24.07.2013
Großbritannien: Witwe vergibt Totschlägern
Ihr Mann wurde auf dem Weg zur Christmette zusammengeschlagen
Großbritannien: Witwe vergibt Totschlägern
Ihr Mann wurde auf dem Weg zur Christmette zusammengeschlagen
Sheffield (idea) – Die Witwe eines an Weihnachten getöteten Organisten hat den Tätern vergeben. Sie empfinde keinen Hass auf die Männer, die ihren Ehemann am Heiligen Abend in Sheffield (Nordengland) krankenhausreif geschlagen hatten. Am ersten Weihnachtsfeiertag war der 68-jährige Alan Greaves seinen Verletzungen erlegen. Nach Angaben der Britischen Evangelischen Allianz sagte Maureen Greaves jetzt im Rundfunk, sie habe in den letzten Stunden an der Seite ihres Mannes den Eindruck gehabt, dass er ihr sagen wollte: „Auf, Maureen, Du hast schon so viel geschafft, kehr nicht zurück in Hass und Vergebungsunfähigkeit.“ In ihrer Ehezeit hätten sie viel in Vergebung füreinander und für andere Menschen investiert. Ihr Mann sei wenige Minuten vor dem Weihnachtsgottesdienst gestorben, in dem er mit seinem Orgelspiel die Ankunft des Heilands Jesus Christus feiern wollte. Maureen Greaves: „Wir Christen glauben, dass der Retter der Welt gekommen ist, um die Sünden der Menschen zu vergeben.“ Alan Greaves, der auch als Laienprediger tätig war, war auf dem Weg zur Christmette in der anglikanischen Heilandskirche von den 22-jährigen Männern Jonathan Browning und Ashley Foster überfallen und brutal zusammengeschlagen worden. Am 19. Juli wurde Browning wegen Mordes und Foster wegen Totschlags verurteilt.