06.07.2026
China: „Geste guten Willens“- Pastor frei und darf in die USA ausreisen
US-Menschenrechtler danken Präsident Trump und Außenminister Rubio
Peking/Washington (IDEA) – In China ist der evangelische Pastor und Gründer der „Kirche von Zion“, Jin (Ezra) Mingri, am 4. Juli aus der Haft entlassen worden und in die USA ausgereist. Das hat die christliche Menschenrechtsorganisation ChinaAid (Midland/US-Bundesstaat Texas) bestätigt. Der 57-Jährige war im Oktober 2025 zusammen mit mehr als 30 Christen festgenommen worden. Die Behörden warfen ihnen illegale Verbreitung religiöser Informationen vor. Jin hatte 2007 die staatlich nicht registrierte „Kirche von Zion“ in Peking gegründet, die die Behörden elf Jahre später auflösten. Dennoch treffen sich weiter Tausende von Mitgliedern zu Gottesdiensten in zahlreichen Städten. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA hatten Jin im Januar 2026 als „Gefangenen des Monats“ X benannt und dazu aufgerufen, sich für ihn einzusetzen. Laut ChinaAid teilten ihm chinesische Beamte jetzt mit, dass seine Freilassung auf Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zurückzuführen sei und als „Geste des guten Willens“ zum 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli erfolge. Der Gründer und Präsident von ChinaAid, Pastor Bob Fu, erklärte dazu: „Wir danken dem allmächtigen Gott, dass er die Gebete seines Volkes erhört hat. Unser tiefster Dank gilt US-Präsident Donald Trump, Außenminister Marco Rubio und allen US-Beamten, die unermüdlich im Hintergrund gearbeitet haben, um die Freilassung von Pastor Jin zu erreichen. Ihr unerschütterliches Engagement zeigt, dass prinzipientreue Führung und beharrliche Diplomatie Leben retten können.“
X https://akref.ead.de/01012026-china-gefangener-des-monats-januar-2026/