30.07.2026

Republik Moldau: Verschiedene Gebetsanliegen

(Licht im Osten) S. berichtet: „In unserem Rehabilitationszentrum haben wir einen Bewohner namens Alexej. Er ist 57 Jahre alt. Vor seinem Militärdienst führte Alexej ein normales Leben wie viele andere Menschen auch. Nach seiner Einberufung und einer fünfmonatigen Grundausbildung wurde er jedoch nach Afghanistan geschickt. Dort änderte sich sein Leben radikal. Er erlebte die Schrecken des Krieges. Er sah, wie seine Freunde starben oder zu Invaliden wurden. All das täglich zu sehen, war für einen normalen Menschen unmöglich. Um nicht verrückt zu werden, nahmen die Soldaten Drogen, die ihnen die Angst nehmen und sie daran hindern sollten, an das Grauen um sie herum zu denken. Alexej war da keine Ausnahme. Als er schließlich aus der Armee nach Hause kam, wurde ihm klar, dass er drogen-süchtig geworden war. Seine Gedanken drehten sich nur noch darum, wo er sich Drogen beschaffen könnte. In Afghanistan war das kein Problem, aber zu Hause konnte man sie nur für viel Geld bekommen. Als ihm niemand mehr Geld gab, begann er, Verbrechen zu begehen. Alle seine Verwandten und Freunde wandten sich von ihm ab. Mit einem Drogensüchtigen, der bereits kriminell geworden war, war es unmöglich, zusammenzuleben oder zu reden. Das konnte nicht lange so weitergehen. Irgendwann kam Alexej ins Gefängnis. Als er entlassen wurde, war er nicht nur drogensüchtig, sondern auch voller Wut und Hass auf die ganze Welt. Zu den Drogen kam noch Alkohol hinzu. Alle mieden ihn und wollten nichts mit ihm zu tun haben. Mit 37 Jahren hatte Alexej bereits Krieg, Drogen, Alkohol und Gefängnis erlebt. Er hatte keine Familie, keine Freunde, nichts Gutes. Also beschloss er, seinem Leben ein Ende zu setzen. Er schnitt sich die Pulsadern auf, versuchte, sich zu erhängen, und nahm Drogen in einer Menge, die jeden anderen umbringen würde. Doch jedes Mal scheiterten seine Pläne und er blieb am Leben. Alexej konnte nicht verstehen, woran das lag, denn er hatte jedes Mal alles richtig berechnet und hätte sterben müssen. Doch jemand ließ ihn nicht aus dem Leben scheiden.
Dann traf Alexej einen alten Kumpel wieder, mit dem er vor etwa 20 Jahren gemeinsam Drogen genommen, Raubüberfälle verübt und im Gefängnis gesessen hatte. Dieser Kumpel war unser Glaubensbruder Vadim. Er war in unserem Reha-Zentrum von all seinen Süchten befreit worden und diente nun dem Herrn. V. erzählte Alexej, wie sich sein Leben verändert hatte und dass er ein neuer Mensch geworden sei. Alexej konnte kaum glauben, dass Vadim sich so sehr verändert hatte und ein normales Leben führte. Vadim schlug ihm vor, sein Leben von Gott verändern zu lassen. Alexej, der seines Lebens schon müde war, stimmte zu. Seitdem befindet er sich in unserem Reha-Zentrum. Wir beten für ihn und bitten den Herrn, ihn zu befreien, ihm Buße zu schenken und ihn zu verändern. Zum ersten Mal seit 37 Jahren nimmt Alexej keine Drogen, trinkt keinen Alkohol und raucht nicht. Er liest in der Bibel, besucht die Gottesdienste und lernt beten. Bitte unterstützen Sie Alexej im Gebet,
➢ dass der Herr ihn von all seinen Süchten befreit und ihm aufrichtige Buße und ein neues Leben in Christus schenkt.“
Vitalij P., Leiter von LIO Moldau, hat ein wichtiges Gebetsanliegen.
➢ „Bitte beten Sie für offene Türen für den Unterricht im Fach ‚Geistlich-ethische Erziehung‘ an den Grundschulen im neuen Schuljahr, da die Streichung dieses Fachs aus dem Lehrplan geplant ist.“
➢ Bitte beten Sie auch weiter für die Freizeiten in der Republik Moldau und ebenso für gesegnete Freizeiten unserer anderen Partner.