Nachrichten vom AKREF

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13. April 2005

Islamische Extremisten zwingen einheimische Christen in den Untergrund

09. März 2005

Laos, Vietnam und Iran, aber auch Afghanistan und China sind Länder mit extremer Christenverfolgung

K e l k h e i m – Das internationale und überkonfessionelle Missions- und Hilfswerk Open Doors (früher Offene Grenzen) hat seine jährliche Rangliste der Länder mit der stärksten Christenverfolgung, den Weltverfolgungsindex 2005, fertig gestellt.

 

Zum dritten Mal nacheinander befindet sich demnach das kommunistische Nordkorea auf Platz eins des Index. Das streng islamische Königreich Saudi Arabien hält weiter den zweiten Platz. Das kommunistische Vietnam ist um einen Platz aufgerückt, gefolgt von Laos. Wegen des anhaltenden Drucks auf Gläubige im Iran bleibt dieses Land 2005 weiterhin auf dem fünften Platz. Die Malediven verharren auf dem sechsten Platz, gefolgt von einem neuen Land in den Top Ten: Somalia (im Vorjahr auf Platz 11). Konvertierte Christen aus dem Islam zahlen hier einen hohen Preis für ihren neuen Glauben, besonders in den ländlichen Teilen dieses ostafrikanischen Landes. Für die Glaubensfreiheit der Christen in Bhutan, das den achten Platz innehat, gab es keine Erleichterung. In China, das sich auf den neunten Platz verschlechtert hat (von 10 in 2004), hat die Regierung die Kontrolle der religiösen Aktivitäten 2004 verschärft. Der zehnte Platz wird von einem neuen Land in den Top Ten belegt: Afghanistan (2004 auf Platz 13).

 

In fünf der Top Ten Länder des Open Doors Weltverfolgungsindex ist der Islam die Hauptreligion: Saudi Arabien, Iran, Malediven, Somalia und Afghanistan. Vier Länder sind unter kommunistischer Regierung: Nordkorea, Vietnam, Laos und China. Bhutan ist das einzige buddhistische Land in den zehn höchstbewerteten Ländern auf der Liste.

Angehängt finden Sie die Erklärung über das Zustandekommen des Open Doors Weltverfolgungsindex samt der Rangliste der 50 untersuchten Staaten und den Veränderungen zum Jahr 2004. Außerdem gehen wir genauer auf die Entwicklungen in den Top Ten Ländern des Weltverfolgungsindex ein.

 

Open Doors setzt sich in 45 Ländern der Welt für verfolgte Christen ein. Das überkonfessionelle Werk, das 2005 sein 50jähriges Bestehen feiert, liefert Bibeln und christliche Literatur in Länder, in denen Christen benachteiligt und verfolgt werden, bildet Gemeindeleiter aus und setzt sich für Gefangene und Hinterbliebene von ermordeten Christen ein. In der freien Welt ist es die Aufgabe von Open Doors, die Öffentlichkeit für das Thema „Christenverfolgung“ zu sensibilisieren und zum Gebet für verfolgte Christen aufzurufen. Jährlich gibt es den Weltverfolgungsindex der 50 Staaten heraus, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Der Sitz des deutschen Open Doors Büros ist Kelkheim bei Frankfurt am Main.

 

Open Doors im Internet:

www.opendoors-de.org

 


06. März 2005

Hindu-Extremisten wollen Religionswechsel mit Gewalt verhindern

06. Januar 2005

Immer neue Schikanen durch Behörden – Trotzdem wachsen Gemeinden

01. Oktober 2004

Vertreter von Hausgemeinden bitten um größere Religionsfreiheit

29. September 2004

Widerspruch: Religionsausübung nicht ohne staatliche Beeinträchtigung möglich

28. September 2004

Alle drei Minuten wird ein Christ aus Glaubensgründen umgebracht
Missionsexperte: 170.000 Märtyrer im vergangenen Jahr
S i n s h e i m (idea) – Weltweit wird alle drei Minuten ein Christ umgebracht, weil er sich zu seinem Glauben bekennt. Das berichtete der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) und Leiter der Deutschen Missionsgemeinschaft (DMG), Missionsdirektor Detlef Blöcher (Sinsheim), beim Herbstmissionsfest in Sinsheim bei Heidelberg. Im vergangenen Jahr habe es rund 170.000 christliche Märtyrer gegeben, vor allem in Nordafrika, dem Orient und Asien. Trotzdem dürfe man nicht auf Mission verzichten: „Alle Menschen sollen erfahren, daß sie die Ewigkeit bei Gott verbringen können.“ Den Vorwurf, Christen vertrösteten aufs Jenseits, wies Blöcher zurück. Das Evangelium vermittele vielmehr Hoffnung und Kraft in ausweglos erscheinenden Situationen.
75 Prozent der Aids-Infizierten leben südlich der Sahara
Nach Angaben der DMG-Missionarin Karin Mende, die seit vier Jahren in Madagaskar arbeitet, ist die Immunschwächekrankheit Aids zur Haupttodesursache in Afrika geworden. Von den weltweit 40 Millionen HIV-Infizierten lebten 75 Prozent in Afrika südlich der Sahara. Die sich rasant ausbreitende Krankheit habe dort die durchschnittliche Lebenserwartung um 28 Jahre verkürzt. Grundlegende Verhaltensänderungen seien notwenig. Sonst müsse man damit rechnen, daß beispielsweise im Jahr 2015 ein Viertel der 20 Millionen Einwohner Madagaskars mit dem tödlichen Virus angesteckt sei. Zum neuen Aidshilfe-Programm der Kirchen, das Frau Mende aufbauen wird, gehören Anleitungen zu einem an der Bibel orientierten Lebensstil auf der Basis sexueller Reinheit.