Gebetsanliegen

des Arbeitskreises Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF)

Hier stellen wir tägliche Gebetsanliegen AKREF zur Verfügung. Die Gebetsanliegen können Sie auch kostenlos als PDF herunterladen. Den vierzehntägigen E-Mail-Dienst der Evangelischen Allianz können Sie hier (bitte nach unten scrollen) kostenlos bestellen.

Dr. Paul Murdoch

Redaktion

Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen

(Kann auch als E-Mail-Newsletter bestellt werden)

Dokument herunterladen
(pdf ǀ 106 KB)

nicht gedruckt verfügbar

Heutiges Gebetsanliegen

17. April 2026

Deutschland: Versammlungsverbot rechtswidrig

Das Verwaltungsgericht Aachen hat am 18. März ein Versammlungsverbot für betende Lebensschützer auf der gegenüberliegenden Straßenseite einer Aachener Abtreibungseinrichtung für rechtswidrig erklärt. Wie das Gericht mitteilte, gaben die Richter damit der Klage eines Vereins statt, der sich für ungeborene Kinder einsetzt. Seine Mitglieder führen seit 2005 einmal im Monat Gebetsversammlungen auf der gegenüberliegenden Straßenseite einer gynäkologischen Praxis in Aachen durch, in der vorgeburtliche Kindstötungen durchgeführt werden. Nach Angaben des Vereins wird dabei ausschließlich gebetet.

Heutiges Gebetsanliegen

18. April 2026

Pakistan: Abriss christlicher Siedlungen vorerst gestoppt

Häuser in Islamabad von rund 25.000 Menschen - überwiegend Christen - sollten am 13. März abgerissen werden, um Regierungsland für die Umsetzung des Masterplans der Stadt zurückzugewinnen. Es gab Großproteste und die Bewohner weigerten sich, ihre Häuser zu verlassen, solange ihnen kein Ersatzland und keine Unterstützung beim Bau neuer Wohnungen angeboten werden. Kirchenvertreter und Menschenrechts-organisationen übten scharfe Kritik am Umgang mit den Christen. Die Räumung soll vorübergehend ausgesetzt sein. Als Grund wurde die Treibstoffkrise infolge des Krieges im Nahen Osten genannt. Die Behörden würden „definitiv fortfahren“.

Heutiges Gebetsanliegen

19. April 2026

Pakistan: Christ von Blasphemie-Verfahren freigesprochen

Muhammad Mushtaq Ahmed hatte versucht, den Katholiken Shoukat Javed in einen Drogenfall zu verwickeln. Als dies fehlschlug, hat er eine Blasphemie-Anzeige gegen ihn erstattet. Zwei Wochen nach Festnahme von Javed wurde eine Kaution gewährt. Der Kläger zog die Klage zurück und erklärte, er habe ihm „vergeben“. Daraufhin wurde der 62-jährige Shoukat Javed von den unbegründeten Blasphemievorwürfen freigesprochen.

Heutiges Gebetsanliegen

20. April 2026

Uganda: Muslim verletzt seine christliche Ehefrau

Hajati Kyakuwa Kamiyati (45) Mutter von sechs Kindern kam zwei Monate nach ihrer Pilgerreise nach Mekka zum Glauben an Christus. Seither besucht sie regelmäßig die Bibelstunden und den Gottesdienst. Ihr Ehemann, er arbeitet als Fernfahrer, hat von ihrer Bekehrung erfahren und stürmte mit Stock und Messer bewaffnet in den Bibelkreis. Kamiyati erlitt schwere Verletzungen, darunter eine Schnittwunde im Gesicht, eine gebrochene Hand und eine Rückenmarksverletzung.

