14.12.2017
Westbank: Kein einziger Christ
Israel: 100 Jahre nach Allenby
(AMZI) Unser Team hat das Anliegen, Orte aufzusuchen, die mit dem Evangelium noch nicht erreicht sind. Deshalb fahren wir auch in Städte im palästinensischen Gebiet, die zu 100% nicht-christlich sind (wegen der politischen Lage haben wir diese Einsätze aktuell ausgesetzt).
Amir erzählt: „Wir fuhren in eine Stadt in der nördlichen Westbank, die nur selten von Ausländern besucht wird. Wir sprachen mit den Leuten, und man konnte schon an der Kleidung sehen, dass der Ort streng muslimisch geprägt war. Als viel beachtete Neuerung wurde die Hauptstraße nach Saddam Hussein benannt und mitten auf der Straße ein Saddam-Denkmal aufgestellt. Die Leute sagten uns, es gebe keinen einzigen Christen in der Stadt. Wir fühlten uns geführt, einen Mann anzusprechen und ihm ein Traktat zu geben. Wir beteten für ihn und die Stadt. Unser Herz schlägt für diesen Ort. Gibt es wohl sonst noch jemanden, der versucht, den Menschen hier das Evangelium weiterzugeben? Diese Stadt ist repräsentativ für einen Großteil der West Bank.“
AMZI bittet darum: Bitte betet für diese Stadt!
Israel feiert 100 Jahre seit Allenby-Besuch
Vor 100 Jahren eroberte die britische Armee im Ersten Weltkrieg Palästina von den Osmanen. Der Feldmarschall Edmund Allenby trat am 11. Dezember 1917 zu Fuß durch das Jaffator nach Jerusalem ein. Juden und auch britische Soldaten sahen in ihm nicht nur einen Heerführer und Befreier, sondern den Träger einer religiösen Botschaft.
Bei seinem ersten Besuch in der Heiligen Stadt begleiteten Allenby Vertreter der zahlreichen Glaubensgemeinschaften in Jerusalem. Am Montag wies der Zeremonienmeister, Sprachwissenschaftler Avschalom Kor, darauf hin, dass Allenbys Proklamation der erste offizielle, quasi-staatliche Gebrauch des Hebräischen im Land Israel seit der Eroberung Jerusalems durch die Römer 70 nach Christus war.
12.12.2017 Israelnetz