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Liebe Empfängerinnen und Empfänger unserer AKREF-Nachrichten,
Unser Bibelvers im Februar lautet: Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat. 5. Mose 26,11 Der lebendige Gott will, dass wir fröhlich sind. Zur Freude hat Gott uns geschaffen. „Seid allezeit fröhlich!“ (1Thessalonicher 5,16) befiehlt der Apostel Paulus, und selbst aus dem Gefängnis fordert er die Philipper zur Freude auf (Philipper 4,4). Auch wenn wir im Einsatz für Verfolgte mit viel Not konfrontiert werden, sollen wir die Freude nicht vergessen. Wir dürfen aber auch nicht übersehen, dass die Fröhlichkeit, von der in 5. Mose 26 die Rede ist, nicht losgelöst von Gott und seinem Handeln möglich ist. Das Volk, das zur Freude gerufen ist, wurde zuvor erinnert an das Erlösunghandeln Gottes in der Befreiung aus der Sklaverei Ägyptens. Als Zeichen der Dankbarkeit und Hingabe wird Israel aufgerufen, Erstlingsgaben und den Zehnten treu zu geben. Jeder soll damit neu versprechen, seinem Gott, dem Erlöser und Geber aller guten Gaben, gehorsam zu bleiben. Nur dann – aber dann auch richtig – bricht echte Freude über Gott und seine Großzügigkeit durch. Erstaunlicherweise können auf diese Weise auch verfolgte Christen dankbare Freude erleben, eben weil die Freude nicht zuerst im momentanen Erleben, sondern im am Kreuz geschehenen Erlösungshandeln Gottes gründet – und weil dankbare Opferbereitschaft dazugehört. Für verfolgte Christen sind die „Erstlingsgaben“, die sie auf den Altar Gottes legen, meist weit teurer als unsere Gaben. Aber weil sie die Größe der Gnade und Vergebung Gottes erfassen, können sie trotzdem „fröhlich sein und sich freuen über all das Gute, das der Herr ihnen gegeben hat.“ Wolfgang Häde, AKREF-Mitglied Gemeindereferent der „Hilfsaktion Märtyrerkirche“
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