14.03.2014
Iran: Drei Christen verhaftet
mec. Soeben haben wir die Nachricht von HMK erhalten, dass am 5. März 2014 Amin Khaki, Hossein Barunzadeh, Rahman Bahman und fünf weitere Christen während eines Picknicks von iranischen Geheimdienst-Offizieren mit Waffen bedroht, geschlagen und anschliessend verhaftet wurden. Letztere fünf kamen nach einem mehrstündigen Verhör (sechs Stunden mit verbundenen Augen) wieder frei, die anderen drei sind immer noch in Haft.
Repressionen ohne Ende
Amin ist Pastor und gehört zur Gemeinde von Behnam Irani, der seit Mai 2011 im Iran inhaftiert ist. Amin war in den vergangenen Jahren immer wieder mit Repressionen seitens der Regierung konfrontiert. So wurde er bereits am 10. Mai 2010 in Karaj verhaftet, wegen „Anti-Regierungs-Aktivitäten“ angeklagt und zu einer 1-jährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Am 15. Dezember 2013 wurden die Wohnung Amins und einiger seiner Bekannten durchsucht und Computer beschlagnahmt. Im Februar 2014 wurde für Amin ein Reiseverbot erlassen. Es war ihm fortan nicht mehr erlaubt, die Provinz Alborz zu verlassen, ansonsten ihm wieder die Verhaftung droht.
Es wird befürchtet, dass die Reiseverbote und die neusten Verhaftungen Bestandteil einer grösser angelegten Kampagne der iranischen Regierung sind, um die Bewegungsfreiheit und Aktivitäten christlicher Leiter im Land weiter einzuschränken.
HMK schreibt: Iranische Christen bitten dich um deine Gebete,
· dass Amin, Hossein und Rahman den Frieden und die Gegenwart Jesu jeden Tag neu erfahren,
· dass sie Jesus treu bleiben und Zeugnis geben können,
· dass sie bald entlassen werden,
· dass die christlichen Leiter im Iran vom Heiligen Geist geführt werden, wenn sie mit Repressionen seitens der Behörden konfrontiert sind,
· dass Behnam, der seit Mai 2011 inhaftiert ist und andere im Iran wegen ihres christlichen Glaubens Inhaftierte Gottes täglichen Beistand erfahren und sie von allem Unrecht freigesprochen werden und freikommen dürfen,
· dass alle beteiligten Beamten Gnade walten lassen, rechtmässig handeln und ihr Leben verändert werden darf.