Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen

Wir möchten alle christlichen Gemeinden aufrufen, einen Sonntag im Jahr einen Gottesdienst im Gedenken an unsere verfolgten Mitchristen und im Gebet für weltweite Religionsfreiheit zu gestalten.

Am Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen nehmen Christen und Gemeinden aus über 100 Ländern auf allen Kontinenten teil, in „freien“ Ländern ebenso wie in den betroffenen Ländern selbst. Sollte kein Gottesdienst zur Verfügung stehen, regen wir an, andere Veranstaltungen in der Woche diesem Thema zu widmen.

Einige Gemeinden stellen sogar alle Veranstaltungen einer Woche, also etwa Jugendkreise, Hauskreise und Bibelstunden, unter dieses Thema.

Die Materialien erscheinen jeweils gemeinsam mit dem Gebetsheft „Monatliches Allianzgebet“ in der Ausgabe für das dritte Quartal eines jeden Jahres, werden ebenso online auf den Seiten der Gebetsbewegung zur Verfügung gestellt und sind auch zum Download verfügbar.

  • Der jährliche Weltweite Gebetstag für die verfolgte Christen im November ist das Herzstück der Arbeit. Daneben informiert die RLC regelmäßig ca. 2.300 Parlamentarier in aller Welt mit recherchierten Hintergrundberichten über aktuelle Fälle von Christenverfolgung und Zerstörung der Religionsfreiheit. Außerdem gibt es einen regelmäßig versandten weltweiten Email-Gebetsinformationsdienst.

    Nachdem auch in Deutschland der Weltweite Gebetstag für die verfolgten Christen jährlich von einer Arbeitsgruppe in der Deutschen Evangelischen Allianz vorbereitet wurde, hat der Hauptvorstand im Jahr 2000 die Einrichtung eines „Arbeitskreises Religionsfreiheit – Menschenrechte – Einsatz für verfolgte Christen“ eingerichtet und als Mitglieder Pastoren, Menschenrechtler und Politiker berufen.
    Kernstück bleibt das Gebet.
    Das Vorbereitungsheft für den jährlichen Gebetssonntag am zweiten Sonntag im November wird allen Gemeinden und Christen zur Verfügung gestellt. Wir bitten christliche Gemeinden an diesem Sonntag einen Gottesdienst zu diesem Thema durchzuführen.
    Daneben stellen wir regelmäßig die wichtigsten Ereignisse und Gebetsanliegen in deutscher Sprache per e-mail einem wachsenden Kreis von Betern zur Verfügung. Daneben stehen Veröffentlichungen, Teilnahme an Konferenzen und Hearings und die Information von Entscheidungsträgern auf dem Programm. Dabei will der Arbeitskreis nicht die verdienstvolle Arbeit von Menschenrechtsorganisationen und für verfolgte Christen arbeitende Missionswerke ersetzen (z. B. Hilfsaktion Märtyrerkirche, Offene Grenzen, Christian Solidarity International, Hoffnungszeichen, Aktionskomitee für verfolgte Christen, Gebende Hände), sondern Christen mobilisieren, die diese alleine nicht erreichen können, sowie den Einfluss einsetzen, den Christen nur haben können, wenn sie gemeinsam und geschlossen auftreten.

Liebe Geschwister,

Jahr für Jahr erweist es sich als immer wichtiger und dringlicher, dass wir gemeinsam für Christen beten, die wegen ihres Glaubens an Jesus Christus in Bedrängnis und Verfolgung geraten sind. Solche Fälle nehmen immer mehr zu, das muss uns noch mehr ins Gebet treiben. Danke, dass Sie sich hierzu einladen lassen, alleine zuhause, in kleinen Kreisen oder in der Gemeinde. Und eins ist gewiss: Jedes Gebet zum dreieinigen und allmächtigen Gott kehrt nicht leer zurück!

Mit herzlichem Dank für das gemeinsame Beten grüßt Sie im Namen des Arbeitskreises Religionsfreiheit, Menschenrechte, verfolgte Christen

Dr. Ekkehard Graf (Pfarrer in Owen/Württemberg)