15.12.2017

Ukraine: Im Südosten wird immer noch gekämpft

Ein Missionar von Licht im Osten (LiO) aus der Ukraine berichtet: „Die Ukraine macht eine sehr schwere Zeit durch."

Aber der Herr offenbart sich und seine Herrlichkeit durch die Verkündigung des Evangeliums. Das Evangelium ist auf unterschied-liche Weise an Menschen aller Altersgruppen weitergegeben wor-den. Dass wir außerdem sehr bemerkenswerte Ergebnisse unseres letztjährigen Dienstes sehen konnten, hat uns sehr froh gemacht. So hatten wir im Dorf Koselschina während unseres diesjährigen Zelt-einsatzes eine Tauffeier mit vier Täuflingen. Diese hatten sich alle im letzten Jahr bei einem unserer Zeltmissionseinsätze bekehrt. Da kann man nur noch sagen: ‚Groß und herrlich ist unser Herr!‘ Dank Ihrer Gebete haben wir auf unseren Einsatzfahrten die Bewahrung unseres Herrn erlebt. Die Zeltmission scheint sich zu einer richtigen Bewegung in der Ukraine zu entwickeln: Glaubensgeschwister aus vielen Gemeinden haben bei den Missionseinsätzen mitgearbeitet. Besonders freut es uns, dass unter den Mitarbeitern die Zahl derer immer mehr wächst, die sich selbst bei einem früheren Zelteinsatz bekehrt haben. Für diese Personen waren diese Einsätze eine be-sondere Erfahrung. Sehr gefreut habe ich mich auch darüber, dass viele Gemeinden, insbesondere im Donezker Gebiet, außergewöhn-lich eng zusammengerückt sind … Die ukrainischen Gemeinden se-hen großen Segen in dem Zeltmissionsdienst, das ist sehr erfreulich. Weitere Pastoren drücken ihren Wunsch aus, dass künftig auch an ihrem Ort eine Zeltmissionswoche durchgeführt wird. Sehr viele von ihnen haben bereits konkret um einen solchen Einsatz für das nächste Jahr gebeten. Wo immer wir waren, gibt es sehr viele Nöte bei dem einfachen Volk, egal ob in Städten oder Dörfern. Die Zuwendung und das Teilnehmen an diesen Nöten machen die Menschen offen für das Evangelium. So konnten wir in dem Dorf Raditschew im Gebiet Tschernigow älteren Menschen kostenlose Brillen überreichen. Bei dieser Gelegenheit haben wir ihnen in einfacher Form von Christus erzählt. Allerdings konnten wir nicht für alle die passende Brille finden. Dennoch kamen sie zu uns, um sich einfach mit uns zu unterhalten und Gemeinschaft mit uns zu haben. Wenn wir ihnen sagten, dass wir für sie keine Brille hätten, sagten sie: ‚Das wissen wir. Wir wollen einfach mit Ihnen sprechen. Sie haben ja mit Ihrem Zelt das ganze Dorf aufgewühlt.‘ Solche Gespräche gab es von frühmorgens und bis spät nach Mitternacht. Wir hatten sehr viele Kinder aus sozial schwachen Familien. Diese Kinder kamen ins Zelt und konnten von nichts anderem reden als vom Essen. Sie fragten mich ständig, was ich heute gegessen hätte. Ich konnte erst gar nicht verstehen, warum sie mich dauernd danach fragten, dann sprach ich mit meiner Frau darüber. Sie schaute die Kinder an und antwortete: ‚Sie sind hungrig.‘ Dann erfuhr ich, dass die Eltern Alkoholiker sind.“

Bitte beten Sie

  • dafür, dass weiterhin viele Menschen in dem immer noch umkämpften Gebiet in der Ostukraine ihre Hoffnung und ihr Vertrauen auf Jesus Christus setzen und
  • dass sie in ihren existentiellen Nöten die Hilfe bekommen, die sie brauchen.

Quelle: LiO

Eine besondere Bitte von Licht im Osten leiten wir gern weiter:

Aktion EIN PÄCKCHEN LIEBE SCHENKEN:

  • um bewahrte Fahrten im Osten im Zusammenhang mit der Weihnachtspäckchen-Aktion
  • für die Vorbereitungen unserer Partner auf evangelistische Weihnachtsveranstaltungen und dass sie die Genehmigungen dafür von den sozialen Einrichtungen erhalten.
  • dass der Heilige Geist die Herzen der Besucher dieser Weihnachtsfeiern, die in Kürze beginnen, vorbereitet und für das Evangelium öffnet.
  • Bitte beten Sie auch weiter für unsere finanzielle Situation. Bis zum Jahresende fehlt uns noch ein großer Spendenbetrag

siehe auch www.lio.org