Gebetsanliegen

des Arbeitskreises Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF)

Hier stellen wir tägliche Gebetsanliegen AKREF zur Verfügung. Die Gebetsanliegen können Sie auch kostenlos als PDF herunterladen. Den vierzehntägigen E-Mail-Dienst der Evangelischen Allianz können Sie hier (bitte nach unten scrollen) kostenlos bestellen.

Dr. Paul Murdoch

Redaktion

Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen

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Heutiges Gebetsanliegen

07. Mai 2026

Libanon: Zerstörung von Jesus-Statue

150 Rabbiner und jüdische Führungspersönlichkeiten haben in einem Brief die Zerstörung einer Jesus-Statue durch einen israelischen Soldaten verurteilt und sich entschuldigt. „Die Tat ist ein „Affront“ gegen die Christen in der Region und in aller Welt. Sie sei zudem eine Wunde, die der zerbrechlichen jüdisch-christlichen Freundschaft zugefügt wurde, die wichtiger denn je ist. Tragischerweise wüssten zu viele Israelis nicht, wie stark Christen heute Israel und das jüdische Volk liebten.“  Für den Verursacher der Tat gab es Militärhaft.

Heutiges Gebetsanliegen

08. Mai 2026

Indonesien: Christentum verleumdet

Der Zentralvorstand der Indonesischen Christlichen Jugendbewegung und mehrere andere Organisationen haben am 12. April den ehemaligen indonesischen Vizepräsidenten Muhammad Jusuf Kalla bei der Polizei von Jakarta angezeigt. Er hatte in einem weit verbreiteten Videoclip behauptet: „Sowohl Muslime als auch Christen glauben an den Tod, daran, Menschen zu töten oder als Märtyrer zu sterben. Alle Christen denken auch genauso: Wenn ich einen Muslim töte, bin ich ein Märtyrer; wenn ich sterbe, bin ich ein Märtyrer.“ Dieser Clip hat viel öffentliche Unruhe ausgelöst. Er steht im Widerspruch zur christlichen Lehre, alle Menschen zu lieben, auch die Feinde.

Heutiges Gebetsanliegen

09. Mai 2026

Deutschland: Randale vor Pfarrer-Wohnung

In Cottbus gab es einen gewaltsamen Angriff auf die Wohnung des Pfarrers. Er ist Sprecher der „Initiative Sichere Orte Südbrandenburg“, dem Netzwerk, das sich gemeinsam gegen rechte Angriffe wehrt. Die randalierenden Angreifer hinterließen „mehrere rechte Aufkleber am Briefkasten“.

Bischof Stäblein erklärte: „Dieser engagiert sich „stark und leidenschaftlich“ mit seiner christlichen Haltung für die Rechte der Menschen in Brandenburg und für die Liebe Gottes, die allen gelte.“ Nach Polizeiangaben prüft der Staatsschutz einen politischen Hintergrund der Tat.

Heutiges Gebetsanliegen

10. Mai 2026

Israel: Arabischer Christ wird erster Sondergesandter für christliche Welt

Außenminister Gideon Sa‘ar berief den Diplomaten George Deek mit der Aufgabe, die Beziehungen Israels zu christlichen Gemeinschaften weltweit zu vertiefen. Die Ernennung erfolgt vor dem Hintergrund mehrerer Vorfälle, die das Verhältnis zur christlichen Welt belastet haben. Israel misst seinen Beziehungen zur christlichen Welt große Bedeutung bei. Angesichts des aktuellen Krieges und insbesondere der Ausbreitung des Antizionismus in christlichen Kreisen wird es definitiv helfen, einen israelisch-arabischen Christen zu haben, der weltweit die Wahrheit über Israels demokratische Werte vermittelt.

Heutiges Gebetsanliegen

11. Mai 2026

Uganda: Gesetzentwurf für Scharia-Gerichte löst Debatte aus

In Uganda sorgt ein Gesetzentwurf zur Einrichtung islamischer Kadhi-Gerichte für eine Debatte über Religionsfreiheit und die Rolle des islamischen Rechts. Bei der Debatte spielt das Nachbarland Kenia eine wichtige Rolle, wo ein ähnliches System islamischer Gerichte besteht. Der ugandische Entwurf bietet jedoch deutlich weniger Schutzmaßnahmen als das kenianische Modell. Im Unterschied zum ugandischen Entwurf könnten die kenianischen Kadhi-Gerichte keine Zuständigkeit über Nichtmuslime ausüben, und die Teilnahme sei selbst für Muslime freiwillig. Berufungen werden in Kenia von den regulären höheren Instanzen verhandelt.

