03.06.2014
WEA: Evangelikale sollen Buße tun für Konkurrenzdenken
„Brief aus Smyrna“ der Missionskommission der Weltweiten Evangelischen Allianz
WEA: Evangelikale sollen Buße tun für Konkurrenzdenken
„Brief aus Smyrna“ der Missionskommission der Weltweiten Evangelischen Allianz
Izmir (idea) – Die Missionskommission der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) hat die Evangelikalen aufgerufen, nach Einheit zu streben. Sie sollten Buße tun für „Konkurrenzdenken, Doppelungen und Zersplitterung“, heißt es in einem „Brief aus Smyrna an die weltweite Gemeinde“. Das Schreiben wurde bei einer internationalen Tagung der Kommission in Izmir – dem biblischen Smyrna – verfasst, an der 210 Missionsleiter aus 50 Ländern im Mai teilnahmen. Wie es weiter heißt, sei die Einheit in der Gemeinschaft, im Zeugnis und Leben der Christen ein „grundlegendes Zeichen der Glaubwürdigkeit des Evangeliums“. Die Botschaft Jesu Christi richte sich an die ganze Welt, an jedes Volk und die gesamte Schöpfung. „Wir verpflichten uns neu, das Evangelium getreu der Lehren des Wortes Gottes zu verkündigen“, heißt es in dem Schreiben. Es unterstreicht die Bedeutung der Lehre, des Gebets, der Gemeinschaft, des Abendmahls und der Verkündigung.
Kirchen im Westen brauchen Erneuerung
Die Einheit komme auch im gemeinsamen Einstehen für die verfolgten Christen zum Ausdruck. Es gelte, intensiver für sie zu beten und ihr Schicksal fortwährend den Gemeinden bekanntzumachen. Jesus verheiße jenen, die seinetwegen leiden, das Reich Gottes. Gleichzeitig stelle sich den Christen weltweit die dringliche und anhaltende Aufgabe, den bisher vom Evangelium Unerreichten und den Entkirchlichten die christliche Botschaft zu bringen. Besonders in der westlichen Welt hätten es Kirchen und Gemeinden angesichts der Verweltlichung nötig, sich vom Heiligen Geist erneuern zu lassen und Gemeinden zu gründen. Als geschäftsführender Direktor der Missionskommission amtiert der Schwede Bertil Ekström (Örebro). Die WEA repräsentiert mehr als 600 Millionen Evangelikale in etwa 130 Ländern.