07.08.2025

Russland: Gemeinde musste Raum verlassen, weil sie eine Freikirche ist

(Licht im Osten, Pastor Slawa): „Zu Beginn des Jahres mussten wir den Ort, an dem sich unsere Gemeinde versammelt hatte und der strategisch günstig gelegen war, erneut verlassen. Man hat uns direkt gesagt, dass der Grund für die Kündigung darin liegt, dass wir eine Freikirche sind. Einen Monat lang musste sich die gesamte Gemeinde in kleinen Gruppen in Privathäusern versammeln. Die Hauptpredigt wurde per Übertragung angeschaut. Gott sei Dank fanden wir einen heruntergekommenen Raum, der für Gottesdienste völlig ungeeignet war, und konnten ihn für drei Jahre mieten. Es ist ein langgestreckter Raum ohne Fenster mit Säulen. Unsere Designer mussten sich etwas einfallen lassen, um den Prediger und die Menschen unterzubringen. Männer, Frauen und sogar Kinder kamen fast rund um die Uhr, um beim Renovieren zu helfen. Alle waren vereint in dem Wunsch, sich wieder als ganze Gemeinde zu versammeln. Und ganz besonders, um Gäste zu Ostern einzuladen… Zu Ostern war der Saal überfüllt.“
➢ Danken Sie, dass die Gemeinde nun einen Versammlungsraum hat und so stark zusammenhält.
➢ „Bitte beten Sie dafür, dass uns die Miete nicht doch wieder verweigert wird“ und
➢ dass noch viele neue Menschen sich dorthin einladen lassen. Slawas Frau organisiert zusammen mit anderen Glaubensschwestern Frauenkonferenzen und „wird regelmäßig eingeladen, Treffen für junge Frauen zu verschiedenen Themen durchzuführen“. „Zu Beginn des 20. Jahrhunderts versuchten die Machthaber, die evangelische Erweckungsbewegung zu unterbinden. Sie forschten nach den Gründen für deren schnelle Ausbreitung und stellten fest, dass diese auf die christlichen Frauen zurückzuführen war. Frauen sind sehr gute Evangelistinnen, sowohl zu Hause als auch außerhalb… Frauen finden verschiedene Möglichkeiten, um andere Frauen zu erreichen. Zum Beispiel durch Pflanzentausch.“ Bitte beten Sie,
➢ dass die Frauen durch diese Konferenzen in ihrer Verbindung zu Christus gefestigt und ermutigt werden, in Tat und Wort das Evangelium zu ihren Familien und anderen Frauen zu tragen. „ Im Juni wurden in unserer Gemeinde in Jekaterinburg sechs junge Menschen getauft. Jeder von ihnen hat seine eigene einzigartige Geschichte, wie Gott ihn in dieser Welt gefunden hat. Die meisten von ihnen haben von Christus gehört, weil ihnen Gläubige aus unserer Gemeinde in der Schule, im Studium oder bei der Arbeit von Gott erzählt haben. Dann kamen sie zu den Hauskreisen, um die Bibel zu studieren, und in die Gemeinde. Sie hielten sich für nutzlos, unattraktiv und ungeliebt. Der Teufel betrügt junge Menschen. Wir haben viel mit ihnen gesprochen und die Heilige Schrift mitihnen gelesen. Nun werden sie das Licht des Evangeliums in ihre Familien und in diese Welt tragen. Kinder und Jugendliche haben ein enormes Potenzial, das es auf den Dienst für den Herrn zu lenken gilt. In unserem neuen Gemeindehaus finden inzwischen regelmäßig Jugendtreffen statt, und wir möchten die Arbeit mit Jugendlichen noch weiter ausbauen.“ Bitte beten Sie für diese jungen Menschen,
➢ dass sie in ihrer Freude an Christus gestärkt und dadurch ermutigt werden, wenn sie erleben, wie Gott sie gebraucht.