11.04.2013

Ungarn: Verfassungsänderung bedroht Religionsfreiheit

In Ungarn sind aufgrund der jüngsten umstrittenen Verfassungsänderungen zahlreiche christliche Konfessionen nicht mehr offiziell als Kirchen anerkannt. Die Änderungen stießen auf internationale Ablehnung. Ein neues restriktives Religionsgesetz sollte ursprünglich im Januar 2012 eingeführt werden, doch es wurde vom ungarischen Verfassungsgericht blockiert. Am 11. März 2013 wurde das Gesetz jedoch zusammen mit weiteren Einschränkungen in die Verfassung aufgenommen; die Befugnis des Gerichts, das Gesetz für ungültig zu erklären, wurde ihm entzogen. Mehrere hunderttausend Ungarn protestierten vor dem Präsidentenpalast gegen die Änderungen und Oppositionspolitiker hingen schwarze Fahnen in ihre Fenster – sie betrauern das Ende der Demokratie in Ungarn.
Danken wir Gott, dass sich zahlreiche europäische und internationale Persönlichkeiten gegen die Beschränkungen ausgesprochen haben und bitten wir, dass die Gesetzesänderungen aufgrund dieses Drucks aufgehoben werden. Beten wir für die zahlreichen Angehörigen christlicher Konfessionen,  denen die rechtliche Anerkennung entzogen wurde und beten wir um Gottes Kraft für sie in diesen unruhigen Zeiten. Bitten wir, dass die Werke der Christen in Ungarn trotz der neuen Einschränkungen Frucht bringen und gedeihen.
Quelle: Barnabasfund.org