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Gebetsanliegen
des Arbeitskreises Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF)
Hier stellen wir tägliche Gebetsanliegen AKREF zur Verfügung. Die Gebetsanliegen können Sie auch kostenlos als PDF herunterladen. Den vierzehntägigen E-Mail-Dienst der Evangelischen Allianz können Sie hier (bitte nach unten scrollen) kostenlos bestellen.
Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen
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Heutiges Gebetsanliegen
17. Juni 2026
Vietnam: Zwei Christen festgenommen
Pastor Siu Yúi (68) und das Gemeindemitglied Siu Dok (40) aus dem Volk der Montagnards wurden im zentralen Hochland festgenommen. Beiden Männern wurde religiöse Lehrtätigkeit vorgeworfen, die darauf abziele ethnische Minderheiten zu Separatismus zu mobilisieren. Diese Verhaftungen sind die jüngsten in einer langen Kampagne. Die Montagnards weigern sich, sich staatlich kontrollierten und anerkannten Kirchen anzuschließen. Bitte betet für die Festgenommenen und die unzähligen anderen Montagnards, die als Flüchtlinge in Thailand leben oder über den ganzen Globus verstreut und Verfolgung ausgesetzt sind.
Heutiges Gebetsanliegen
18. Juni 2026
Sri Lanka: Buddhisten bewerfen Kirche mit Steinen
Während sich 20 Christen in der Zion-Kirche zum Gebet versammelten, wurde das Kirchendach durch Steinwurf beschädigt. Das Dach war in aufopferungsvoller Arbeit und mit den Ersparnissen der armen Gemeindeglieder errichtet worden. Die Polizei griff schnell ein und versicherte der Gemeinde, während der Gebetstreffen für Sicherheit zu sorgen. Bitte beten Sie für die verängstigte und besorgte christliche Gemeinde.
Heutiges Gebetsanliegen
19. Juni 2026
Ägypten: 191 weiteren Kirchengebäuden rechtlichen Status verliehen
Seit 2016 wurden 3804 Kirchen und zugehörige Gebäude genehmigt. Ein Menschenrechtsaktivist und Mitglied der koptischen Gemeinschaft begrüßte die Nachricht, wies jedoch auf gewalttätigen Extremismus, mangelnde Repräsentation, diskriminierende Bildungsmöglichkeiten und sozialen Druck hin.
Während die Verfassung nominell Glaubensfreiheit garantiert, sehen sich Konvertiten vom Islam oft starkem gesellschaftlichem Druck, rechtlichen Hindernissen und Kontrolle durch Sicherheitskräfte ausgesetzt. Der Druck der Gemeinschaft erhöht ebenfalls das Risiko, zum Christentum zu konvertieren, da viele Konvertiten von ihren Familien und Gemeinden ausgegrenzt werden.
Heutiges Gebetsanliegen
20. Juni 2026
Jordanien: Zufluchtsorte für Flüchtlinge
Seit mehr als 30 Jahren kommen Hunderttausende von Flüchtlingen aus den Konflikten im Nahen Osten nach Jordanien. In riesigen, überfüllten Lagern zusammengepfercht, erhalten sie internationale Hilfe.
Doch Flüchtlinge, die in nahegelegenen Städten und Ortschaften Zuflucht gesucht haben, finden weniger Beachtung. Ein jordanischer christlicher Dienst arbeitet mit gleichgesinnten Organisationen und örtlichen Gemeinden zusammen und leistet materielle, medizinische und geistliche Hilfe.
Verzweifelten und traumatisierten Menschen wird nicht nur Hoffnung in ihrer gegenwärtigen Situation geschenkt, sondern viele finden auch das ewige Leben in Jesus Christus.
Heutiges Gebetsanliegen
21. Juni 2026
Deutschland: Christen und Rechtsextremismus
Bündnis 90/Die Grünen stellen Anfrage an die Bundesregierung, welche Erkenntnisse über mögliche Verbindungen zwischen christlichem Fundamentalismus und Rechtsextremismus vorliegen. Es wird auf Medienberichte verwiesen, wonach „vereinzelte, in Publikationen teilweise als christlich-fundamentalistisch bezeichnete Gruppierungen, Einzel-personen, Netzwerke und Online-Akteurinnen und Akteure“ unter Bezugnahme auf das Christentum „rechtskonservative bis rechtsextreme, queerfeindliche, antifeministische, rassistische, antisemitische und demokratiefeindliche Positionen“ verbreiteten. Die Fragesteller würdigen die Kirchen, christliche Wohlfahrtsverbände, Hilfswerke und Jugendorganisationen ausdrücklich als „zentrale Säule im Kampf gegen Rechts-extremismus“ und als „starke Stimme für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft“.
Heutiges Gebetsanliegen
22. Juni 2026
China: Inhaftierten wird Bibel verweigert
Die Situation von drei in China inhaftierten Leitern der reformierten Maizhong-Hauskirche hat sich weiter verschlechtert. Ihnen wird der Zugang zur Bibel verwehrt. Seit gut elf Monaten sitzen die Pastoren Zhang Sen und Chang Shun sowie der Gemeindeälteste Ma Tao im Haftzentrum von Fuyang (Provinz Anhui). Die Verweigerung einer Bibel entbehre „jeglicher rechtlichen Grundlage“, betont Zhang Sens Ehefrau in einer von mehreren eingereichten formellen Beschwerden. Häftlinge behielten weiterhin das Recht auf Religionsfreiheit. Die Beschwerden der Familien stellen einen seltenen Akt des öffentlichen Widerstands dar.
