Aktuelle Gebetsanliegen aus dem AKREF

Auf diesen Seiten stellen wir tägliche Gebetsanliegen des Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen der Evangelischen Allianz zur Verfügung. Die Gebetsanliegen können Sie auch kostenlos als PDF herunterladen. Den vierzehntägigen E-Mail-Dienst der Deutschen Evangelischen Allianz können Sie weiter unten kostenlos bestellen.

Heutiges Gebetsanliegen

17. Januar 2022

Deutschland: Neuer Beauftragter für weltweite Religionsfreiheit

Die Bundesregierung stimmte der Ernennung von Frank Schwabe MdB (SPD) zum neuen Beauftragten für weltweite Religionsfreiheit zu. Er tritt die Nachfolge von Markus Grübel MdB (CDU) an. Schwabe kündigte an, dass er sich für den Schutz der weltweiten Religions- und Weltanschauungsfreiheit einsetzen und klare Antworten auf Verstöße geben wird. Die zunehmenden Einschränkungen weltweit, wovon fast alle Religionsgemeinschaften betroffen seien, sind Grund zur Sorge. Möge Gott ihn segnen und ihm Kraft und Weisheit für seine neue Aufgabe schenken.

Heutiges Gebetsanliegen

18. Januar 2022

Kasachstan: Gottesdienste verboten

Der Erzbischof der evangelisch-lutherischen Kirche ruft zur Fürbitte auf, denn es herrscht Ausnahmezustand im Land. Religiöse Versammlungen sind derzeit verboten wegen der gewaltsamen politischen Unruhen. Neueste Meldungen sehen einen islamistischen Hintergrund. Viele Menschen sind verletzt und es gibt einige Tote. Wir beten für eine friedliche Lösung des Konflikts, die vor allem schnell beigelegt wird. Möge Gott seine Gnade und seinen Frieden ausgießen.

Heutiges Gebetsanliegen

19. Januar 2022

Mosambik: Humanitäre Krise steht bevor

Religionsvertreter im Norden des Landes warnen vor einer humanitären Krise, die durch terroristische Gewalt verursacht und durch die Pandemie verschlimmert wird. Die terroristischen Handlungen sollen nicht Muslimen allgemein zugeschrieben werden, sondern allen, die „religiöse Lehren verdrehen, um Gewalt zu rechtfertigen“. Sie wollen mit der Regierung gemeinsam für Frieden und Versöhnung zusammenarbeiten. Wir danken Gott für die mutigen Menschen, die sich dafür einsetzen und bitten ihn diese Arbeit zu segnen.

Heutiges Gebetsanliegen

20. Januar 2022

Afghanistan: Verzweifelte Eltern verkaufen ihre Kinder

Angesichts der weit verbreiteten Hungersnot entschließen sich verzweifelte Eltern, ihre Kinder zu verkaufen, um die Familie ernähren zu können. Die wirtschaftliche Krise im Land durch den Abzug der US- und NATO Truppen und die Machtübernahme der Taliban geht zu Lasten der Bevölkerung. Vor allem Christen sind mit Diskriminierung, Drohungen und Unterdrückung konfrontiert. Wir beten für die Menschen, dass Gott sie bewahrt und aus ihren aussichtslosen Lagen befreit. Er möge ihnen beistehen.

Heutiges Gebetsanliegen

21. Januar 2022

Iran: Verhafteter Pastor freigelassen

Der inhaftierte evangelikale Pastor Matthias Hagnejad wurde am 30. Dezember freigelassen. Er saß seit 2006 wiederholt wegen seines Glaubens im Gefängnis und wurde mehrmals verurteilt. Die jetzige Freilassung ist aufgrund des Beschlusses vom Obersten Gerichtshofs, wonach die Verbindung zu einer Hauskirche allein keine Straftat gegen die nationale Sicherheit darstellt. Wir danken Gott für dieses Wunder und dass die Gerechtigkeit siegte. Wir beten für den Pastor und seine Familie, dass er bewahrt bleibt und sich erholen kann

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22. Januar 2022

China: Weihnachten im Zeichen der Pandemie

Die zivilen Behörden der inneren Mongolei genehmigten die außerordentliche Öffnung einer Kirche für das Weihnachtsfest in Dongtang, obwohl noch immer sehr strenge Anti-Covid-Maßnahmen gelten. Auch in der Kirche des Pekinger Priesterseminars feierten die Gemeindemitglieder das Weihnachtsfest mit Aufnahme von Neugetauften. Viele Gläubige, auch in anderen Kirchen, konnten vor oder in einer Kirche beten. Wir loben und danken dem Herrn, dass er diese besondere Möglichkeit den Gläubigen zur Stärkung geschenkt hat.

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23. Januar 2022

Indien: Christenfeindliche Übergriffe an den Feiertagen

Extremistische Hindu-Gruppen zogen in Uttar Pradesh vor das Kloster in Varanasi und skandierten „Tod der Kirche“. In der Stadt Ambala wurde eine Christusstatue beschädigt. In Silchar ist eine Christmette gestürmt und die Besucher bedroht worden. Darüber hinaus gab es an mehreren Orten Proteste gegen Weihnachtsfeiern an christlichen Schulen oder auf öffentlichen Plätzen. Menschenrechtsorganisationen hatten in einem Bericht mitgeteilt, dass in 21 der 28 Bundesstaaten Christenverfolgung herrsche. Wir beten für die christliche Minderheit um Gottes Schutz.

