Ein junger Mann in einem dunklen Raum, der mit gefalteten Händen und geschlossenen Augen in einer nachdenklichen oder betenden Pose steht. Der Hintergrund ist unscharf und zeigt schwaches Licht. (Text KI generiert)

Gebetsanliegen

des Arbeitskreises Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF)

Hier stellen wir tägliche Gebetsanliegen AKREF zur Verfügung. Die Gebetsanliegen können Sie auch kostenlos als PDF herunterladen. Den vierzehntägigen E-Mail-Dienst der Evangelischen Allianz können Sie hier (bitte nach unten scrollen) kostenlos bestellen.

Dr. Paul Murdoch

Redaktion

Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen

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Heutiges Gebetsanliegen

07. September 2026

Indien: Gefangene des Monats September 2026

Pastor Chhot Singh Dhurve und sechs weitere Christen aus Indien sind „Gefangene des Monats September 2026“ von IGFM und IDEA. Die Gruppe wurde am 12. Juni 2026 im Bezirk Dindori zu fünf Jahren Haft und über 900 Euro Geldstrafe verurteilt – wegen angeblicher Zwangsmissionierung. Dindori liegt im Bundesstaat Madhya Pradesh, wo seit 2021 ein strenges Anti‑Bekehrungsgesetz gilt. Die Christen waren bereits nach einer eskalierenden Auseinandersetzung bei einem Familienfest im April 2024 festgenommen worden, nachdem ein Mob das Haus umzingelt hatte. Trotz Berufung sitzen sie weiter in Haft. Beten Sie für ihre Freilassung.

Heutiges Gebetsanliegen

08. September 2026

Russland: Junge Menschen interessiert

Vor einigen Wochen fand eine Missionskonferenz statt. Danken wir unserem Herrn, dass er durch seinen Geist in jungen Menschen das Verlangen weckt, das Evangelium anderen weiterzusagen, auch an Orten, wo das mit größeren Opfern verbunden ist. Beten Sie, dass der Herr Möglichkeiten auftut, um in Russland dem Hunger nach Gottes Wort, der Botschaft des Evangeliums in gedruckter Form, begegnen zu können. Beten Sie für die Studenten, dass sie angesichts der immer größer werdenden Verunsicherung umso mehr nach einem sicheren Halt in Christus fragen und ihr Leben auf ihn gründen.

Heutiges Gebetsanliegen

09. September 2026

Nepal: Zwei Kirchen von Fluten weggespült

Die schweren Sturzfluten und Erdrutsche haben zwei Kirchen in Timure weggespült. Mehr als 125 Christen sollen ums Leben gekommen sein. Die Such- und Erkundungsarbeiten dauern an. Besonders betroffen sind Timure und Syabrubesi. Straßen, Brücken, Häuser und weitere Infrastruktur wurden zerstört; zahlreiche Menschen werden vermisst. Pastoren öffnen die verbliebenen Gebäude für Nachbarn, die alles verloren haben, während sie selbst um eigene Verluste trauern.

Heutiges Gebetsanliegen

10. September 2026

Nigeria: Journalist freigesprochen

Das Bundesgericht hat den christlichen Journalisten Luka Binniyat vom Vorwurf der strafbaren Verleumdung freigesprochen. Der Rechtsstreit dauerte fünf Jahre. Binniyat hatte 2021 einen Artikel für die in den USA ansässige Zeitung „Epoch Times“ verfasst. Darin zitierte er einen nigerianischen Abgeordneten, der einem anderen Parlamentarier vorwarf, einen „Genozid“ an Christen in Kaduna zu „vertuschen“. Danach wurde er verhaftet und angeklagt. Er kam 2022 wieder frei und kämpfte danach jahrelang gegen die Anklage. 

