21.08.2026
Weltweit: CSI mahnt den Westen - Stärker für verfolgte Christen einsetzen
Anlass ist ein internationaler Gedenktag am 22. August
München (IDEA) – Die christliche Menschenrechtsorganisation „Christian Solidarity International“ (CSI) hat westliche Regierungen aufgefordert, sich stärker für den Schutz verfolgter Christen zu engagieren. Die Europäische Union (EU) und die Bundesregierung sollten ihren Einfluss nutzen, „damit Christen nicht länger zu Opfern von Gewalttaten aus Gründen der Religion oder des Glaubens gemacht werden“, erklärte der Geschäftsführer von CSI Deutschland, Pfarrer Peter Fuchs (München). Anlass für den Appell ist der „Internationale Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder Weltanschauung“ am 22. August. Die Vereinten Nationen (UN) hatten den Gedenktag 2019 ausgerufen. CSI verweist unter anderem darauf, dass Christen in Pakistan entführt und zwangsislamisiert oder wegen falscher Blasphemievorwürfe zum Tode verurteilt werden. In Nigeria hätten islamistische Fulani-Milizen zwischen Januar und Juni 2026 über 2.500 Christen getötet, weitere 2.800 entführt und 300 Kirchen zerstört. In Indien übe der Hindu-Nationalismus nicht nur auf Christen, sondern auf alle anderen Religionen Druck aus. Fuchs mahnt: „Westliche Politik hat die Mittel und deshalb auch die Verpflichtung, sich dafür einzusetzen, dass Christen auf der ganzen Welt frei leben können.“