14.11.2009

Kirgistan: Registrierungsanträge fast immer abgelehnt

AKREF/JJ  - 14.11.2009 - Obwohl religiöse Betätigung ohne staatliche Registrierung in Kirgistan jetzt verboten ist, ist es für die Religionsgemeinschaften so gut wie unmöglich, die Registrierung und damit die Existenzberechtigung vor dem Gesetz zu erlangen. In diesem Zusammenhang ist zu betonen, dass das Verbot religiöser Aktivitäten ohne Registrierung eine Verletzung internationaler Menschenrechtsstandards darstellt. Die staatliche Kommission für religiöse Angelegenheiten behauptet derzeit, erst die Verabschiedung von Ausführungsbestimmungen zu dem im Januar in Kraft getretenen restriktiven Religionsgesetz abwarten zu müssen, bevor Registrierungen vorgenommen werden können. Über die Notwendigkeit einer Neuregistrierung von bereits nach dem alten Gesetz registrierten Gemeinschaften sind sich die Offiziellen uneinig.

Quelle: Forum 18 News Service, Oslo

Übersetzung: AK Religionsfreiheit der Evangelischen Allianz