Heutiges Gebetsanliegen
23. Juni 2026
Kirgistan: Polizei geht gegen Baptisten vor
Zwei Beamte der Geheimpolizei NSC führten am 19. April eine Razzia während des sonntäglichen Gottesdienstes in der Hauptstadt Bischkek durch. Sie hatten bereits im September 2025 eine Razzia in derselben Gemeinde geleitet und verhängten eine Geldstrafe
wegen der Abhaltung einer religiösen Versammlung ohne staatliche Registrierung. Die Gemeinden des Rates der Baptistengemeinden verzichten bewusst darauf, in den Ländern, in denen sie tätig sind, eine offizielle staatliche Registrierung zu beantragen, da dies nach internationalen Menschenrechtsstandards zulässig ist.
Heutiges Gebetsanliegen
24. Juni 2026
Deutschland: Freikirchliches Café schließt nach 26 Anschlägen
Die freikirchliche „Zeal Church“ in Leipzig stellt den Betrieb ihres Cafés „Stay“ Ende Juni ein. Nach mehr als zwei Jahren mit 26 Angriffen, massiven Sachschäden, wiederholten Schließungen und einem anhaltenden „digitalen Shitstorm“ sei der Schritt aus finanziellen Gründen unausweichlich. Pastor Wagner betont, die Angriffe richteten sich „eindeutig gegen unsere religiöse Identität, unsere Theologie und unsere Glaubenspraxis und sind daher religiös motiviert“. Dies ergebe sich aus Bekennerschreiben aus der linksextremen Szene, Demonstrationen vor dem Café und Beiträgen in Online-Foren.
Heutiges Gebetsanliegen
25. Juni 2026
Iran: Konvertitin zu fast 10 Jahren Haft verurteilt
Bitte beten Sie für Ghazal Marzban, eine vom Islam zum Christentum konvertierte Frau, die wegen „Propaganda gegen den Staat“ und „Verschwörung gegen die nationale Sicherheit“ zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren und acht Monaten verurteilt wurde. Ghazal wurde im vergangenen Januar in ihrer Wohnung in Teheran festgenommen.
Bitte beten Sie, dass
- Gott Ghazal und ihren Ehemann in dieser schwierigen Zeit stärkt und ermutigt,
- das harte Urteil überprüft und aufgehoben wird,
- das iranische Regime die Kriminalisierung von Christen und Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften unter Verletzung des Völkerrechts einstellt.
Heutiges Gebetsanliegen
26. Juni 2026
China: Protestantische Hauskirche abgerissen
Die Verfolgung von Christen durch die chinesischen Behörden hat sich noch einmal verschärft. In der südostchinesischen Stadt Wenzhou haben die Behörden das mehrstöckige Gebäude der lokal bekannten Yazhong-Kirche abgerissen und zuvor das Kreuz mit einem schwarzen Tuch verhüllt. Im Sommer 2025 waren die Gläubigen nicht bereit, im Gottesdienstraum die chinesische Nationalflagge anzubringen und auf dem Hof einen Fahnenmast. Der Abriss der Yazhong-Kirche stellt eine Eskalation der Unterdrückungskampagne in der Region dar. In der rund 1,4 Milliarden Einwohner zählenden Volksrepublik leben nach Schätzungen bis zu 130 Millionen Christen.
Heutiges Gebetsanliegen
27. Juni 2026
Kirgistan: Inhaftierter Pastor ausgewiesen
Der 66-jährige Adventistenpastor Pavel Shreider ist aus Kirgisistan nach Russland abgeschoben worden. Am 9. April wurde er zur Landesgrenze gebracht mit einem Wieder-einreiseverbot. Am 10. Juli 2025 war Shreider zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Shreider leitete die mittlerweile landesweit verbotene Gemeinschaft der „Wahren und Freien Reformadventisten“. Sie lehnt eine Registrierung durch den Staat und den Militärdienst strikt ab. Von den rund sieben Millionen Einwohnern Kirgistans sind 87 Prozent Muslime, vier Prozent Christen und sieben Prozent Nichtreligiöse.
Heutiges Gebetsanliegen
28. Juni 2026
Deutschland: Erneut Farbanschlag auf KALEB-Haus
Unbekannte haben erneut einen Farbanschlag auf das „Haus für das Leben“ des Lebensrechtsvereins KALEB in Chemnitz verübt. Es ist bereits der dritte Angriff dieser Art innerhalb der vergangenen vier Jahre auf das Familienzentrum von KALEB Region Chemnitz sowie die KALEB-Bundesgeschäftsstelle. Bereits am 22. Mai wurde ein Bekennerschreiben auf der linksextremen Plattform Indymedia veröffentlicht. Die Verfasser rechtfertigen die Tat mit Vorwürfen gegen die Beratungs-tätigkeit von KALEB und rufen dazu auf, den Schweigemarsch am 30. Mai in Annaberg-Buchholz zu stören.
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