16.11.2007
China: Ein Christ wurde wegen Verteilens von Traktaten verhaftet
AKREF/SS/ BF 6.11.2007 In einer Gerichtsverhandlung am 23. Oktober wurde Liu Huiwen
zu 18 Monaten Haft verurteilt. Er hatte ein christliches Traktat verfasst und es an Menschen
an seinem Wohnort verteilt, unter denen sich auch Muslime befanden. Dies führte zu der
Anschuldigung, den Islam beleidigt zu haben und somit zur Gefängnisstrafe, die länger ausfiel,
als die üblichen für chinesische Christen. Es ist maßgeblich, dass der Polizeibeamte, der
Staatsanwalt und der Richter in diesem Fall Muslime waren. Der Verurteilte erhebt Einspruch
wegen Befangenheit, weil alle Beamte des Gerichts dem Islam angehören. Der Islam breitet
sich im Westen Chinas, wo er lebt, schnell aus.