24.07.2026
Russland: Es wird immer mehr islamisiert
(Licht im Osten) Pastor A.K. tut seinen Dienst in einer muslimischen Republik. Im Frühjahr schrieb er: „Unsere Umgebung wird immer mehr islamisiert und es wird zunehmend schwieriger, über Christus zu sprechen. Doch Gott führt uns an die Orte, an denen wir von ihm erzählen können. Kürzlich sprachen wir in der Drogenklinik mit einem Mann Valerij (Name geändert), der in das Rehazentrum ‚Haus der Barmherzigkeit‘ zum Entzug gehen wollte. Mit dieser Einrichtung arbeiten wir schon seit vielen Jahren zusammen. Als der Mann jedoch aus dem Krankenhaus entlassen wurde, wollte er nicht mehr zum Entzug gehen, da er nicht mit dem Rauchen aufhören könne. Wir trennten uns und er ging zu seinem Wohnort. Zwei Tage später betrank er sich, fiel hin und brach sich das Hüftgelenk und die Schulter. Er rief uns aus dem Krankenhaus an, woraufhin wir ihn besuchten. Eine Woche später wurde er mit einem Hüftschienenverband entlassen. Es hieß, seine Schulter müsse von selbst heilen. Nun liegt er seit über einem Monat bei uns im Gebetshaus. Er hat niemanden: kein Zuhause, keine Frau, keine Kinder.
Glaubensbruder Andrej (Name geändert), der ebenfalls im Gebetshaus lebt, kümmert sich um ihn. Der Kranke kann schon langsam aufstehen. Er gibt zu, dass Gott ihn bewahrt hat, und möchte nun zur Rehabilitation gehen.
➢ Bitte beten Sie für Valerij!
Andrej, der selbst alles in seinem Leben verloren hat, sagt freudig, dass nicht dieser Kranke die Pflege braucht, sondern er selbst, um Christus zu dienen. Er will sich taufen lassen und nimmt am Taufvorbereitungskurs teil.
➢ Bitte beten Sie auch für Andrej!“
Nun hat A.K. uns kürzlich geschrieben: „Auch Valerij hat Buße getan und sein Leben Christus anvertraut. Beide Brüder lesen eifrig in Gottes Wort und gute geistliche Literatur und bereiten sich auf die Taufe vor.“ – Beten wir,
➢ dass ihr Glaube an Christus und ihr Weg mit ihm weiter gefestigt wird und sie dann auch Herausforderungen im Alltag mit seiner Kraft bestehen und Versuchungen widerstehen können. „In der Drogenklinik liegt oft ein Mann, mit dem wir schon viele Male gesprochen haben. Wir haben vereinbart, dass ich ihn zu Hause besuchen werde. Er lebt mit seiner Mutter, seinem Vater und seinen Kindern zusammen; seine Frau ist tot.
➢ Bitte beten Sie für seine Familie und meine weiteren Gespräche mit ihm.“