Willkommen bei AKREF

Der Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen

Die Nöte von verfolgten Christen weltweit werden von Mitgliedern des dafür eingesetzten Arbeitskreises (AKREF) recherchiert und gesammelt, um für diese Geschwister auch einzutreten – vor Gott im Gebet und vor den Menschen mit Petitionen und Fürsprache auf den verschiedensten Ebenen.

Aktuelle Nachrichten

Iran

21. Juni 2018

Iran: Kein Recht ihren Anwalt zu bestimmen

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Moldawien

21. Juni 2018

Moldawien: Biblischer Unterricht an Grundschulen

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Ägypten

21. Juni 2018

Ägypten: Verhaftet wegen einer Wasserflasche

Christen wurden während des Ramadan schikaniert und verfolgt

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Südsudan

20. Juni 2018

Südsudan: Verhandlung über ein neues Friedensabkommen

Kiir und Machar verhandeln in Addis Abeba

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AKREF-Gebetsanliegen

Südsudan

Heutiges Gebetsanliegen

22. Juni 2018

Südsudan: Menschen brauchen Versöhnung

Die Menschen in den Republiken Sudan und Südsudan, brauchen Frieden und Versöhnung, um die tiefgehenden ethnischen, religiösen und politischen Konflikte lösen zu können. Sie leben in bitterer Armut und brauchen umfassende Hilfe, um die sozialen, materiellen und geistlichen Herausforderungen in ihrem Alltag zu bewältigen. Es ist ein starkes Gebetsanliegen, dass Menschen Jesus Christus begegnen und von ihm verändert werden.

Tunesien

Heutiges Gebetsanliegen

23. Juni 2018

Tunesien: Gebet für christliche Schule

Bitte beten Sie für die christlich geführte Grundschule in Tunis. Hier werden in diesem Schuljahr 325 Schüler in 14 Klassen zwischen 5 und 12 Jahren unterrichtet. Neben den 21 LehrerInnen sind auch Freiwillige engagiert. Beten Sie für ein friedliches Zusammenleben der Bevölkerungsgruppen, die mit starken gesellschaftlichen und religiösen Spannungen zu kämpfen haben.

Usbekistan

Heutiges Gebetsanliegen

24. Juni 2018

Usbekistan: Strafverfolgung wegen Ostergottesdienst

Mitglieder einer kleinen Hausgemeinde in Urgentsch wurde von der Polizei Strafverfolgung angedroht, weil sie Gottesdienst feierten. Sie wurde Opfer einer Razzia, die laut Polizei zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus nötig war. Auch in der Vergangenheit wurden bereits menschenrechtswidrige Razzien durchgeführt, sowie Beschlagnahmungen von christlicher Literatur, Verhaftungen und Geldstrafen. Wir beten für die Gemeindemitglieder damit sie den Mut nicht verlieren und standhaft bleiben.

Ägypten

Heutiges Gebetsanliegen

25. Juni 2018

Ägypten: Imam hilft koptischer Kirche

In der Nacht zum 11. Juni hatte ein Baugerüst an der koptisch-orthodoxen Kirche Anba Makar in Schubra al-Chaima Feuer gefangen. Daraufhin hat ein Imam mit Hilferufen über den Lautsprecher seiner Moschee zur Rettung beigetragen. Es halfen auch viele junge Muslime bei den Löscharbeiten. Bischof Morcos dankte dem Imam für sein schnelles Eingreifen als Zeichen, dass er sich um ein friedliches Zusammenleben bemühe. 

Äthiopien

Heutiges Gebetsanliegen

26. Juni 2018

Äthiopien: Kinderehen entgegenwirken

Das Land zählte in der Vergangenheit zu den fünf afrikanischen Staaten mit der höchsten Zahl der frühen Ehen. In verschiedenen ländlichen Gebieten Äthiopiens ist dieses immer noch üblich. Dankbar sind wir, schreiben uns Christen, dass die Zahl der Kinderehen in den letzten zehn Jahren um 30 % zurückgegangen sei. Die äthiopisch-orthodoxe Kirche unterstützt Aufklärungsinitiativen, um die Familien vor den schädlichen Auswirkungen zu warnen.

Bangladesch

Heutiges Gebetsanliegen

27. Juni 2018

Bangladesch: Pastor in Gefahr

Der Sohn eines Pastors landete auf einer Liste Tatverdächtiger, nachdem die Leiche eines Jugendlichen gefunden wurde. Als örtliche Muslime hörten, dass ein Christ als Beschuldigter festgenommen wurde, galt dies als Anlass, das Haus der Familie in Brand zu stecken. Der Pastor und seine Familie entkamen knapp dem Tod und leben nun versteckt in großer Unsicherheit. Beten wir für den Schutz dieser Familie und dass das Gerichtsverfahren gegen den Sohn fair und rechtens verläuft.

