Ein junger Mann in einem dunklen Raum, der mit gefalteten Händen und geschlossenen Augen in einer nachdenklichen oder betenden Pose steht. Der Hintergrund ist unscharf und zeigt schwaches Licht. (Text KI generiert)

Gebetsanliegen

des Arbeitskreises Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF)

Hier stellen wir tägliche Gebetsanliegen AKREF zur Verfügung. Die Gebetsanliegen können Sie auch kostenlos als PDF herunterladen. Den vierzehntägigen E-Mail-Dienst der Evangelischen Allianz können Sie hier (bitte nach unten scrollen) kostenlos bestellen.

Dr. Paul Murdoch

Redaktion

Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen

(Kann auch als E-Mail-Newsletter bestellt werden)

Dokument herunterladen
(pdf ǀ 106 KB)

nicht gedruckt verfügbar

Heutiges Gebetsanliegen

17. Oktober 2026

China: Festnahmen in Pekinger Hauskirche

Die Razzia erfolgte wenige Tage vor dem geplanten Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington. Hauskirchen agieren außerhalb der von der Regierung genehmigten „Drei-Selbst-Patriotischen Bewegung“ und anderer staatlich kontrollierter protestantischer Strukturen. Die chinesischen Behörden haben in den letzten Jahren die Restriktionen gegenüber nicht registrierten religiösen Gruppen verschärft. Die Gemeinden haben zwar unterschiedliche Geschichten und Arbeitsschwerpunkte, teilen jedoch die Entschlossenheit, ihr Gemeindeleben unabhängig von der politischen Kontrolle der Regierung zu gestalten.

Heutiges Gebetsanliegen

18. Oktober 2026

Indien: Hindunationalisten stören Gottesdienste

Am 20. September störte eine Gruppe von etwa fünfzig Personen einen christlichen Sonntagsgottesdienst in Dekhali Jalpai, Westbengalen. Die Gruppe verlangte die sofortige Schließung der Kirche. Fast täglich gibt es Übergriffe auf Christen im Land. 

Kirchen werden verwüstet, Gottesdienste gestört, Pastoren zusammengeschlagen.  Christliche Gruppen in Bengalen sind dem Zorn von Hindutva-Gruppierungen ausgesetzt. Zwischen dem 1. Juli und dem 20. September wurden 35 Vorfälle dokumentiert. Wiederholte Versuche von Vertretern der Glaubensgemeinschaft, sich mit Ministerpräsident Suvendu Adhikari zu treffen, haben keine Reaktion hervorgerufen.

Heutiges Gebetsanliegen

19. Oktober 2026

Großbritannien: Wegen stillem Gebet angeklagt

Weil die Abtreibungsgegnerin Isabel Vaughan-Spruce vor einer Abtreibungseinrichtung in Birmingham schweigend gebetet hat, muss sie sich erneut vor Gericht verantworten. Das seit Oktober 2024 geltende Gesetz verbietet in einem Umkreis von 150 Metern um Abtreibungseinrichtungen jede Handlung, die die Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung beeinflussen könnte. Wäre sie nicht für ihre lebensschützende Überzeugung bekannt, wäre ihre Anwesenheit in der Schutzzone nicht als Straftat gewertet worden. Sie selbst erklärte: „Still zu stehen und bestimmte Überzeugungen in einem öffentlichen Raum zu haben, sollte niemals ein Verbrechen sein.“

Heutiges Gebetsanliegen

20. Oktober 2026

Algerien: Verhöre nach Festnahme von Christen

Die Polizei führte eine Razzia in einer humanitären Einrichtung durch und beschlagnahmte christliche Literatur und Personalausweise. 12 Frauen und Männer wurden verhört, denen wahrscheinlich Anklagen drohen. Im Falle einer Verurteilung drohen Freiheitsstrafen sowie Geldstrafen. Mit einer Ausnahme wurden alle 47 protestantischen Kirchen versiegelt oder zur Schließung gezwungen. Wir beten um Freispruch, dass die Kampagne ein Ende findet und die Christen in Frieden und Freiheit leben können. 

