Gebetsanliegen

des Arbeitskreises Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF)

Hier stellen wir tägliche Gebetsanliegen AKREF zur Verfügung. Die Gebetsanliegen können Sie auch kostenlos als PDF herunterladen. Den vierzehntägigen E-Mail-Dienst der Evangelischen Allianz können Sie hier (bitte nach unten scrollen) kostenlos bestellen.

Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen

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Heutiges Gebetsanliegen

16. Juni 2024

Ägypten: christliche Dörfer

Am Abend des 23. April wurden mehrere Häuser von Christen im Dorf Al-Fawakher, etwa 150 Meilen südlich von Kairo, in Brand gesteckt. Der Angriff war die Reaktion auf den Versuch, eine neue Kirche zu bauen. Als es den religiösen Fanatikern nicht gelang, die Christen aus ihren Häusern zu vertreiben, brannten sie ihre Häuser nieder. Am 26. April griffen muslimische Extremisten Christen im Dorf Al-Kom wegen einer Genehmigung für den Bau eines Kirchengebäudes an. Die Sicherheitskräfte brachten die Situation jeweils schnell unter Kontrolle und nahmen eine Reihe von Tätern fest.

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17. Juni 2024

Pakistan: Freispruch von "Blasphemie"-Anklagen

Bei einem Angriff auf Kirchen und Häuser von Gläubigen im August 2023 wurden auch die Brüder Umar (Rocky) und Umair (Raja) Saleem aller drei berüchtigten „Blasphemie“-Gesetzen angeklagt. Der Verteidiger Bashir erklärte vor dem Anti-Terrorismus-Gericht in Faisalabad, die Männer seien unschuldig und es gebe keine Beweise gegen sie. Richter Hussain ordnete den Freispruch an. Die Brüder befinden sich bei ihrer Familie. Ob sie nach Jaranwala zurückkehren, ist nicht sicher. Trotz Freispruch wurden schon Menschen von Bürgerwehren getötet.

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18. Juni 2024

Indien: Witwe von Mordopfer flieht aus dem Dorf

Verwandte töteten den 22-jährigen Kosa Kawasi am 4. Mai nachdem die Dorfbewohner allen Familien mit christlichen Mitgliedern verboten hatten, an Stammesfesten mit Opfergaben für lokale Götter teilzunehmen. Onkel und Cousin hatten Kosa zuvor aufgefordert, Christus abzuschwören. Seine Frau Jime wurde auch angegriffen, konnte aber entkommen. Sie lebt mit fünf anderen christlichen Familien einige Kilometer entfernt. „Ich möchte Jesus weiter folgen und ihm dienen“ sagt sie. Bitte beten Sie für mich, ich brauche Ihre Gebete.

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19. Juni 2024

Haiti: Drei christliche Missionare getötet

Haiti befindet sich derzeit inmitten eines Anstiegs von Gewalt und Unsicherheit, da rivalisierende bewaffnete Banden mehr als 80 % von Port-au-Prince kontrollieren. Etwa 362.000 Haitianer wurden durch die Gewalt und Unsicherheit vertrieben und in den ersten Monaten 2024 wurden 1.500 Menschen durch Banden-gewalt getötet. Das Missionsehepaar aus den USA Davy (23) und Natalie (21) Lloyd wurden zusammen mit Jude Montis, einem haitischen Staatsbürger, der seit 20 Jahren für die Missions-organisation tätig war, von Bandenmitgliedern überfallen und erschossen, als sie mit einer Kindergruppe die Kirche verließen.

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20. Juni 2024

Weltweit: Selbstzensur – ein gefährlicher Trend

Freie Meinungsäußerung wird von politischen Akteuren eingeschränkt. Das hat zu einem gesellschaftlichen Klima geführt, das viele Christen veranlasst, sich zu Standpunkten, die von ihrem Glauben begründet sind, zurückhaltend zu äußern – z.B. zu Ehe, Familie, Sexualethik und generell mit dem öffentlichen Bekenntnis zu ihrem Glauben, weil sie dadurch Nachteile befürchten. Jesus hat nicht verschwiegen, dass es Widerstand geben würde und ermutigt uns, unser Licht leuchten zu lassen. Durch mutiges Eintreten stärken wir unsere Glaubensgeschwister, die versucht sind, Selbstzensur zu üben.