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24. Januar 2022

China: Weihnachten sollte nicht gefeiert werden

Nach Angaben von Radio Free Asia haben lokale Behörden in Shandong, Anhui und Guangdong religiöse Aktivitäten unter dem Vorwand der Pandemie während der Weihnachtszeit eingeschränkt. Präsenzgottesdienste wurden verboten, Christen konnten nur virtuell zusammenkommen. Seit 2018 gibt es Anweisungen an staatliche Unternehmen und Schulen, Weihnachten nicht zu feiern. Wir danken dem Herrn Jesus Christus, dass er seine Gemeinde trotz allen Blockaden stärkt und segnet.

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25. Januar 2022

Ägypten: Gedenken an die koptischen Märtyrer von Libyen

Im Januar 2015 wurden 20 ägyptische Kopten und ihr ghanaischer Arbeitskollege von dschihadistischen Terroristen in Libyen entführt und hingerichtet. Ihre Enthauptung wurde ins Internet gestellt. Auf dem Video war zu sehen, wie etliche die Worte „Herr Jesus Christus“ flüsterten, während sie barbarisch hingerichtet wurden. Sie vertrauten sich dem Herrn an, der sie kurz darauf empfangen würde, wie einst die ersten Märtyrer. Vom 1. bis 15. Februar finden Gedenkfeiern in al Awar, dem Ort, aus dem die meisten von ihnen stammen, statt. Bitte beten sie für die Angehörigen und auch für die 17 koptischen Christen, die im September 2021 in Libyen verschwunden sind.

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26. Januar 2022

Kasachstan: Neues Kirchengebäude

Der Bau einer Kirche  im mehrheitlich muslimischen Kasachstan ist eine Gebetserhörung für die 200 Mitglieder der Kirche, von denen die meisten vom Islam konvertiert sind. In den mehr als 20 Jahren wurden ihre Leiter sechsmal vor Gericht gestellt, weil sie sich in einem Gebäude versammelten, für das keine Genehmigung für Gottesdienste vorlag, Zweimal wurde die Kirche angewiesen, ihre Aktivitäten für mehrere Monate einzustellen. In jüngster Zeit hat sich die Haltung der Behörden verbessert, so dass es nicht mehr zu Strafverfolgungen und Razzien in den Kirchen kam. Wir danken dem Herrn für sein Wirken. Möge er seine Gemeinde weiterhin bewahren.

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27. Januar 2022

Indien: Aufschub für Christen

Christen, die sich geweigert hatten, ihren Glauben zu widerrufen, waren Opfer von Angriffen geworden, bei denen 16 Häuser abgerissen und sie selbst körperlich misshandelt wurden.  Das Oberste Gericht hat entschieden, dass die Häuser wieder aufgebaut werden können und dass Verfolgung zu unterbleiben habe. Wir danken Gott für diese Entscheidung und beten, dass die in der Verfassung verankerte Religionsfreiheit angewandt wird.

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28. Januar 2022

Indien: Alarmierende Zahlen

In Indien endete das Jahr 2021 für Christen im Zeichen zunehmender Gewalt.  Es gab Vorfälle, die das ganze Land erschütterten. Häufig war die christliche Minderheit von Gewalttaten durch extremistischen Hindu-Gruppen konfrontiert. Wir beten für unsere Geschwister, dass sie bewahrt und mutig weiter ihren Glauben leben, aber auch für die Regierung, dass sie nicht wegschaut und endlich der Unterdrückung ein Ende setzt und Täter bestraft.

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29. Januar 2022

Sahel: Immer mehr Muslime wenden sich Christus zu

Während der langen Unterdückung von Darfur durch arabische Sudanesen sind zahlreiche Angehörige der Fur-Völker Christen geworden. Viele mussten in Anrainerstaaten fliehen. Zwölf Kirchen von Darfur-Christen in fünf Ländern haben ihren Willen bekundet, dem weltweiten Zusammenschluss ehemaliger Muslime Communio Messianica beizutreten. Ebenso 1,635 Gemeinden von Fulani-Christen in 16 Ländern der Sahelzone. Wir loben Gott, dass er unter diesen strengmuslimischen und dschihadistischen Gruppierungen seine Gemeinde baut!

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30. Januar 2022

Weltweit: Abtreibung ist Todesursache Nummer 1

Im Jahr 2021 waren Abtreibungen die häufigste Todesursache weltweit. Statistischen Angaben zufolge gab es 42,6 Millionen Abtreibungen und 58,7 Millionen andere Todesfälle. Insgesamt liegt der Anteil der Toten durch Abtreibung bei 42 Prozent. Wir danken Gott, dass er jeden Menschen in der Hand hat, auch die Ungeborenen. Wir beten, dass die Ursachen für dieses Leid bekämpft werden und um Lösungen gerungen wird, um Abtreibungen zu verhindern.

 

Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen

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