27.12.2007

Österreich: Muslime überholen Protestanten zahlenmäßig

Der frühere Parlamentsabgeordnete Josef Höchtl (ÖVP) wirbt für eine<br />Re-Evangelisierung seines Landes

Österreich: Muslime überholen Protestanten zahlenmäßig

Der frühere Parlamentsabgeordnete Josef Höchtl (ÖVP) wirbt für eine
Re-Evangelisierung seines Landes


W i e n (idea) - 11.12.07 – Auf eine „dramatische Entwicklung“ in Österreich hat der Präsident
der „Gesellschaft für Völkerverständigung“, der frühere Parlamentsabgeordnete Josef Höchtl
(ÖVP), aufmerksam gemacht. Nach seinen Angaben gibt es dort inzwischen mehr Muslime als
Protestanten.
Während die Zahl der Evangelischen 1971 noch bei 447.000 gelegen habe, sei sie bis zum
vergangenen Jahr auf 326.000 geschrumpft. Im gleichen Zeitraum habe sich die Zahl der
Muslime fast verfünfzehnfacht: von über 22.000 auf geschätzte 400.000. Aber auch die
Katholiken verzeichneten zwischen 1971 und 2006 einen deutlichen Rückgang (von 6,5
Millionen auf 5,6 Millionen). Höchtl rief angesichts dieser Entwicklung zu einer
Re-Evangelisierung Österreichs auf. An die Christen des Landes gewandt sagte er am 10.
Dezember in Wien: „Frag nicht, was die kirchliche Führung für dich tun kann, sondern was du
zur Vermittlung von christlichen Werten beitragen kannst.“
Weihbischof Laun: Österreicher wollen aussterben
Der katholische Salzburger Weihbischof Andreas Laun macht für den zahlenmäßigen Rückgang
der Christen in Österreich die seit 1975 geltende Fristenlösung verantwortlich, die Abtreibungen
bis zum dritten Schwangerschaftsmonat straffrei stellt. In einem Interview mit der Tageszeitung
„Österreich“ (Ausgabe 10. Dezember) sagte er: „Die Österreicher müssen sich einfach
überlegen, ob sie aussterben wollen oder nicht. Derze