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21. Juni 2024

Kasachstan: Razzien in mehreren evangelikalen Gemeinden

Die Verfassung erkennt die Gewissensfreiheit an und verbietet Diskriminierung aufgrund der Religion. Ein Religionsgesetz sieht die Registrierung von Glaubensgemeinschaften und deren Versammlungsorte vor. Für die meisten Freikirchen sind die Auflagen dazu aber kaum erfüllbar, so dass sie sich heimlich und damit illegal versammeln müssen. In der Stadt Schu hat die Polizei mehrere Razzien gegen evangelikale Gemeinden vorgenommen. Die zuständige Beamtin erklärte, die Polizei habe eigenmächtig gehandelt.

Pastor Mirau sowie Kirchenmitgliedern wurden mit Geldstrafen belegt und Pastor Boiprav (77) wird vor dem Gericht „illegale Missionstätigkeit“ vorgeworfen.

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22. Juni 2024

Eritrea: 20 Jahre Haft für eritreische Pastoren

Die Pastoren Haile Nayzgi, Dr. Kiflu Gebremeskel und Meron Gebreselasie wurden 2004 verhaftet und sind seitdem ohne Gerichtsverfahren in einer Hochsicherheitseinrichtung in Asmara inhaftiert. Die Regierung übt eine strenge Kontrolle über die Bevölkerung aus, die etwa zur Hälfte aus Christen und Muslimen besteht. Gesetzlich zugelassen sind nur drei christliche Konfessionen sowie der sunnitische Islam. Selbst die gesetzlich zugelassenen Konfessionen können eingeschüchtert und schikaniert werden. Bitte beten Sie für Glaubensstärkung und Freilassung der vielen Christen, die um ihres Glaubens willen inhaftiert sind.

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23. Juni 2024

Sudan: Christen fühlen sich vergessen

Der Sudan ist Schauplatz der weltweit größten Massenvertreibung - fast 9 Millionen Menschen sind auf der Flucht - und ist mit der größten Hungerkrise der Welt konfrontiert. Die Situation der zwei Millionen Christen ist besonders schwierig.  150 Kirchen sind beschädigt oder zerstört.  Oft fliehen die Christen mehrmals und verlieren so den Kontakt zu den anderen Glaubensmitgliedern. Es gibt keine Sicherheit und keinen Schutz; auch können sie bei Verteilung von Hilfsgütern diskriminiert werden. Christliche Leiter befürchten, dass die ehemals regierenden Islamisten die derzeitige Unsicherheit ausnutzen könnten, um wieder an die Macht zu kommen und strenge islamische Gesetze wieder einzuführen.

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24. Juni 2024

Haiti: Bandengewalt hat Haiti in ein tiefes Chaos gestürzt

Nachdem Banden massive Angriffe auf Gefängnisse verübt und Tausende von Gefangenen „befreit“ hatten, übernahmen sie die Kontrolle über viele öffentliche Einrichtungen. Das Land ist in die Gesetzlosigkeit gestürzt. Eine Vereinbarung über eine Übergangsregierung wartet nun auf die Ratifizierung. Mehr als achtzig Prozent der Zivilbevölkerung um die Hauptstadt Port-au-Prince sind auf der Flucht vor Schießereien, sexueller Gewalt, der Zwangsrekrutierung durch Banden und anderen Gefahren. Christliche Hilfsorganisationen tun, was sie können, um Hilfe zu leisten und eine Botschaft der Hoffnung durch das Evangelium zu bringen.

