Ein junger Mann in einem dunklen Raum, der mit gefalteten Händen und geschlossenen Augen in einer nachdenklichen oder betenden Pose steht. Der Hintergrund ist unscharf und zeigt schwaches Licht.

Gebetsanliegen

des Arbeitskreises Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF)

Hier stellen wir tägliche Gebetsanliegen AKREF zur Verfügung. Die Gebetsanliegen können Sie auch kostenlos als PDF herunterladen. Den vierzehntägigen E-Mail-Dienst der Evangelischen Allianz können Sie hier (bitte nach unten scrollen) kostenlos bestellen.

Dr. Paul Murdoch

Redaktion

Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen

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Heutiges Gebetsanliegen

07. Juli 2026

Südsudan: Muslime greifen Christen in der Kirche an

Eine Gruppe von Muslimen drang am 28. Mai in die Kirche von Drake Haron im Flüchtlingslager Gorom im Südsudan ein und griff ihn an. Haron hatte mit solcher Gewalt gerechnet, seit er den Islam verlassen hatte, um Jesus nachzufolgen. „Als Muslim zum Christentum überzutreten, bringt mich und viele andere in Gefahr, aber das, wozu Gott mich befreit hat, ist das Risiko wert“, sagte er. „Aus menschlicher Sicht gibt es Angst, aber wenn ich mich an die Verheißungen Gottes in Jesus Christus erinnere, werde ich mutig und stark.“

Heutiges Gebetsanliegen

08. Juli 2026

Weltweit: Religionsfreiheit in jedem dritten WM-Teilnehmerland bedroht

In rund einem Drittel der Länder, die an der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen, ist die Religionsfreiheit eingeschränkt oder bedroht. Darauf hat das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ hingewiesen. Grundlage ist der Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2025“, der die Menschenrechtslage in 196 Ländern dokumentiert. Konkret sind 14 der 48 Teilnehmerländer betroffen. Damit entspricht der Anteil von 30 Prozent in etwa dem weltweiten Befund: Insgesamt stuft der Bericht 62 der 196 untersuchten Länder in die Kategorie „orange“ für Diskriminierung oder in die rote Kategorie für religiöse Verfolgung ein.

Heutiges Gebetsanliegen

09. Juli 2026

China: Beitrag zur Weltmission

Der Machtanspruch der Kommunistischen Partei in China ist allumfassend. Daher erstaunt es nicht, dass westliche Medien bei der Berichterstattung über die dortigen Christen ihr Hauptaugenmerk vor allem auf die Christenverfolgung legen. Sie ist tatsächlich real: Immer wieder werden Pastoren verhaftet, Gemeinden geschlossen, Christen überwacht. Und doch existiert inmitten dieser schwierigen Lage eine erstaunliche Dynamik: Denn chinesische Christen wollen ihren Teil zum weltweiten Missionsauftrag beitragen. Dahinter steht die wachsende Überzeugung, dass die chinesische Kirche nicht mehr nur Empfängerin, sondern aktive Gestalterin der Weltmission ist.

Heutiges Gebetsanliegen

10. Juli 2026

Russland: Pastor Yury Sipko als Terrorist eingestuft

Seit dem 28. Mai wird sein Name auf der Liste des Föderalen Finanzaufsichtsdienstes Rosfinmonitoring geführt. Mit der Einstufung als Terrorist sind Sipko sämtliche finanziellen Transaktionen sowie die Ausreise aus dem Land untersagt. Der 74-Jährige war früher Präsident der Russischen Union der Evangeliumschristen-Baptisten und Vizepräsident der Weltallianz der Baptisten (2005–2010). Er hatte sich wiederholt gegen den russischen Krieg in der Ukraine ausgesprochen. Bereits im August 2023 wurde deshalb ein Strafverfahren gegen Sipko eingeleitet. Er floh im Herbst 2023 nach Deutschland, wo er bis heute lebt.

Heutiges Gebetsanliegen

11. Juli 2026

Deutschland: Abschiebung assyrischer Christen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV/Göttingen) appelliert an den saarländischen Innenminister, die Rückführung von Larisa Alsaifi und George Darani nach Syrien zu verhindern. Die beiden waren vor Krieg, Gewalt und islamistischer Verfolgung aus Damaskus geflohen und leben derzeit in St. Ingbert. Sie hätten Arbeit gefunden und seien sichtbar integriert. Wegen der drohenden Abschiebung litten sie unter schweren psychischen Problemen. In Syrien seien sie aufgrund ihrer christlich-assyrischen Herkunft gefährdet. Nahe Verwandte hätten wegen ihres christlichen Glaubens bereits Probleme bekommen. 

Heutiges Gebetsanliegen

12. Juli 2026

Somalia: Junge Christin erholt sich von Angriff

Sofia Ahmed, eine 22-jährige Frau erholt sich in einem Krankenhaus in der Region Lower Juba in Somalia von ihren schweren Verletzungen, nachdem muslimische Verwandte sie am 28. Mai in ihrem Haus geschlagen hatten, weil sie ihren Glauben an Christus bekräftigt hatte. Der Angriff erregte die Aufmerksamkeit der Nachbarn, die in großer Zahl herbeieilten, die Angreifer festhielten und die Polizei riefen. Die Beamten trafen ein und nahmen die vier Männer fest, doch Ahmeds muslimische Eltern schritten ein und überredeten die Polizei, die Angreifer freizulassen denn sie hätten richtig gehandelt.

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