23.03.2011

Südasien: Pastor im Gefängnis, Widerstand gegen Kirchenbau

Gospel for Asia, 23. März 2011. Pastor Raheem Nayar, verheiratet und Vater von zwei Kindern, befindet sich derzeit im Gefängnis, nachdem antichristliche Aktivisten falsche Anklagen gegen ihn erhoben haben.

Für Raheem ist es nicht das erste Mal, dass er Widerstand begegnet. Er stammt aus einer hoch angesehenen Familie einer höheren Kaste. Als er sich mit 19 Jahren entschloss, Jesus von ganzem Herzen zu dienen, warf ihn sein Vater aus dem Haus und sein Bruder sagte ihm, er solle nie mehr wieder nach Hause zurückkommen.

Jetzt dient Raheem als von Gospel for Asia unterstützter Missionar in einem Dorf. Er sieht Gottes großartiges Wirken. Immer wieder entscheiden sich Menschen, Jesus nachzufolgen und kommen zu den Gottesdiensten. Ein Gläubiger stellte sogar ein Grundstück für einen Kirchenbau zur Verfügung. Nach Beginn der Bauarbeiten setzten gegen das Christentum eingestellte Aktivisten den Dorfvorsteher unter Druck, die Bauarbeiten zu stoppen. Der Dorfvorsteher brachte eine Anzeige bei der örtlichen Polizeistation ein. Obwohl das Land auf den Namen der Kirche von Pastor Raheem eingetragen ist, hieß es in der Anzeige fälschlich, es handle sich um ein Grundstück mit umstrittenen Besitzverhältnissen.

Nach Aufnahme der Anzeige brachte die Polizei den Pastor ins Gefängnis. Leiter von Gospel for Asia in dem Gebiet möchten sich an einen Richter am Ort wenden in der Hoffnung, dass er die Entlassung Raheems anordnet. Seine Verhaftung hat verständlicherweise großes Leid bei seiner Familie und den Gläubigen des Dorfes verursacht.

Er bittet um Gebet für seine Familie und seine Gemeinde, dass sie in dieser Situation stark im Herrn bleiben. Es ist ihm ein Anliegen, dass auch der Dorfvorsteher und die antichristlichen Extremisten die rettende Liebe Jesu kennen lernen.

Quelle: Gospel for Asia (http://www.gfa.org/germany)

Deutsche Fassung: Arbeitskreis Religionsfreiheit der Österreichischen Evangelischen Allianz