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25. Juni 2024

Indien: Hoffnungsschimmer für Christen nach Parlamentswahlen

Christen und andere religiöse Minderheiten zeigen sich einerseits erleichtert darüber, dass die Hindu-Nationalistische Partei BJP von Premierminister Modi ihre Wahlziele deutlich verfehlt hat und selbst mit Koalitionspartner eine relativ schmale Mehrheit im Parlament haben wird. Andererseits wissen sie wohl, dass die religiös motivierte Verfolgung nicht über Nacht aufhören wird. Beten wir mit ihnen, dass es zu einer religiösen Toleranz in der Gesellschaft kommt, und dass die Gemeinden, wo Menschen die Freiheit in Jesus Christus erfahren, weiterhin stark wachsen können!

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26. Juni 2024

Pakistan: Christ stirbt neun Tage nach Mob-Angriff

Eine Woche nach einem brutalen Mobangriff starb der 70-jährige Nazir Masih. Die Behauptung kursierte, er habe Koranseiten verbrannt. Die Leiter der örtlichen Moscheen riefen die Muslime der Umgebung auf, sich um Masihs Haus zu versammeln. Bald darauf begannen Hunderte von Menschen, Masihs Haus und seine Schuhfabrik anzugreifen. Der Mob griff ihn dann an und schlug ihn mit Ziegelsteinen und Holzscheiten. Masih erlitt bei dem Angriff ein schweres Kopftrauma. Masihs Familie und andere Christen vor Ort sind verzweifelt und verängstigt und brauchen unser Gebet.

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27. Juni 2024

Nepal: Der Kampf um Nepal

Letztes Jahr griffen Hindu-Nationalisten sieben  Kirchen innerhalb von zwei Wochen an. Die Hindu-Nationalisten fordern verstärkt die Wiederherstellung des Hindu-Staates. Aus Ver-ärgerung über das rasche Wachstum des Christentums schüren sie auch den Hass zwischen den Religionsgemeinschaften, indem sie gegen religiöse Konversionen und den Verzehr von Rindfleisch protestieren. Die Zahl der Christen in Nepal ist von praktisch Null im Jahr 1950 auf heute 1,34 Millionen gestiegen, von denen die meisten protestantisch sind. Das entspricht etwa 4,4 % der Bevölkerung, womit Nepal eine der am schnellsten wachsenden Kirchen der Welt ist.

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28. Juni 2024

Nigeria: Drei Christen exekutiert

Islamische Extremisten der Gruppe ISWAP entführten drei Männer am 3. Juni aus einem Fahrzeug. Die muslimischen Passagiere durften das Fahrzeug ungehindert verlassen. Seit Januar verübte ISWAP, das sich 2016 aus Überläufern von Boko Haram gebildet hat, zahlreiche Angriffe auf christliche Gemeinden in mehreren Dörfern Nigerias. Bei diesen Angriffen wurden zahlreiche Christen getötet, während andere Christen gezwungen waren zu fliehen, da die ISWAP-Kämpfer ihre Häuser niedergebrannt hatten. Diese Angriffe sind Teil des Aufrufs des IS im Januar an seine Ableger, "Christen dort zu töten, wo man sie findet".

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29. Juni 2024

Pakistan: Christ in Säure-Attacke brutal getötet

Die Witwe des 35-jährigen Shahid Masih und Mutter von sechs Kindern, sagte, die Arbeitgeber ihres Mannes hätten ihn am 8. Mai gefoltert und 10 Tage später zu Tode gebracht, weil sie ihn fälschlicherweise verdächtigt hätten, Ziegen von ihrem Hof gestohlen zu haben. Sieben Männer verprügelten Masih mit Schlagstöcken. Sie brachen ihm Zähne und Finger und schütteten ihm dann eine Flasche Säure in den Mund. Als sie sahen, dass sich sein Zustand verschlechterte, ließen sie ihn liegen. Masih starb nach 10 Tagen im Krankenhaus. Er war der einzige Ernährer der Familie. Der Schwiegervater, der sie nun unterstützt, verdient als Tagelöhner weniger als 2 € pro Tag.

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