12.02.2026
USA – Ungarn: Partnerschaft zur Bekämpfung der Christenverfolgung
ICC-Nachrichten - Am 4. Februar haben die Vereinigten Staaten und Ungarn ein Abkommen zur Bekämpfung der Christenverfolgung geschlossen.
Im Anschluss an die jährliche Internationale Religionsfreiheitskonferenz (IRF) in Washington, D.C., veröffentlichte das US-Außenministerium eine Pressemitteilung, in der es heißt, dass die Initiative darauf abzielt, „die Zusammenarbeit bei der Unterstützung von Christen und Gläubigen, die Verfolgung ausgesetzt sind, insbesondere im Nahen Osten und in Afrika südlich der Sahara, zu erleichtern“.
„Christen sind weltweit die am stärksten verfolgte Religionsgruppe, doch Gräueltaten und Angriffe gegen sie bleiben allzu oft ungesühnt“, erklärte das Außenministerium. „Eine solche Verfolgung stellt eine Bedrohung für die Sicherheit der Vereinigten Staaten dar und untergräbt die Werte, auf denen unsere Nation aufgebaut wurde. Die Vereinigten Staaten rufen ihre Verbündeten weiterhin dazu auf, sich an der lebensrettenden Hilfe für diejenigen zu beteiligen, die durch religiöse Verfolgung gefährdet sind.
„Ungarn ist diesem Aufruf gefolgt und hat damit erneut seine Rolle als wahrer Führer und Verteidiger verfolgter Christen bekräftigt.“
Die ungarische Regierung engagiert sich seit Jahren aktiv für die Unterstützung verfolgter Christen durch ihr offizielles Amt für die Hilfe für verfolgte Christen und hat während der IRF-Gipfeltreffen häufig Veranstaltungen in ihrer Botschaft in Washington D.C. ausgerichtet.
Abgesehen von der Konzentration auf den Nahen Osten und Subsahara-Afrika wurden keine weiteren Details zum Umfang des Projekts bekannt gegeben.
„Das Abkommen ist vielversprechend und hat das Potenzial, in diesen Regionen bedeutende Auswirkungen zu haben“, so der Menschenrechtsberater von International Christian Concern. „Wir ermutigen eine oder beide Regierungen nachdrücklich, dieser Ankündigung in naher Zukunft konkrete Schritte folgen zu lassen, die sie zur Erreichung dieses hohen Ziels unternehmen wollen. Diese Arbeit ist für verfolgte Gemeinschaften auf der ganzen Welt zu wichtig, als dass sie auf unbestimmte Zeit in der Planungsphase stecken bleiben dürfte.“
Quelle: International Christian Concern; www.persecution.org