Heutiges Gebetsanliegen

12. Mai 2026

Indien: Christliche Werke in Sorge wegen neuem Gesetz

Christliche Missions- und Hilfswerke in Indien warnen vor einer geplanten Verschärfung des Gesetzes über ausländische Spenden. Die von der indischen Regierung vorgeschlagene Gesetzesänderung würde der Regierung weitreichende Befugnisse über Hilfsorganisationen einräumen, die mit Spenden aus dem Ausland Projekte für arme und benachteiligte Bevölkerungsgruppen finanzieren. So könnte der Staat erstmals automatisch und ohne gerichtliche Kontrolle auf alle Vermögenswerte von Nichtregierungsorganisationen (NGO) zuzugreifen – einschließlich Schulen, Krankenhäuser und Gemeindezentren. Eine Entschädigung ist nicht vorgesehen.

Heutiges Gebetsanliegen

13. Mai 2026

Ukraine: Bombenangriff auf Baptistenkirche

Bei einem russischen Bombenangriff auf eine Baptistenkirche während eines Gebetstreffens am 16. April in der südukrainischen Stadt Saporischschja sind der Pastor getötet und acht weitere Personen verletzt worden. Die Botschaft der Ukraine in den USA bezeichnete den Angriff als „gezielten Angriff auf gläubige Menschen, die sich friedlich zum Gebet versammelt hatten“. Die Gemeinde war für mehr als 300 Menschen ein geistiges Zuhause, ein Ort des Glaubens, der Gemeinschaft und der Unterstützung gewesen. Russland hat in der Ukraine bislang mindestens 58 Priester und Pastoren getötet, sowie mehr als 700 Kirchen beschädigt oder zerstört.

Heutiges Gebetsanliegen

14. Mai 2026

Pakistan: Verfassungsgericht stoppt Räumung christlicher Siedlungen

Mehr als 25.000 Christen, die in informellen Siedlungen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad leben, haben vorläufig Schutz vor drohenden Zwangsräumungen erhalten. Das pakistanische Verfassungsgericht wies die Behörden an, die unmittelbar bevorstehenden Räumungen auszusetzen und innerhalb von vier Wochen lange überfällige Vorschriften zur Legalisierung solcher Siedlungen fertigzustellen. Das Gericht zeigte sich besorgt über die anhaltenden Verzögerungen bei der Ausarbeitung einer Regulierungspolitik für informelle Siedlungen. Kirchenleiter begrüßen den Beschluss.

Heutiges Gebetsanliegen

15. Mai 2026

Syrien: Entführte Bischöfe

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Papst Leo XIV. aufgefordert, sich für die Aufklärung des Schicksals zweier 2013 in Syrien entführter Bischöfe einzusetzen. In einem offenen Brief bittet der Nahostreferent der Organisation, Kamal Sido, das Kirchenoberhaupt zudem, sich gegen die Verfolgung und Diskriminierung von Christen in Syrien und der Türkei auszusprechen. Der syrisch-orthodoxe Erzbischof von Aleppo, Mor Gregorius Yohanna Ibrahim und der griechisch-orthodoxe Erzbischof von Aleppo und İskenderun, Boulos Yazigi wurden am 22. April 2013 nahe Aleppo entführt. Bis heute gibt es keine Gewissheit über ihr Schicksal.

Heutiges Gebetsanliegen

16. Mai 2026

Burkina Faso: Mut statt Angst

Amina wuchs in einer muslimischen Familie in Burkina Faso auf. Als sie zum Glauben an Jesus Christus kam, veränderte sich alles in ihrem Leben. Ihr neuer Glaube schenkte ihr nicht nur Hoffnung, sondern brachte sie zugleich in eine schwierige Lage. Lange lebte Amina mit der Angst vor Verfolgung aus ihrem Umfeld. Aus Selbstschutz schwieg sie gegenüber anderen Muslimen über ihren Glauben an Jesus. Doch mit der Zeit erkannte Amina, dass ihr Leben und Sterben in der Hand Jesu liegen. Heute sagt sie überzeugt: „Ich fürchte mich nicht, anderen Menschen zu bezeugen, dass Jesus der Erlöser und die Antwort auf alle Probleme ist.“

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17. Mai 2026

Pakistan: Christlicher Friedhof in Lahore geschändet

Neun Männer griffen christliche Frauen an, schlugen sie und rissen Ihnen Kleider vom Leib als sie auf dem Friedhof die Gräber ihrer Verstorbenen besuchten. Der junge Christ Pervez Masi, Sohn des Friedhofswärters, griff ein. Die Angreifer stachen wiederholt auf Pervez ein. Mitarbeitende von „The Voice Society“ setzen sich dafür ein, die Angreifer zur Rechenschaft zu ziehen und der christlichen Gemeinde Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Vier Verdächtige wurden festgenommen.

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