27.04.2020

Deutschland: Mehrere Einbrüche in Münchner Kirchen

Neun Opferstöcke ausgeraubt – Ein Einbruch scheiterte an antiker Tür

München (idea) – Noch finden in bayerischen Kirchen wegen der Corona-Pandemie keine öffentlichen Gottesdienste statt. Allerdings sind manche Kirchen tagsüber für Besucher geöffnet. In München nutzten das Kriminelle gleich mehrmals aus. Von drei bekanntgewordenen Einbrüchen in katholische Kirchen berichtete die Münchner Polizei. Mutmaßlich wollten die Täter Spendengelder erbeuten. In der Nacht vom 21. April versuchte ein Unbekannter, die Haupteingangstür zur Dreifaltigkeitskirche gewaltsam aufzureißen. Zwar scheiterte der Mann, doch an der antiken Tür entstand ein Sachschaden von 1.000 Euro. Insgesamt neun Opferstöcke der Stadtpfarrkirche St. Peter raubten ein oder mehrere Täter aus. Sie hebelten in der Nacht des 1. April die Seitentür der Kirche auf. Ein weiterer Opferstock wurde komplett gestohlen. Möglicherweise auf der Suche nach sakralen Gegenständen durchwühlten die Einbrecher Schubladen und Schränke in der Sakristei. Der Beuteschaden ist unbekannt. Wie die Abendzeitung (München) berichtete, suchten im März Opferstockdiebe mehrmals die Heilig-Geist-Kirche heim. Zwei Männer wurden festgenommen. Ihre Beute sei gering ausgefallen, da kaum Geld in den Spendenboxen gewesen sei.