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Gebetsanliegen
des Arbeitskreises Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF)
Hier stellen wir tägliche Gebetsanliegen AKREF zur Verfügung. Die Gebetsanliegen können Sie auch kostenlos als PDF herunterladen. Den vierzehntägigen E-Mail-Dienst der Evangelischen Allianz können Sie hier (bitte nach unten scrollen) kostenlos bestellen.
Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen
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Heutiges Gebetsanliegen
17. August 2026
Saudi Arabien: Wie geht es den Christen im Land?
Obwohl Saudi-Arabien mit einigen westlichen Ländern verbündet ist, geht es brutal gegen Christen vor. Für Einheimische ist es unmöglich, saudischer Staatsbürger zu sein, ohne gleichzeitig Muslim zu sein. Auf Konversion steht offiziell die Todesstrafe. Es gibt in Saudi-Arabien bei zwei Millionen Menschen, die sich als Christen bekennen, zumeist Arbeitsmigranten aus armen Ländern. Sie können sich gelegentlich zu Gottesdiensten in ausländischen Konsulaten treffen oder heimlich in ihren Häusern. Doch sie begeben sich in Gefahr, wenn sie versuchen, ihren Arbeitskollegen das Evangelium zu verkünden.
Heutiges Gebetsanliegen
18. August 2026
Brunei: Mission verboten
Das kleine, aber reiche Königreich Brunei auf der Insel Borneo besteht größtenteils aus Menschen malaiischer Herkunft und muslimischen Glaubens. Die Regierung hat strenge Vorschriften zur Kontrolle der Religion und zur Verhinderung von Missionierung, wobei besonders harte Strafen für diejenigen vorgesehen sind, die versuchen, Muslime zu missionieren. Islamische Glaubensinhalte sind Teil des schulischen Bildungssystems. Die meisten Christen in Brunei sind chinesischer Herkunft und versammeln sich in Kirchen, die unter der Aufsicht der Regierung stehen. Christen brauchen Weisheit, um ihr Zeugnis für Christus aufrechtzuerhalten.
Heutiges Gebetsanliegen
19. August 2026
Nigeria: Gewalt gegen Christen
Das US-Repräsentantenhaus hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Entwicklungshilfe für Nigeria im kommenden Haushaltsjahr blockieren soll. Begründet wird diese Maßnahme mit der Gewalt gegen Christen in dem afrikanischen Land. Er fordert, ausländische Regierungen und „Akteure, die Gläubige verfolgen“, zur Rechenschaft zu ziehen und die Hilfe für Nigeria zu kürzen, „bis wirksame Maßnahmen zum Schutz christlicher Gemeinden, die unter religiöser Gewalt leiden, ergriffen werden“. „Amerikanische Steuerzahler sollten niemals Regierungen finanzieren, die wegschauen, während Christen entführt, gefoltert und getötet werden.“
Heutiges Gebetsanliegen
20. August 2026
Indien: Petition zu Gewalt gegen Christen
Der Oberste Gerichtshof Indiens hat am 15. Juli eine Petition verhandelt, die die zunehmende Hassrede gegen Christen und insbesondere die Gewalt durch Bürgerwehren während christlicher Feste thematisiert. Die allgemein als „Gewalt-Petition“ bekannte Petition entstand im Jahr 2022 aufgrund zunehmender lokaler Einschüchterungen und gezielter Feindseligkeiten gegen die christliche Minderheit. Die Petition unterstreicht die dringende Notwendigkeit gerichtlicher und gesetzlicher Maßnahmen zum Schutz der verfassungsmäßigen Grundrechte der christlichen Minderheit in Indien auf Ausübung ihres Glaubens.
Heutiges Gebetsanliegen
21. August 2026
Kirgisistan: Freizeitarbeit
Dank für Gebetsunterstützung bezüglich der Gerichtstermine. Wir bekamen von dort die Nachricht: „Gott sei Dank, Er ist der Sieger!!! Bei der einen Verhandlung hat das Gericht zu unseren Gunsten entschieden, uns von der Anklage freigesprochen. Der andere Gerichtsprozess wurde vertagt. Bitte betet weiter!“ Danken wir miteinander für diesen Sieg unseres Herrn und dass er seine bewahrende Hand so treu über der Freizeitarbeit hält. Und beten wir, dass auch der andere Prozess zugunsten unserer Glaubensgeschwister entschieden wird oder es gar nicht dazu kommt; und dass dieser Sieg eine Ermutigung für unsere Geschwister ist.
Heutiges Gebetsanliegen
22. August 2026
Finnland: Räsänen
Der Oberste Gerichtshof Finnlands hatte die Parlaments-abgeordnete Päivi Räsänen und den lutherischen Bischof Juhana Pohjola am 26. März mit einer knappen Mehrheit (3 zu 2) wegen „Hassrede“ zu Geldstrafen verurteilt. Grund war eine 2004 erschienene Kirchenbroschüre, in der Räsänen praktizierte Homosexualität aus biblischer Sicht als Sünde bezeichnete.
Päivi Räsänen hat Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gegen ihre strafrechtliche Verurteilung eingereicht. Damit beginnt das letzte juristische Kapitel eines Verfahrens. „Wenn friedliche Äußerungen in einem Kirchenheft rückwirkend kriminalisiert und zensiert werden können, ist eine freie Debatte in Europa nicht mehr möglich.“
Heutiges Gebetsanliegen
23. August 2026
Irak: Irakisches Radio bringt Hoffnung
Durch Radiosendungen im Irak wächst das Interesse am Evangelium, und es werden viele Bibeln verteilt. Vor kurzem wurde eine neue Radiosendung in Basra gestartet, und der Mietvertrag für das Studio in Bagdad wurde verlängert. Doch viele interessierte Iraker fürchten Verfolgung, falls sie dabei erwischt werden, wie sie die Bibel lesen oder christliche Radiosendungen hören.
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