19.11.2007

Irak: Neuer Dokumentarfilm von „Kirche in Not“ zeigt Schicksal der Christen im Irak

MÜNCHEN, 5. November 2007 (ZENIT.org).- Mit dem neuen 28-minütigen Dokumentarfilm
„Quo Vadis – Irakischer Exodus“ will das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ auf
das Schicksal der Christen aufmerksam machen, die aufgrund islamistischen Terrors aus ihrer
Heimat geflohen sind. Der Film kann als DVD unentgeltlich angefordert werden (Telefon 0 89
/ 7 60 70 55, Fax 0 89 / 7 69 62 62, info@kirche-in-not.de oder www.kirche-in-not.de).
Nach Schätzungen des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR leben in Syrien bereits bis zu einer
Million, in Jordanien etwa 700.000 Irak-Flüchtlinge, darunter mehrere hunderttausend
Christen. Diesen Flüchtlingen hilft „Kirche in Not“ nach eigenen Angaben vor allem durch
Notfallpakete, die Ermöglichung notwendiger Operationen und Mittel für den religiösen
Unterricht.
Die Dokumentation gewährt anhand von Interviews mit katholischen Familien Einblick in die
Lage der Flüchtlinge. Verschiedene Personen berichten offen von Drohungen, Erpressungen
und Morden, mit denen sie wegen ihres christlichen Glaubens außer Landes getrieben worden
seien.
„Kirche in Not“ bietet mittlerweile rund 100 Dokumentarfilme über die Situation der Christen
in verschiedenen Ländern an. Die zum Teil preisgekrönten Produktionen eignen sich besonders
für den Einsatz in Schulen und für die Bildungsarbeit in Pfarreien und Gemeinschaften. Eine
aktuelle Übersicht über die Filme wird auf Anfrage zugesandt oder kann unter
www.kirche-in-not.de/shop eingesehen und ausgedruckt werden.