13.06.2026

Russland und Zentralasien: Bitte beten Sie für uns!

(Licht im Osten) Eine Glaubensschwester berichtet: „Wir setzen unsere evangelistischen Bemühungen in unserer Stadt in Russland fort. Natürlich ist dies nicht immer einfach, im Gegenteil, es wird immer schwieriger. Evangelisation ist derzeit noch möglich, jedoch nur unter vier Augen oder als Gruppe von maximal zwei Personen. Dabei müssen die entsprechenden Vollmachten einer Mission oder Gemeinde mitgeführt werden. Wir sind auch dafür dankbar. Die Menschen nehmen das Evangelium unterschiedlich auf. Jugendliche sind eher empfänglich da-für. Inmitten von Willkür und Wahnsinn sind das Licht und der Friede, die das Evangelium bringt, eine echte Freude, etwas, das jeder Mensch braucht.“ Bitte beten Sie dafür,
➢ dass unsere Geschwister viel Weisheit und Geschick darin haben, wo und wie sie den Menschen mit dem Evangelium begegnen. „Vor einem Monat war ich in Kasachstan: In einer Stadt gibt es eine große, schöne Baptistenkirche mit 600 Plätzen. Im Gottesdienst sitzen 150 bis 200 Besucher. Die aktuellen Statistiken sind sehr traurig: Die Menschen verlassen die Kirchen und es kommen keine neuen Mit-glieder hinzu. Wenn jedoch einige Kirchen schrumpfen oder schließen, werden gleichzeitig neue gegründet. Es herrscht ein Gleichgewicht in der spirituellen Welt. In Russland ist die Tendenz ähnlich. Die größte Baptistenkirche in unserer Stadt zählte noch vor sieben Jahren 1.500 Mitglieder. Im vergangenen Jahr wurden alle Mit-glieder neu gezählt – es waren nur noch 700. Und zum Gottesdienst kommen nur halb so viele. Unsere Gemeinde war klein, aber auch sie ist deutlich geschrumpft. Einige sind aus der Stadt weggezogen, andere aus dem Land. Diejenigen, die vor Jahren zum Glauben gekommen sind, sind Christus treu geblieben. Aber die Jugendlichen und die neu dazugekommenen Menschen sind ein großes Problem. Wenn wir evangelisieren, dürfen wir zwar über Christus reden, aber wir dürfen niemanden in unsere Kirche einladen.
➢ Bitte beten Sie für uns“;
➢ und besonders dafür, dass diejenigen, die erst vor Kurzem zum Glauben gekommen sind, in Gottes Wort und durch ermutigende Erfahrungen mit unserem Herrn fest in ihm verwurzelt werden. „Gottes Kinder brauchen nicht traurig zu sein, denn
Christus hat uns vorgewarnt: ‚Fürchte dich nicht, du kleine Herde.‘ Natürlich sind die Menschen verwirrt und enttäuscht, wenn sie sehen und hören, was in der Welt vor sich geht. Sie verstehen nicht, was geschieht und wohin wir gehen. Am liebsten würde man sich verstecken. Aber wohin soll man fliehen? Unsere Antwort lautet: zu Christus und nur zu ihm. Er sagt: ‚Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.‘“
Beten wir dafür,
➢ dass die großen Unsicherheiten, die die Menschen dort spüren, sie offen machen für den festen Anker für Zeit und Ewigkeit, den sie in Christus finden können.
„Ich freue mich über meinen Neffen in Kasachstan. Die Gemeinde, in der er ist, wurde vor kurzem gegründet. In den eineinhalb Jahren sind etwa 70 junge Menschen in die Gemeinde gekommen. Das bestätigt das ‚Gleichgewicht‘,
von dem ich oben sprach. Mein Neffe wurde als Jugendpastor ordiniert. Er ist noch keine 30 Jahre alt und hat zwei kleine Kinder.
Bitte beten Sie für ihn und seinen Dienst unter den Jugendlichen.
„Ein weiterer Neffe von mir unterrichtet an theologischen Seminaren und hält Schulungen in Usbekistan. Er organisiert zusammen mit seinem Bruder christliche Jugendcamps, an denen viele Nichtchristen aus muslimischen Familien teilnehmen.
➢ Bitte beten Sie auch für diesen Dienst.“