Heutiges Gebetsanliegen

21. Oktober 2026

Indonesien: Wegen Israel-Solidarität

Der amerikanische Sänger Israel Houghton sollte in Jakarta am 24. Oktober ein Konzert geben. Das Land hat den Auftritt abgesagt. Der Grund: Houghton bekennt öffentlich seine Solidarität mit dem Staat Israel. Es sollen pro-palästinensische Proteste vorausgegangen sein. Der Staat Indonesien lehne christliche Gospelmusik nicht generell ab. Jedoch würden Bestrebungen, „die dem Kampf des palästinensischen Volkes schaden, nicht im Einklang mit dem Denken und den Bestrebungen unserer eigenen Gesellschaft stehen.“ 

Heutiges Gebetsanliegen

22. Oktober 2026

Zentralasien: Verwandte kommt zum Glauben

Ein Pastor berichtet: „Vor 29 Jahren ist unsere Familie zum Glauben gekommen. Es gab sehr viel Widerstand und Verfolgung. Vor 10 Jahren hat meine Cousine zum Glauben gefunden, es aber geheim gehalten, jetzt aber hat sie sich taufen lassen. Sie wird von ihren Schwestern ausgegrenzt. Ihre Mutter belastet sie mit dem Vorwurf: „Dass du ein autistisches Kind hast, ist die Strafe Allahs.“ Ihr Ehemann erlaubt ihr, in die Gemeinde zu gehen. Bitte beten Sie für die Cousine des Pastors, dass sie erlebt, wie Christus sie in diesen besonderen Belastungen durchträgt. 

Heutiges Gebetsanliegen

23. Oktober 2026

Pakistan: Mädchen vor Zwangskonvertierungen und Zwangsheirat schützen

Pakistan wird von den „Vereinten Nationen“ (UN) aufgefordert, Mädchen vor Entführung, erzwungener Religionskonversion und Kinderheirat zu schützen. Sie warnten, dass bestehende Gesetze kaum Wirkung zeigen werden, solange die Behörden den Zugang zur Justiz nicht gewährleisten und diese Gesetze nicht konsequent durchsetzen. Ein Vater beschrieb in der Veranstaltung, wie seine Familie „von Gericht zu Gericht“ gegangen sei, um Hilfe zu suchen, aber „nichts geschah“. 

„Pakistan muss die Mädchen aus den Händen ihrer Entführer befreien“. 

Heutiges Gebetsanliegen

24. Oktober 2026

Libanon: Die Standhaftigkeit der Christen

Im vom Krieg zerrütteten Libanon wurden mehr als eine Million Menschen vertrieben, viele aus den christlichen Gebieten im Süden. Viele Christen haben sich entschieden zu bleiben, um ihre Häuser, Kirchen und historischen Stätten zu schützen. Wie ein Kirchenführer es ausdrückte: „Weggehen ist keine Option. Wir haben diesen Krieg nicht gewählt, noch wollen wir ihn. Aber wir entscheiden uns dafür, zu bleiben.“ Das ist eine Entscheidung, die einen hohen Preis hat. Wie andere Bürger auch sind sie der Gefahr israelischer Luftangriffe ausgesetzt und leiden unter einem verzweifelten Mangel an Treibstoff, Medikamenten und anderen lebensnotwendigen Gütern, während christliche Hilfswerke alles in ihrer Macht Stehende tun, um zu helfen.

Heutiges Gebetsanliegen

25. Oktober 2026

Indonesien: Muslim mit Machete stört christlichen Gottesdienst

Christen streben die strafrechtliche Verfolgung eines mit einer Machete bewaffneten Muslims an, der mit Blutvergießen gedroht hatte, sollte eine Gemeinde auf der indonesischen Insel Java den Gottesdienst fortsetzen. Nach der Störung des Gottesdienstes am 20. September entschuldigte sich der Muslim später bei einem Treffen zur Klärung der Angelegenheit; doch Behörden schlossen anschließend das Kirchengelände. Der Vorfall wurde in den sozialen Medien von Christen und Muslimen auf breiter Front verurteilt. Die Gemeinschaft der Kirchen in Indonesien (PGI) fordert rechtliche Schritte entsprechend den gesetzlichen Vorgaben.

