18.10.2007
Kosovo-Albaner schießen auf Priester
(GRACANICA / KOSOVO-METOHIJA) Am Mittwoch vergangener Woche haben
Kosovo-Albaner aus automatischen Feuerwaffen auf Priester der Serbischen Orthodoxen Kirche
(SOK) geschossen. Laut einer Meldung des Pressedienstes der Diözese von Raszien-Prizren
fuhren zwei Priester der Diözese, Bogomir Stevic und Zvonko Kostic, an dem Tag zusammen
mit einigen serbischen Laien aus dem Dorf Binac aus, um das verwahrloste gleichnamige
Kloster zu besuchen. Im Obstgarten des Klosters haben die Priester mehrere Albaner gesehen,
die dort unerlaubt das Obst pflückten. Als die Eindringlinge die Priester sahen, flüchteten sie in
die benachbarten Häuser und schossen von dort auf die Priester. Verletzt wurde niemand.
Die Priester Stevic und Kostic waren auch vom Zustand des verwahrlosten Klosters entsetzt:
Auf den Fundamenten der zerstörten Klosterkirche befindet sich nun ein Müllhaufen. Der zum
Kloster gehörende Wald wird offensichtlich von albanischen Nachbarn als Holzquelle benutzt.
Auch scheinen sie die Äcker des Klosters für sich zu benutzen.
(ID SOK ME)
Weitere Angriffe auf SOK im Kosovo-Metohija
(GRACANICA / KOSOVO-METOHIJA) In Djakovica, Kosovo-Metohija, wurden in letzter
Zeit mehrere Angriffe auf Eigentum der SOK festgestellt. So werden in diesen Tagen die
Überreste der dortigen Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, die im Jahre 1999 zerstört worden
war, von Bulldozern entfernt. Das Gleiche geschieht auch mit den Überresten einer
"Freiheitsgedenkkirche", die die Serben in Djakovica zusammen mit einer
Gedenk-Begräbnisstätte nach dem Ersten Weltkrieg errichten ließen.
(ID SOK ME)