02.07.2026

Indonesien: Muslime lehnen christliches Gebetshaus ab

ICC-Nachrichten & Berichte – Am 24. Juni griff eine Gruppe von Muslimen ein Gebetshaus in der Wohnsiedlung Hegarmanah Indah in Westjava, Indonesien, an und forderte dessen Schließung. 

Der gewalttätige Mob griff mehrere Mitglieder der Gemeinde hinter dem Gebetshaus an und drohte, den Versammlungsort niederzubrennen. 

Der Bauträger der Wohnsiedlung im Regierungsbezirk Bandung, Pfarrer Marudut, erklärte, dass er seit Beginn der Bauarbeiten sein privates Grundstück für die Nutzung als Gotteshaus zur Verfügung gestellt habe. Er habe bereits zweimal privates Land für den Bau einer Moschee gespendet. Bis dahin sei das Zusammenleben unter den Bewohnern harmonisch und ereignislos verlaufen, doch diese Unruhen seien erst nach dem Wechsel an der Spitze des örtlichen Nachbarschaftsvereins aufgetreten. 

Pfarrer Marudut erklärte, dass der Bau des Gebetshauses initiiert wurde, nachdem die Zahl der Christen in der Wohnsiedlung stetig gewachsen war. 

Laut Aufzeichnungen verschiedener Beobachtungsstellen, darunter das SETARA-Institut, ist Westjava in den letzten Jahren durchweg die Provinz mit der höchsten Zahl an Verstößen gegen die Religions- und Glaubensfreiheit in Indonesien gewesen. 

 

Quelle: International Christian Concern; www.persecution.org