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Im November werden wir an den Frieden erinnert, den Gott stiften wird:
Der Herr wird Recht schaffen zwischen den Nationen und viele Völker zurechtweisen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzermessern. Sie erheben nicht das Schwert, Nation gegen Nation, und sie erlernen nicht mehr den Krieg. Jesaja 2,4
In kriegerischen Zeiten entfaltete der Prophet Jesaja eine beeindruckende Vision. Die Realität sah damals vor über 2700 Jahren anders aus: bestens bewaffnete Feinde stürmten gegen Jerusalem heran, um es zu erobern und zu vernichten. Aber Jesaja sah in dieser Schau viele Völker von allen Seiten kommen, um in Jerusalem zu lernen, was Frieden bedeutet. Sie werden ihre Waffen umfunktionieren zu landwirtschaftlichen Geräten. Sie versöhnen sich mit den anderen Nationen und niemand wird mehr wissen, was Krieg bedeutet.
Leider ist diese Vision auch heute noch nicht zur Realität geworden. Aber andere prophetische Worte des Jesaja haben sich bereits in Jesus Christus erfüllt. Dass Gott sich selbst in seinem Sohn mit der sündigen Menschheit versöhnt hat. Dass Jesus sein Leben geopfert hat, um für immer Frieden zu stiften zwischen Gott und Mensch. Dass es am Ende der Weltzeit ein ewiges Friedensreich in der neuen Schöpfung geben wird. Das bleibt nicht nur Vision, das ist jetzt schon gewiss.
Deshalb tun wir als Christen gut daran, schon jetzt dazu beizutragen, dass es weniger Krieg und mehr Versöhnung gibt. Dass Waffen nicht mehr gebraucht werden und stattdessen die Felder bestellt und abgeerntet werden. Viele Christen in der Bedrängnis setzen solche Zeichen des Friedens, in dem sie dem Hass mit Liebe begegnen und bei Angriffen nicht zurückschlagen. Wir tun gut daran, sie im Gebet darin zu unterstützen, damit Jesajas Vision stückweise wahr wird.
Dr. Ekkehard Graf,
AKREF-Mitglied
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