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Liebe Empfängerinnen und Empfänger unserer AKREF-Gebetsanliegen,
Gedanken zum Monatsspruch Juni 2026:
Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib! Hebräer 13,3
Über 388 Millionen Christen werden wegen ihres Glaubens verfolgt und diskriminiert – so viele wie noch nie. Nicht wenige von ihnen sitzen im Gefängnis und/oder werden misshandelt. Ein unglaubliches Elend, von dem nur wenige wissen. Deshalb ermahnt uns Gottes Wort: Denkt an die Gefangenen…, denkt an die Misshandelten…
Ursprünglich an judenchristliche Gemeinden gerichtet, heute an uns, ist gemeint: Betet für eure eingesperrten Glaubensgeschwister! Bringt ihr Elend vor Gott. Nehmt Anteil an ihrer Situation! Distanziert euch nicht, sondern lasst ihre Not an euch ran, „als wäret ihr mitgefangen.“ Denn – so heißt es an anderer Stelle: „Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit“ (2. Kor. 12,26). Es betrifft uns also alle. Wir sind Teil eines großen Leibes, deren Haupt Jesus Christus ist. Geht es einem Körperteil schlecht, wirkt sich das auf den restlichen Organismus aus. Deshalb: Nehmen wir Hebr. 13,3 ernst und stehen wir im Gebet für unsere verfolgten Glaubensgeschwister ein! Am besten täglich, gleich in der Früh nach dem Bibellesen. Bringen wir zumindest einen Glaubensbruder oder eine Glaubensschwester vor Gott. Aber bleiben wir dabei nicht stehen, sondern spenden wir auch für sie. Überweisen wir Geld an eine Organisation, die sich für sie einsetzt, dass sie spüren: JESUS ist da! Mitten im Leid, im Gefängnis, in der Misshandlung, ist er da. Er hat uns nicht vergessen! Er hält uns fest.
Friedrich Rößler,
AKREF Österreich
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