Burkina Faso

Heutiges Gebetsanliegen

28. Juni 2018

Burkina Faso: Sechs Christen entführt

Ein Pastor und drei Familienmitglieder sind unter ungeklärten Umständen entführt worden. Aus der islamistisch geprägten Gegend wurden bereits ein Pastor und seine Frau vor kurzer Zeit entführt. Die Vorfälle haben unter Christen Angst und Verunsicherung ausgelöst. Beten wir für alle Entführten um Bewahrung und Mut, aber auch um Zuversicht für alle Christen, die den wachsenden Druck aushalten müssen.

China

Heutiges Gebetsanliegen

29. Juni 2018

China: Verbreitung von Irrlehren

Über das „WeChat“-Internetmedium wird die höchst aggressive Irrlehre „Ling Ling“ des verstorbenen Sektierers HUA Xue massenhaft verbreitet. Die Sekte wurde bereits 1990 als „böser Kult“ verboten. Sie wirbt vor allem Christen ab, wenn diese in ihrem Glauben noch nicht gefestigt sind. In der staatlichen Behörde für religiöse Angelegenheiten haben Beratungen begonnen Regelungen für Ausländer hinsichtlich ihrer religiösen Betätigungen zu verbieten.

Deutschland

Heutiges Gebetsanliegen

30. Juni 2018

Deutschland: BAMF-Anhörung

Flüchtlinge, die zum christlichen Glauben konvertiert sind, dürfen bei Anhörungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ihren Pastor oder Gemeindemitarbeiter als geistlichen Beistand mitbringen. In der Vergangenheit wurden willkürlich Pastoren zugelassen oder nicht. Nach Gesprächen mit dem missionarischen Dachverband „netzwerk-m“ bestätigte die BAMF diese Regelung. Der Antragsteller müsse aber weiterhin selbst die Tatsachen seiner Angst vor Verfolgung begründen. 

Iran

Heutiges Gebetsanliegen

01. Juli 2018

Iran: Keine Freiheit für 4 Christen

Im Mai 2016 führte die Polizei eine Razzia in den Häusern von Yousef Nadarkhani, Mohammadreza Omidi, Yasser Mossayebzadeh und Saheb Fadaie in der Stadt Rascht durch. Die Männer wurden verhaftet und angeklagt eine Gefahr für die nationale Sicherheit zu sein und beschuldigt, das Christentum zu verbreiten. Jetzt wurde die Berufung gegen das hohe Strafmaß von 10 Jahren für alle abgelehnt. Bitte beten Sie, dass die vier Christen im Glauben standhalten und eine internationale Lösung gefunden werden kann.

Irak

Heutiges Gebetsanliegen

02. Juli 2018

Irak: Um Mithilfe wird gebeten

Muslimische Länder sollen mithelfen beim Wiederaufbau der christlichen und jesidischen Dörfer, die von der Terrormiliz IS zerstört wurden, fordert Bashar Warda, der chaldäische Erzbischof von Erbil. Zudem warnt er, dass trotz der Niederlage des IS die religiöse Intoleranz nicht besiegt sei. Es gäbe eine fundamentalistische Krise im Islam und wenn dieses Problem nicht beseitigt werde, gäbe es für Christen im Land keine Zukunft.

Myanmar

Heutiges Gebetsanliegen

03. Juli 2018

Myanmar: Völkermord-Kampagne droht

Besorgniserregende Beweise einer zweiten Völkermord-Kampagne von der Armee wurde entdeckt. Diesmal richtet sie sich gegen die Kachin-Christen, aber mit den gleichen Methoden, die die Rohingya zur Flucht gezwungen hatte. Wir beten für unsere verfolgten Geschwister, die schreckliches und schweres erleben, dass die internationale Gemeinschaft auch hier nicht wegschaut und die Regierung auffordert, dieser Kampagne ein Ende zu setzen.

Nordkorea

Heutiges Gebetsanliegen

04. Juli 2018

Nordkorea: Einschätzung: pessimistisch

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) befürchtet, dass sich die Menschenrechtslage in Nordkorea nach dem Gipfelgespräch mit den USA nicht verbessern wird. Atomverhandlungen und Abkommen führen nicht unmittelbar zu besseren Menschenrechten, wie das Beispiel Iran zeigt, sogar zu schlechteren Verhältnissen. Vor allem Christen werden unter der scharfen Verfolgung weiterhin leiden. Beten wir, dass trotz der Prognose Wunder geschehen können und sich die Situation für Christen verbessert.

Russland

Heutiges Gebetsanliegen

05. Juli 2018

Russland: Hoffnung auf positiven Bescheid

Obwohl die Situation schwierig ist, gibt es Hoffnung durch einen Gerichtsentscheid, dass sich die Strafverfolgung von Christen wegen „missionarischer Aktivitäten“ verringert. Bisher wurden viele Christen unter diesem Begriff angeklagt, der in der Neufassung des Religionsgesetzes von 2016 vage definiert wurde. Evangelische Christen werden vom Staat streng kontrolliert. Unter der neuen Richtlinie wird nur die Verbreitung von Informationen unter Personen, die nicht Mitglieder oder Anhänger sind als „missionarische Aktivität“ bewertet. Wir beten, dass diese Richtlinie die strafrechtliche Verfolgung in Zukunft verringert.