18.12.2017

Myanmar: Christen in Nord-Myanmar

Nachrichtenagenturen haben von dem Umgang der burmesischen Regierung mit der Flachland-RohingaBevölkerung (die Muslime sind) breit berichtet; die gleichen Agenturen schweigen aber meistens darüber, dass dieselbe Regierung die nördlichen Bergvölker (die hauptsächlich Christen sind) permanent verfolgt. Diese Christen stammen meist aus nicht-burmesischen ethnischen Minderheiten. Trotz der vielbeschworenen Schritte, die die (überwiegend buddhistische) Regierung zur Demokratie unternommen hat, sehen sich die Christen der Bergvölker weiterhin konfrontiert mit:

Einschüchterungen, Gewalt, Zwangsumsiedlung, Zerstörung ihrer Friedhöfe und Kirchen und einer unerbittlichen Kampagne, eine Bekehrung zum Buddhismus zu erzwingen. Kinder, die buddhistische Grundschulen besuchen, erhalten eine kostenlose Ausbildung unter der Voraussetzung, dass sie keine Kirche mehr besuchen, sondern stattdessen buddhistische religiöse Praktiken befolgen.

Quelle: Barnabas Fonds/WorldNews vom Dezember 2017/Übersetzung AKREF PG