19.07.2013
Myanmar: Hoffnung für Christen
Loben wir Gott, dass ein Friedensabkommen erreicht wurde, das den langen Leidensjahren der Kachin, einer hauptsächlich christlichen Minderheit in Burma, endlich ein Ende setzen könnte. Die Kachin sind seit Jahren Opfer schrecklicher Menschenrechtsverletzungen durch die burmesische Armee; Kinder werden umgebracht, Frauen vergewaltigt und Gefangene gefoltert seit die Armee 2011 ein 17 Jahre langes Waffenstillstandsabkommen gebrochen hat.
Die beiden Seiten vereinbarten, die Waffen niederzulegen und weitere Verhandlungen über eine Neupositionierung der Truppen zu führen und die Zukunft der Kachin zu besprechen. Für die Kachin, in deren Region in den letzten zwei Jahren 200 Dörfer und 66 Kirchen zerstört worden sind, gibt das Friedensabkommen Anlass zur Hoffnung. Dies ist jedoch erst der Anfang. Christliche Quellen in Burma sagten, dass das Abkommen ein „wichtiger Schritt“ sei und sie „vorsichtig optimistisch“ gestimmt seien, betonten jedoch auch, dass die Anliegen der ethnischen Minderheiten adressiert werden müssten, bevor wirklich Frieden geschlossen werden kann.
Allerdings ist es seit der Ankündigung des Abkommens bereits wieder zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen den beiden Seiten gekommen. Danken wir Gott, dass Schritte in Richtung einer Versöhnung unternommen wurden und beten wir, dass die Verhandlungen zu einem dauerhaften Frieden und gefestigten Rechten und Freiheiten für die christlichen Minderheiten in Myanmar führen.
Quelle: Barnabasfund Juli