04.06.2008
Deutschland: Jugendliche beten für verfolgte Christen
D i l l e n b u r g (idea) - 11.05.08 – 1.200 Jugendliche haben in einem Gewölbe im mittelhessischen Dillenburg für verfolgte Christen gebetet. Sie versammelten sich in den Kasematten, einer der größten Verteidigungsanlagen in Europa aus dem 16. Jahrhundert.
Das Gebetstreffen war der Höhepunkt der diesjährigen „Dillenburger Jugendtage“, die jährlich von der Christlichen Jugendpflege (Dillenburg) veranstaltet werden, einem Arbeitszweig der Brüdergemeinden in Deutschland. Anlass für die Gebetsversammlung war der Jahrestag der Ermordung von drei Christen im türkischen Malatya am 18. April 2007. Darüber hinaus beteten die jungen Christen in kleinen Gruppen an Informationsständen, die vom Hilfswerk Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main) gestaltet waren, für verfolgte Christen in Nordkorea, China und Eritrea. Sie schrieben auch Ermutigungsbriefe an unschuldig im Gefängnis sitzende Christen. Das Gebet wurde mit einem Schweigemarsch durch Dillenburg beendet. Das Jugendtreffen stand unter dem Motto „Jesus macht reich ... an Liebe“. Der Jugendevangelist und Buchautor Markus Wäsch (Dillenburg) rief die Tagungsteilnehmer dazu auf, mit ihrem ganzen Leben Jesus Christus zu ehren. Wie es hieß, entschieden sich einige Tagungsteilnehmer dafür, als Christen leben zu wollen. Wegen der vielen Dauerteilnehmer aus ganz Deutschland reichte der Platz in der Dillenburger Stadthalle nicht aus, so dass auf dem Freigelände daneben ein Zelt der Barmer Zeltmission aufgebaut worden war. Von 19 Seminaren stießen drei über die Endzeit aus biblischer Sicht, über den Willen Gottes und über Glaubenszweifel auf die größte Resonanz.