09.11.2009

Indien: "Wenn du zur Kirche gehst, wirst du sterben"

GfA / Uttar Pradesh, Indien - 10.11.2009 -  Wenn Kalyan Rai oder Arvind Gudeep wieder in ihre Kirchen gehen, könnten sie umgebracht werden.

Arvind hielt am 2. November einen besonderen Gottesdienst für seine Gemeinde ab, als eine Gruppe von 41 antichristlichen Extremisten seine Kirche stürmte. „Ihr müsst mit schlimmen Konsequenzen rechnen, wenn ihr nicht zu unserem Glauben zurückkehrt", drohten die Extremisten. „Wenn ihr Jesus nicht verlasst, werden wir am Sonntag zurückkommen, und euch lebendig verbrennen".

Das Ziel der Radikalen war, Arvind aus dem Gebiet zu vertreiben. Ein Korrespondent des Missionswerks Gospel for Asia berichtet, dass die Gläubigen dort bereit sind, für Christus alles auf sich zu nehmen. Leiter von GFA berichten von ähnlichen Zwischenfällen in Nachbarbezirken und haben die Lokalbehörden um Schutz gebeten.

Kalyan, der in einem anderen Bezirk des Bundesstaates Uttar Pradesh arbeitet, hat erst kürzlich die Bibelschule abgeschlossen. Er hat einen neuen Dienst in einem bisher unerreichten Dorf begonnen. Jetzt versammeln sich dort 25 Menschen, die Christus gemeinsam mit Kalyan als ihrem Pastor anbeten. Doch antichristliche Extremisten sind verärgert über den Erfolg dort und bedrohen Kalyan und seine junge Gemeinde. Kürzlich wandten sich die Extremisten an einen der Neubekehrten und forderten ihn auf, seinem Pastor eine Botschaft auszurichten: das nächste Mal, wenn Kalyan zu seiner Kirche kommt, um eine Versammlung zu halten, würden sie ihn und alle Gläubigen umzubringen.

Kalyan und Arvind bitten angesichts dieser Drohungen um Gebet. Sie möchten trotz aller Drohungen bleiben und ihren Dienst fortsetzen. Die Christen vor Ort bitten um Gebet, dass der Herr die Augen der Extremisten dafür öffnet, dass Jesus auch sie liebt und dass es zu einer friedlichen Lösung kommt.

Quelle: Gospel for Asia

(Gospel for Asia ist eine Missionsorganisation, die Gottes Liebe in Wort und Tat in den am wenigsten erreichten Regionen des 10/40 Fensters verkündigt. www.gfa.org/germany)