14.02.2008
Vereinigten Staaten: USA begeht Tag der Religionsfreiheit
US-Präsident George W. Bush soll den ägyptischen Präsidenten HosniMubarak auf die Diskriminierung von Christen in Ägypten ansprechen.
Vereinigten Staaten: USA begeht Tag der Religionsfreiheit
US-Präsident George W. Bush soll den ägyptischen Präsidenten HosniMubarak auf die Diskriminierung von Christen in Ägypten ansprechen.
W a s h i n g t o n (idea) -16.01.08 - Die US-Amerikaner begehen am 16. Januar den Tag der
Religionsfreiheit. Präsident George W. Bush macht in einer Erklärung darauf aufmerksam, dass
diese zu den am höchsten geachteten Werten seines Landes zähle. Auf internationaler Ebene sei
dies oft nicht der Fall.
Auch wenn sich so viele Staaten wie nie zur Freiheit des Individuums bekennten, halte
vielerorts die religiöse Unterdrückung an. Deshalb trete die US-Regierung für Glaubensfreiheit
nicht nur im Inneren, sondern auch im Ausland ein. Bush besucht derzeit zum Abschluss seiner
Nahostreise Ägypten. Der Präsident der koptisch-orthodoxen Christen in Kalifornien, Mounir
Bishay (Los Angeles), hat ihn aufgefordert, den ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak auf die
Benachteiligung der christlichen Minderheit in seinem Land anzusprechen. Christen würden
systematisch diskriminiert und bisweilen von muslimischen Extremisten angegriffen. Sie seien
im Parlament und in führenden Positionen des öffentlichen Dienstes unterrepräsentiert.
Außerdem solle Bush Mubarak fragen, warum Ägypten nicht das Recht von Muslimen zum
Religionswechsel anerkenne. Viele muslimische Konvertiten hätten deswegen im Gefängnis
gesessen. Andererseits würden Christen, die zum Islam übertreten, willkommen geheißen und
belohnt. Von den rund 70 Millionen Einwohnern Ägyptens sind 87 Prozent Muslime, 10
Prozent orthodoxe Kopten und 1,2 Prozent Protestanten und Katholiken.