Heutiges Gebetsanliegen

21. April 2026

Nigeria: Anschlag am Palmsonntag mit 29 Toten

Ostern, das an den Tod und die Auferstehung Christi erinnert, wird von Extremisten oft als strategischer Zeitpunkt angesehen, um Christen ins Visier zu nehmen. An Palmsonntag stürmten Fulani-Kämpfer in Armee-Tarnkleidung in einen Vorort der Stadt Jos und schossen wahllos um sich. Sie griffen die Opfer mit Schwertern an. Neben den Toten gab es viele Verletzte. „Wie kann es sein, dass Gemeinden selbst an einem heiligen Tag einem solchen Terror ausgesetzt sind?“, sagte Erzbischof Daniel Okoh.

Heutiges Gebetsanliegen

22. April 2026

Russisch besetzte Ukraine: Pastor wird ausgewiesen

Beamte der Einwanderungsbehörde übergaben Vladimir Pawlowitsch Rytikov, Baptistenpastor in der ukrainischen Region Lugansk, ein Schreiben, in dem seine Aufenthaltsgenehmigung annulliert wurde und er innerhalb 15 Tagen auszureisen habe. Sollte er in dieser angegebenen Frist nicht ausreisen, werde er abgeschoben. Rytikov ist hier geboren und lebt seit 67 Jahren hier. Es liegt nahe, dass Pastor Rytikov für die Leitung der Baptistengemeinde bestraft wird.  Rytikov war bereits 1979 – 1982 in der Sowjetunion wegen der Ausübung seines Rechts auf Religionsfreiheit im Gefängnis, ebenso sein Vater.

Heutiges Gebetsanliegen

23. April 2026

Deutschland: Anschlag auf jüdisches Restaurant

Unbekannte haben ein jüdisches Restaurant angegriffen. Es entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro, verletzt wurde niemand. Die Polizei geht derzeit von einem antisemitischen Motiv aus. „Ein Angriff auf ein jüdisches Restaurant ist feige und ein Angriff auf unser Zusammenleben“, sagte Rabbiner-Generalsekretär Gronich. München sei bislang ein sicherer Ort für Juden gewesen und müsse es bleiben. Es brauche «eine klare Kante» gegenüber Antisemitismus mit harten Strafen. Antisemitismus ist kein jüdisches Problem, es ist eine Bedrohung für uns alle und unsere Demokratie.“

Heutiges Gebetsanliegen

24. April 2026

Libyen: Keine einheimischen Christen zu finden

Jede Religion oder Weltanschauung, außer dem Islam, stößt auf scharfe Verurteilung. Nach einigen Quellen gibt es nur 150 einheimische lybische Christen. Christen beten heimlich in ihren Häusern hinter verschlossenen Türen. Verteilung von christlichem Material an Muslime kann mit der Todesstrafe geahndet werden, meist führt es zur Abschiebung.

Trotz oder vielleicht gerade wegen des Verhaltens von Extremisten hat eine beträchtliche Anzahl junger Libyer das Interesse am Islam verloren. Doch praktisch alle von ihnen bleiben dem Namen nach Muslime.

Bitte beten Sie um einen neu aufbrechenden Glauben an Jesus Christus in Libyen.

Heutiges Gebetsanliegen

25. April 2026

Deutschland: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber

Der 42-jährige YouTuber „Niko“ veröffentliche ein Video, das sich kritisch mit islamistischem Antisemitismus auseinander-setzt. Er kommentierte u.a. Bilder von Demonstranten, die das Massaker der Terrororganisation Hamas an israelischen Zivilisten vom 7. Oktober feierten, sarkastisch mit den Worten: „Wir haben das Jahr 2024 und Antisemitismus ist in Deutschland offiziell wieder erlaubt.“ Nikos Anwalt forderte die Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Aus dem Gesamtzusammenhang gehe klar hervor, dass es Niko weder um Hetze noch um Herabwürdigung, sondern um die Verteidigung und Werbung für seinen christlichen Glauben geht.

