27.03.2011
Ägypten: kirchliches Gebäude für Soziales belagert
„Am Sonntag, dem 27. März 2011, versammelten sich Hunderte von bärtigen Moslems vor dem koptischen Gebäude für soziale Zwecke. Seit zwei Monaten existiert diese Gebäude mit dem Namen „Mutter des Erlösers“, welches aus einem Kindergarten und einem Saal besteht. In diesem Saal werden Gottesdienste gefeiert und finden Zusammenkünfte statt. Das Gebäude ist ohne Kuppel, Turm oder Glocke. Ein Lautsprecher wird nicht verwendet, um keinen zu stören.“ So heißt es in einer Internetmeldung von Kopten. Daraufhin erstatteten muslimische Mitbürger eine Anzeige gegen die Kopten, weil sie von dem Gesang der Kopten gestört werden. Ihre Kinder können nicht schlafen! Der Ort heißt Elbaragil liegt im Bezirk Baschtil. Embaba gehörte zur Zeiten Saddats zu den Moslembrüdern. Sie erklärten diesen Stadtteil im Bundesland Giza, nahe bei Kairo, für einen islamischen Staat, wo nur ihre Gesetze galten. Im Jahr 1991 wurde diese Kolonie gestürmt, als sie von den Kopten auf Touristen umstiegen. Embaba galt und gilt als Hochburg des islamischen Terrors. Weiter heißt es: „Die Einzelheiten lieferten uns der koptische Sender CTV und die koptischen Webseiten Free Copts, Christian Dogma und Copts United. Sie riefen den dienenden Priester, Pater Ibram, und die Diakone und Menschenrechtler vor dem Gebäude an. Im Telefonat mit Pater Ibram sagte er: „Am Sonntag, und während wir die Messe feierten, wurden wir damit überrascht, dass bärtige Moslems die Kopten daran hinderten, ins Gebäude zu gehen. Als einige Diakone und Diener diese Moslems zur Rede stellten, sagten sie ihnen: Diese Gegend ist islamisch und wir wollen keine Kirche unter uns. Entweder zieht ihr hier weg oder wir teilen dieses Gebäude mit euch!“
„Diese Bärtigen waren nicht allein. Das waren ungefähr 500 Moslems aus allen Richtungen. Also nicht nur Salafisten, wie es in den ägyptischen Medien verbreitet wird. Die zwei Diakone Mina und Wail meldeten gegenüber CTV: „Bevor die Bärtigen uns mit Stöcken und Knüppeln belagerten, erstatten einige von ihnen eine Anzeige gegen die Kopten, die im genannten Gebäude beten. Bekanntlich liegt das Gebäude weit abgelegen neben den Feldern, wo wir keine Nachbarn haben: in der Straße Tereet Elzomour. Wie sollen wir sie mit unserem Gesang gestört und ihren Kindern den Schlaf geraubt haben? Wir benutzen keine Lautsprecher und haben weit und breit keine Nachbarn. Dieses Gebäude dient mindestens 700 koptischen Familien, die keine Kirche haben. Wir bekamen die Genehmigungen seit über zwei Monaten, Messen hier zu zelebrieren, weil es nicht erlaubt wird, dass richtige Kirchen mit Kuppel und Turm gebaut werden. Die Polizei trennt die Moslems von den Kopten, ohne wirklich die Lage unter Kontrolle zu bringen und die Moslems aufzufordern, nach Hause zu gehen. Bis jetzt, den späten Nachmittag, ließ sich das Militär nicht blicken, obwohl wir mehrere Generäle anriefen und um eilende Hilfe baten. Komischerweise versuchten diese Bärtigen, die sich in dem Gebäude aufhaltenden Kopten zu vertreiben und dort zu bleiben, um das Gebäude und den Kindergarten einzunehmen. Die Polizei brachte sie aus dem Gebäude und sicherte den Eingang. Bis jetzt stehen sie und terrorisieren uns. Und bis jetzt schaut die Polizei zu, wie die Bärtigen uns bevormunden“. So lautete weiter die Mitteilung von word.press.com