierung „Gott stikt!“ (sic!). „Besonders schmerzlich dabei ist, dass die mühevolle Arbeit eines ehrenamtlichen Teams, das in den vergangenen zwei Jahren die Fassade neugestaltet hatte, damit zu einem großen Teil vernichtet ist“, schreibt der Verein auf seiner Internetseite. Der CVJM hat bereits Anzeige erstattet, wird den schätzungsweise vierstelligen Betrag für die Schadensbeseitigung jedoch selbst tragen müssen. Laut dem Geschäftsführer im CVJM-Landesverband Sachsen, Andreas Frey (Dresden), stellt das zusätzlich zum ungeplanten Belegungsausfall auf dem CVJM-Schiff – einem Bildungs- und Begegnungszentrum – durch die Corona-Krise eine weitere starke finanzielle Herausforderung dar. Der CVJM Sachsen wurde im Juni 1990 wiedergegründet. Er umfasst 33 Vereine mit rund 1.300 Mitgliedern. Der Verband erreicht jährlich mit seinen Veranstaltungen und regelmäßigen Treffen mehr als 24.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Leitender Referent ist Matthias Kaden.