Heutiges Gebetsanliegen

11. September 2026

Indonesien: Muslime wollen Kirchen-Nutzung verbieten

Muslimische Bewohner eines Dorfes in der Provinz Ost-Java, Indonesien, haben Behörden dazu gedrängt, die Nutzung eines Gebäudes durch eine Kirche zu unterbinden, mit der Begründung, dass Gottesdienste dort zu sozialen Spannungen führen könnten. Die indonesische Verfassung von 1945 schützt die Religions- und Kultfreiheit. Doch die indonesische Gesellschaft hat in den letzten Jahren einen konservativeren islamischen Charakter angenommen, und Kirchen, die sich in der Evangelisation engagieren, laufen Gefahr, zur Zielscheibe islamistischer Gruppen zu werden.

Heutiges Gebetsanliegen

12. September 2026

Somalia: Christliche Mutter bei Angriff schwer verletzt

Muslimische Extremisten in Somalia haben am 15. August Sophia Ibrahim, eine Mutter von acht Kindern bewusstlos geschlagen, nachdem sie erfahren hatten, dass sie vom Islam zum Christentum konvertiert war. Sie und andere christliche Mütter hatten sich versammelt, um ein Video über das Leben Christi anzusehen. Ein ehemaliges Mitglied einer christlichen Untergrundgemeinschaft, das zum Islam zurückgekehrt war, wies andere Muslime auf den Frauenbibelkreis hin, um den Angriff zu verüben. Sophia Ibrahim wurde am 19. August aus dem Krankenhaus entlassen und aus Sicherheitsgründen an einen geheim gehaltenen Ort gebracht. 

Heutiges Gebetsanliegen

13. September 2026

USA: Befreiter US-Missionar Rideout dankt Christen für ihre Gebete

Der befreite US-amerikanische Missionspilot Kevin Rideout hat sich bei US-Präsident Donald Trump sowie bei Christen weltweit für ihre Gebete bedankt. Zehn Monate nach seiner Entführung im westafrikanischen Niger empfing Trump den Missionar gemeinsam mit dessen Familie im Weißen Haus. Rideout war in der Nacht zum 22. Oktober 2025 von drei bewaffneten Männern in Niamey, der Hauptstadt des Niger, verschleppt worden. Er ist seit 20 Jahren für SIM tätig und arbeitete seit 2010 im Niger. Während der Gefangenschaft hatten zahlreiche Christen in den USA und weltweit zum Gebet für Rideout aufgerufen.

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14. September 2026

Ukraine: Zum Militärdienst einberufener Wehrdienstverweigerer ist tot

Einen Monat nachdem maskierte Mitarbeiter einer Rekrutierungsstelle ihn festgenommen hatten, starb der 40-jährige pfingstkirchliche „Wehrdienstverweigerer aus Gewissensgründen“ Yevhen Nabraklo.

Angegebene Todesursache „akute eitrige Meningitis“. Er wurde dem Sturmregiment Skelja unterstellt, das für die hohe Zahl nicht kampfbedingter Todesfälle berüchtigt ist. Sein Leichnam war ausgemergelt. Ob er getötet oder nicht angemessen medizinisch behandelt wurde, bleibt offen. 

Staatsanwälte haben mehr als tausend Strafverfahren eingeleitet, um Wehrdienstverweigerer zu bestrafen, deren Anträge auf den zivilen Ersatzdienst abgelehnt worden waren.

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15. September 2026

Katar: Wie leben die Christen in Katar?

Kirchen in Katar dürfen nur unter strengen Auflagen bestehen. Der einzige Ort in der Hauptstadt Doha, an dem öffentliche christliche Gottesdienste abgehalten werden dürfen, ist ein Komplex im Besitz der Regierung. Selbst dort dürfen die Kirchengebäude keine äußeren religiösen Symbole aufweisen. Evangelisation als auch der Austritt aus dem Islam sind strafbare Handlungen – obwohl seit 1971 keine Strafvollstreckungen bekannt sind. Wie in vielen mehrheitlich muslimischen Ländern sind Konvertiten vom Islam einem hohen Risiko von Repressalien durch ihre Familie, Nachbarn oder ehemalige Freunde ausgesetzt. 

