11.02.2026
Iran: 47 Jahre Mullah-Regime - IGFM prangert fortgesetzten Terror an
Menschenrechtsorganisation fordert Gespräche mit der demokratischen Opposition
Frankfurt am Main/Teheran (IDEA) – Zum 47. Mal jährt sich der Beginn der Verfolgung, des Terrors und der Hinrichtungen durch die totalitäre Führung der Mullahs im Iran. Darauf weist die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM/Frankfurt am Main) hin und prangert den „fortgesetzten Terror“ angesichts der aktuellen Lage im Land an. Am 11. Februar 1979 endete die Herrschaft des Schahs in Iran durch die Islamische Revolution. Seitdem haben islamische Geistliche die Macht im Land. Seit dem Tod seiner Vorgängers Ruhollah Khomeini im Juni 1989 ist Ayatollah Ali Khamenei der oberste Führer. Die IGFM verweist auf die brutale Gewalt des Regimes gegen die protestierende Bevölkerung in den vergangenen Wochen. Im Zuge von Massenprotesten seien Zehntausende Menschen, darunter auch Kinder, gezielt erschossen, verletzt oder verschleppt worden. Frauen seien Opfer von Vergewaltigungen geworden. Familien müssten die Leichen ihrer Angehörigen „freikaufen“. Die Organisation fordert die internationale Staatengemeinschaft auf, sich klar an die Seite der demokratischen Opposition zu stellen und mit ihr Gespräche zu führen. Der Sprecher des Vorstands der IGFM, Valerio Krüger, mahnt: „Es ist ein absolutes Grauen, was sich fortsetzen wird, wenn die demokratischen Staaten dieser Welt dem iranischen Volk im Schrei nach Freiheit nicht beistehen.“ Das Regime besitze keine Legitimation, so die IGFM.