23.06.2014

Ägypten: Verschleppte Christinnen

Unbeachtet von den Medien bleibt die anhaltende Entführung von christlichen Frauen und Mädchen

Ägypten: Verschleppte Christinnen

Unbeachtet von den Medien bleibt die anhaltende Entführung von christlichen Frauen und Mädchen

(AKREF) Immer wieder hört man von jungen Christinnen, die  zwangsislamisiert werden – die weltlichen Medien schweigen dazu . Das schreibt  blu-news.org in einem Artikel über die Christinnen in Ägypten.

"Seit 2011 haben ägyptische Muslime mehr als 500, meist christliche, Frauen entführt und zwangsislamisiert. Es sollen inzwischen 550 zwangsislamisierte christliche Mädchen in Ägypten geben.". Die Dunkelziffer wird noch höher liegen.

Eltern sehen ihre Mädchen meistens nie wieder.

Wenn diese Mädchen zwangsverheiratet sind gelten sie  nach islamischen Recht somit als Musliminnen. Das ist das Ziel der islamischen Entführer.

Die Mädchen werden an den Schulen abgefangen. Sie sind meist  im Alter zwischen 14 und 20 Jahren. Oft würden ihnen auch die tätowierten Kreuze, die sie als Christinnen identifizieren, mit Säure ausgeätzt, so der katholische Nachrichtendienst kath.net. Es wird vermutet, dass ein organisiertes Netzwerk hinter den Taten steckt. Seit der „Arabischen Revolution“ vor drei Jahren mehren sich die Entführungsfälle.