Heutiges Gebetsanliegen

26. April 2026

Nigeria: Fulani töten mehr als 30 Christen am Ostersonntag

Bewaffnete überfielen Gottesdienstbesucher in Kaduna und Benue. Die „Evangelical Church Winning All“ und die katholische Kirche „Sankt Augustin“ in Ariko wurden während der Ostergottesdienste angegriffen und Christen getötet. Im Dorf Jande wurden Häuser zerstört und ebenfalls Christen getötet. Die Armee konnte Verschleppte befreien. Seit Jahren kommt es zu Entführungen und Übergriffen auf Christen und gemäßigte Muslime durch radikale Gruppierungen und Banden. Zu den bisher bekannten Gruppierungen ist im Nordwesten eine neue Terrorgruppe namens Lakurawa aufgetaucht.

Heutiges Gebetsanliegen

27. April 2026

Algerien: Mit den Einschränkungen umgehen

Gläubige in Algerien brauchen viel Weisheit und Mut, um ihr christliches Leben inmitten allgegenwärtiger gesellschaftlicher Druckausübung und gesetzlicher Einschränkungen aufrechtzuerhalten. Die Verkündigung des Evangeliums kann riskant sein, doch Evangelisten und Pastoren ermutigen die örtlichen Gläubigen aktiv dazu, andere für Christus zu gewinnen. Dies gilt sowohl für große Städte als auch für abgelegene Regionen. Betet dafür, dass Untergrund- und Hausgemeinden gestärkt werden und dass der Glaube der einheimischen Gläubigen standhaft bleibt, auch wenn sie unter intensiver Beobachtung stehen.

Heutiges Gebetsanliegen

28. April 2026

Nigeria: Gefahrenlage

Die Polizei bezeichnet Berichte in sozialen Medien über dschihadistische Anschläge in der Hauptstadt Abuja als Fälschung. Im Norden Nigerias jedoch wurden von Ostersonntag bis Donnerstag, dem 9. April, fast hundert Menschen von Dschihadisten und kriminellen Banden getötet, die ihre Überfälle auf Militärstützpunkte und Dörfer verstärkten. Die US-Regierung warnte ihre Bürger insbesondere vor Gefährdung bei Reisen in 23 der 36 Bundesstaaten Nigerias. Das US-Außenministerium genehmigte zudem die Ausreise der Botschaftsangestellten und deren Familien aus Nigeria und begründete dies mit der sich verschärfenden Sicherheitslage im Land.

Heutiges Gebetsanliegen

29. April 2026

Kirgisistan: Pastor aus der Haft entlassen und ausgewiesen

Die Ausübung der Religionsfreiheit ohne staatliche Registrierung ist in Kirgisistan verboten und strafbar. Die von Pastor Schreider geleitete Kirche ist Teil einer Reformbewegung der Adventisten und strebt keine staatliche Registrierung an. Pavel Schreider wurde im November 2024 verhaftet, während der Vernehmungen schwer misshandelt und von einem Bezirksgericht in Bischkek zu drei Jahren Haft verurteilt. Schreider wurde zwar in Kirgisistan geboren, ist aber Staatsangehöriger der Russischen Föderation. Die Frau des Pastors ist nicht von der Abschiebung betroffen, wird jedoch mit ihm ausreisen.

Heutiges Gebetsanliegen

30. April 2026

Niederlande: Sprengsatz explodiert vor Israelzentrum

Im niederländischen Nijkerk ist in der Nacht von Karfreitag auf -samstag vor dem Hauptsitz der internationalen Hilfsorganisation „Christians for Israel“ (C4I) ein Sprengsatz explodiert. Verletzte gab es nicht. Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Ende November 2024 war es zu einem Farbanschlag gekommen. Der Vorfall steht möglicherweise im Kontext weiterer Angriffe auf jüdische und proisraelische Einrichtungen in der Region. Mitte März hatte es unter anderem Explosionen und Brandanschläge in Belgien und den Niederlanden gegeben. Die Unterstützung Israels ist inzwischen auch in Westeuropa mit Risiken verbunden.

Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen

(Kann auch als E-Mail-Newsletter bestellt werden)

Dokument herunterladen
(pdf ǀ 106 KB)

nicht gedruckt verfügbar