Heutiges Gebetsanliegen

26. Oktober 2026

Afghanistan: Das Dennoch des Glaubens

Die Aktivitäten der Taliban sind gegen afghanische Christen gerichtet, doch Christen, die nach Afghanistan zurückkehren, nutzen die Chance, das Evangelium in diesem Land weiterzugeben. Ein christlicher Dienst hat bereits 800 afghanische Christen ausgebildet und ausgerüstet, die heimlich als Missionare in Afghanistan tätig sind. Ein weiterer Dienst verteilt solarbetriebene MP3-Player, die eine Hörbibel enthalten. Diese wurden in Afghanistan eingeführt, als ein ehemaliges Mitglied der Taliban zum Glauben an Christus kam und begann, sie ins Land zu bringen. In einer Reihe von Orten sind so christliche Gruppen entstanden.

Heutiges Gebetsanliegen

27. Oktober 2026

Nigeria: Neue Gräueltaten

Erneut sind in den vergangenen Tagen Christen ermordet worden, während die bewaffneten Täter nahezu unbehelligt bleiben. In der nordzentralen Zone des Landes, in der Christen häufiger anzutreffen sind als im Nordosten und Nordwesten, greifen islamistische Fulani-Milizen Bauerngemeinden an und töten dabei viele Hunderte Menschen, vor allem Christen. Dschihadistische Gruppen wie Boko Haram und die Splittergruppe ISWAP sind auch in den nördlichen Bundesstaaten des Landes aktiv, wo die Kontrolle der Bundesregierung nur spärlich ist und Christen sowie ihre Gemeinden weiterhin Ziel von Überfällen, sexueller Gewalt und Morden an Straßensperren sind. 

Heutiges Gebetsanliegen

28. Oktober 2026

Deutschland: Wie sicher können Juden hier leben?

Fast jeder dritte Deutsche (31 Prozent) ist der Meinung, dass Juden in Deutschland nicht sicher leben können. Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. Für die Erhebung im Zeitraum vom 2. bis 5. Oktober 2026 zu der Frage: „Können Juden Ihrer Meinung nach in Deutschland sicher leben?“ hat INSA 2.002 Bundesbürger online befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die volljährige Bevölkerung in Deutschland sowie nach Geschlecht, Alter und Region.

Heutiges Gebetsanliegen

29. Oktober 2026

Weltweit: Am 1. November für verfolgte Christen beten

Der Arbeitskreis “Religionsfreiheit – Menschenrechte – Verfolgte Christen“ (AKREF) der Deutschen Evangelischen Allianz lädt alle Gemeinden, Werke und Verbände ein, sich durch Gebet und Anteilnahme an die Seite der verfolgten Christen zu stellen und damit die weltweite Einheit der Gemeinde Jesu sichtbar zu machen.  Der Schwerpunkt liegt auf: 

Nigeria: Massive Gewalt, Terror und Vertreibung

Syrien: Die verbliebenen christlichen Gemeinden stehen vor existenziellen Herausforderungen. 

Zentralasien: Staatlicher Druck, Überwachung und Einschrän-kungen religiöser Freiheit. 

Heutiges Gebetsanliegen

30. Oktober 2026

Südsudan: Entführte Christen wieder frei

Die sechs Mitarbeiter von „Young Life South Sudan“ waren auf dem Rückweg von einer theologischen Fortbildung, auf der Straße von Juba nach Yambio unterwegs, als unbekannte Bewaffnete ihr Fahrzeug überfielen und es in Brand steckten.  Die Angreifer beschlagnahmten ihre persönlichen Gegenstände, darunter Mobiltelefone, Bibeln und Zertifikate über ihre theologische Ausbildung, „Sie wurden entführt und etwa fünf Tage lang unter harten Bedingungen tief im Busch festgehalten. Am 1. Oktober wurden sie wieder freigelassen. Es scheint, als seien sie als Strafe für ihren Dienst entführt worden. 

Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen

(Kann auch als E-Mail-Newsletter bestellt werden)

Dokument herunterladen
(pdf ǀ 106 KB)

nicht gedruckt verfügbar