11.09.2025
USA: Politiker und evangelikale Leiter würdigen ermordeten Charlie Kirk
Sie heben in Reaktionen seinen tiefen christlichen Glauben hervor
Washington (IDEA) – Politiker und evangelikale Leiter in den USA haben mit Entsetzen auf die Ermordung des Podcasters, Autors und Aktivisten Charlie Kirk reagiert. Der 31-jährige Vorsitzende der konservativen Jugendorganisation „Turning Point USA“ (Wendepunkt USA) war am 10. September bei einer Veranstaltung in Orem (Bundesstaat Utah) von einem Unbekannten erschossen worden. Der Leiter der Megakirche „Harvest Christian Fellowship“ (Christliche Erntegemeinschaft /Riverside im US-Bundesstaat Kalifornien), Greg Laurie, würdigte Kirk auf der Plattform X als „mutigen und unerschütterlichen Verfechter der biblischen Wahrheit in unserer Kultur“ und als „hingebungsvollen Nachfolger Jesu“. Weiter schrieb Laurie: „So schockierend diese Nachricht auch ist, können wir Trost darin finden, dass Charlie nun im Himmel ist.“ Der Evangelist Franklin Graham (Charlotte/Bundesstaat North Carolina) erklärte auf X, Kirk sei mutig für konservative Werte und die Meinungsfreiheit eingetreten. „Vor allem aber liebte Charlie den Herrn Jesus Christus“, so Graham. Der Pastor der „Upper Room Church of God in Christ“ (Oberer Saal Kirche Gottes in Christus/Wake Forest im Bundesstaat North Carolina), John Amanchukwu, bezeichnete Kirk auf X als „wahren christlichen Märtyrer“. Er habe sein Leben dafür gegeben, die westliche Zivilisation zu verbessern.
„Charlie hatte einen tiefen Glauben“
US-Präsident Donald Trump schrieb auf X: „Der großartige, ja sogar legendäre Charlie Kirk ist tot.“ Weiter schrieb Trump: „Ich bitte alle Amerikaner, sich den amerikanischen Werten zu verpflichten, für die Charlie Kirk gelebt hat und gestorben ist. Die Werte der freien Meinungsäußerung, der Staatsbürgerschaft, der Rechtsstaatlichkeit und der patriotischen Hingabe und Liebe zu Gott.“ Trump ordnete an, die Flaggen am Weißen Haus und allen Bundesgebäuden auf halbmast zu setzen. US-Vizepräsident J.D. Vance erklärte auf X: „Charlie glaubte aufrichtig an Jesus Christus und liebte ihn. Er hatte einen tiefen Glauben. Wir diskutierten oft über Katholizismus und Protestantismus und darüber, wer in kleinen Fragen der Glaubenslehre Recht hatte. Weil er Gott liebte, wollte er ihn verstehen.“
Entsetzen auch in Deutschland
Die Publizistin und Bestsellerautorin Birgit Kelle ( „Muttertier“, „Gendergaga“) nannte Kirk auf X einen der größten und populärsten Kämpfer für Meinungsfreiheit. „Man hat ihn erschossen am helllichten Tag mitten im Satz auf einer öffentlichen Veranstaltung in Utah, USA. Sein Vergehen: er war nicht links. Verteidigte Familie, konservative Werte, Israel.“ Die Vorsitzende der „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA), Cornelia Kaminski (Fulda), zeigte sich in einer Pressemitteilung zutiefst betroffen über Kirks Ermordung. Er sei getötet worden, weil seine Überzeugungen „dem woken Mainstream diametral entgegenstanden“. Kirk habe an zahlreichen Universitäten in den USA Dinge gesagt, „die die Menschen nicht hören wollten – dass Abtreibungen ein großes Unrecht sind, zum Beispiel, und nicht nur ein Menschenleben beenden, sondern oft auch großes Leid über die betroffenen Familien bringen.“ Damit habe er Ansichten vertreten, die „vor wenigen Jahren noch völlig selbstverständliche konservative Werte waren“. Kirk hinterlässt seine Ehefrau und zwei kleine Kinder.