03.03.2008
China: Wenn Jugendliche verfolgten Christen in China helfen
Vom 29. Februar bis 2. März beten in über 30 Nationen Jugendliche für verfolgte Christen
China: Wenn Jugendliche verfolgten Christen in China helfen
Vom 29. Februar bis 2. März beten in über 30 Nationen Jugendliche für verfolgte Christen
Open Doors: „Wir sind an eurer Seite!“
Kelkheim, 18. Februar 2008 – Drei Tage lang wollen sich junge Christen weltweit für ihre
verfolgten Glaubensgeschwister einsetzen und sich mit ihnen solidarisieren. Ihre konkrete Hilfe:
das Gebet. Unter dem Motto „Use the power of prayer“ (Nutze die Kraft des Gebetes) findet
vom 29. Februar bis 2. März auch in Deutschland die Gebetsinitiative „Shockwave“ des
Hilfswerks für verfolgte Christen Open Doors statt. Schwerpunktland vor den Olympischen
Spielen ist China. Rund 290 junge Christen und Jugendgruppen wollen an diesem Wochenende
mit eigenen Veranstaltungen, Gottesdiensten etwa im Keller, Gebetsstationen oder
Informationsabenden mit chinesischem Flair auf die Situation der Christen in der Volksrepublik
aufmerksam machen. „Wir wollen Jugendliche in ihrem Glauben stärken und für sie eine
Brücke nach China bauen. Sie sollen durch „Shockwave“ erfahren, dass ihre Gebete die
Verfolgten tatsächlich ermutigen und zeigen: Wir sind an eurer Seite; ihr seid nicht allein“, so
Carmen Barth, Koordinatorin der Aktion bei Open Doors Deutschland (Kelkheim bei Frankfurt
am Main). Weltweit wird „Shockwave“ jährlich in über 30 Ländern in tausenden
Jugendgruppen veranstaltet. Ein kostenloses Materialpaket mit Informationen, Bildern und
Filmclips sowie Gebetsanliegen kann bestellt werden bei Open Doors www.opendoors-de.org
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Hintergrund China
Auch wenige Monate vor der Eröffnung des Sportereignisses am 8. August hat die Verfolgung
von Christen in der Volksrepublik China nicht nachgelassen. Open Doors-Mitarbeiter in China
berichten, dass die Behörden „sehr nervös“ seien. Ihre Aufmerksamkeit liegt auf den staatlich
nicht registrierten Hausgemeinden, in denen über zwei Drittel der geschätzten 80 Millionen
Christen Chinas organisiert sind. Vor allem in den Olympia-Städten u. a. Peking, Hongkong,
Shenyang, Qigdao, Qinhunagdao, Tianjin, Schanghai habe die Überwachung von
Hausgemeindepastoren beträchtlich zugenommen. In den Olympiastätten kommt es immer
wieder zu Hausdurchsuchungen und Versammlungsverboten. Die chinesische Regierung
möchte verhindern, dass die Olympischen Spiele zu einem missionischen Großereignis werden.
Im Vorfeld hat die Regierung damit begonnen ausländische Christen auszuweisen. Neben
Verhaftungen, Hausdurchsuchungen und Schikane gegen Christen aus Hausgemeinden, nun ein
weiteres Unternehmen, dem steten Wachstum der Hauskirchen entgegenzutreten.