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16. September 2026

Sudan: Christen zwischen den Fronten

Am 24. Juli erschossen SPLA-N-Milizen den episkopalen Pastor Adel Idris Jongool in Heiban nach der Ermordung eines katholischen Priesters und eines seiner Leibwächter am 19. Juni in Süd-Kordofan. Pfarrer Yaqob Ibrahim Tia und Zakaria Suliman Jana, prominente Leiter einer Gemeinde der Sudanesischen Kirche Christi (SCOC) in Heiban wurden kürzlich entführt und wieder freigelassen. Eine Mitarbeiterin von „Samaritan´s Purse“ befindet sich weiterhin in Gefangenschaft. Die RSF und SAF mit ihren Milizen sind islamistische Kräfte, die Christen angreifen, da sie angeblich die Kämpfer der jeweils anderen Seite unterstützen.

Heutiges Gebetsanliegen

17. September 2026

Deutschland: Generationenwechsel bei den AKREF-Nachrichten und -Gebetsanliegen

Vor 25 Jahren begann Dr. Paul Murdoch als Gründungs-vorsitzender von AKREF die AKREF-Nachrichten zu verfassen, um so durch die EAD die Situation der bedrängten und verfolgten Christen bekannt zu machen. Ulrike Nyboer kam dazu, um aus den Nachrichten Gebetsanliegen zu verfassen, damit für unsere bedrängte Glaubensgeschwister informiert gebetet wird. In den letzten Jahren ist eine Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern entstanden, die dieses Herzensanliegen fördern. Inzwischen steht ein Generationenwechsel an. Betet, dass Gott neue Menschen beruft, die hier in den Riss treten.

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18. September 2026

Turkmenistan: “Gottes Wille kann überraschen“

Einst wollte Pater Pawel Janusz Kubiak Gefängnisseelsorger werden und in Polen arbeiten, doch Gott führte ihn zuerst in die Ukraine, dann in den Nordkaukasus in Russland und auf die Krim und später nach Turkmenistan“. „Heute“, bekräftigt er, „kann ich sagen, dass Gottes Wille überraschen und Menschen an Orte führen kann, die sie zuvor nicht einmal in Betracht gezogen haben. Aus diesem Grund nehme ich diese neue Aufgabe voller Zuversicht an. Die Verkündigung der Frohbotschaft geht Hand in Hand mit konkreter Hilfe für Menschen“. Die Kirche in Turkmenistan ist eine kleine Gemeinde mit etwa 300 Gläubigen.

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19. September 2026

Nigeria: Bischöfe beklagen Gewalt

Die jüngste barbarische Entführung von über 60 Gläubigen aus einer Moschee in Borgu, Bundesstaat Niger, und das entsetzliche Massaker an 47 unschuldigen Menschen, bei dem 17 weitere schwer verletzt wurden, in Ukum im Bundesstaat Benue, verdeutlichen eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage. Die Mitglieder der Bischofskonferenz richten einen dringenden Appell an Banditen, Terroristen, Entführer und ihre Drahtzieher, das Blutvergießen zu stoppen: „Das menschliche Leben gehört allein Gott, und nichts rechtfertigt diese Grausamkeit“.

Heutiges Gebetsanliegen

20. September 2026

Kirgistan: Verhandlung wieder verschoben

Bezüglich des Freizeitgeländes war eine erste Gerichts-verhandlung zugunsten des Gemeindeverbands in Kirgisistan entschieden worden. Die zweite stand noch aus. Es war dann kurzfristig ein Termin für den 3. August angesetzt worden, aber zu diesem Termin, an dem drei Parteien beteiligt sind, war einer der Kläger nicht erschienen. Daraufhin war ein neuer Termin für den 10. August festgesetzt worden, doch wieder war einer der Kläger nicht erschienen, so dass die Verhandlung auf den 10. September verschoben wurde. Dies ist die letzte Möglichkeit, die Verhandlung durchzuführen. Bitte betet weiter!

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