13.02.2026
Ukraine: Christsein unter erschwerten Bedingungen
(Licht im Osten) schreibt von einem Mitarbeiter: „Zurzeit evangelisiere ich im Bezirkskrankenhaus, in dem Patienten stationär behandelt werden. Der Chefarzt hat mir erlaubt, die Kinderstation und die chirurgische Abteilung zu besuchen. Ich konnte den Menschen das Evangelium erzählen und die Zeitschriften GLAUBE UND LEBEN und STESHINKA [TROPINKA auf Ukrainisch] verteilen. Gott sei Dank nehmen die Menschen das Wort Gottes an. Ich möchte diesen Dienst fortsetzen, da die Patienten ständig wechseln.“
Bitte beten Sie,
➢ dass der Same des Wortes Gottes in den Herzen der Patienten auf fruchtbaren Boden fällt und haften bleibt, auch wenn Jurij sie wegen ihres kurzen Aufenthalts im Krankenhaus nicht weiterbegleiten kann.
„Außerdem möchte ich mich im Dienst an Flüchtlingen versuchen. In unserem Dorf und im Nachbardorf gibt es Familien von Binnenflüchtlingen, die aus den besetzten Gebieten zu uns gezogen sind. Bitte beten Sie dafür,
➢ dass Gott mir die nötige Weisheit schenkt, um dies möglichst gut zu organisieren.“
„Derzeit wird in unserem Land landesweit der Strom nach einem festgelegten Zeitplan abgeschaltet. Ein solcher Stromausfall verursacht einige Unannehmlichkeiten, aber nach mehreren Kriegsjahren haben sich die Ukrainer bereits daran gewöhnt. Während einer unserer Kinderstunden sagten die Kinder: ‚Lasst uns beten, dass heute Abend der Strom nicht abgeschaltet wird.‘ Meine Frau Christina wusste, dass der Strom nach dem Zeitplan in zwei Stunden abgeschaltet werden sollte, und war deswegen ratlos. Sie dachte: ‚Der Strom wird auf jeden Fall abgeschaltet. Das wurde bereits angekündigt. Wenn die Kinder jetzt beten, werden sie nachherdenken, dass Gott sie nicht erhört hat.‘ Ihnen zu sagen, sie sollen nicht beten, da der Strom sowieso abgeschaltet wird, brachte sie aber auch nicht übers Herz. Also beteten sie – und der Strom wurde an diesem Abend NICHT abgeschaltet! Christina sagte: ‚Die Kinder hatten mehr Glauben als ich.‘“
➢ Danken Sie mit uns für solche konkreten Zeichen der liebevollen Fürsorge unseres himmlischen Vaters an den Kindern.
„Eines Morgens sahen wir uns den Stromabschaltplan für diesen Tag an und beschlossen, die Kinderstunde abzusagen, da der Strom um 16:30 Uhr abgeschaltet und erst um 20:00 Uhr wieder eingeschaltet werden sollte. Doch dann entschied Christina, das Treffen nicht abzusagen. Sie holte Kerzen und batteriebetriebene Lichterketten heraus und schrieb den Kindern: ‚Wenn ihr nichts dagegen habt, die Kinderstunde bei Kerzenschein durchzuführen, dann kommt.‘ Die Kinder waren sofort dafür. Einige kamen mit Taschenlampen, andere mit Lichterketten und wieder andere mit Kerzen.“
➢ Danken wir miteinander für dieses Verlangen der Kinder nach Gottes Wort.
➢ Bitten wir darum, dass die Kinder dadurch Geborgenheit und Hoffnung geschenkt bekommen – inmitten der ständigen Bedrohung durch den Krieg.
Bitte beten Sie auch für
➢ „unsere Gottesdienstbesucherinnen und ihre Umkehr zu Gott.
➢ die Gesundheit von Christina und mir. Die Medikamente und Untersuchungen sind teuer und zeigen keine Wirkung.“ Sie leiden unter starken Schmerzen, die sie immer noch als Folge von einem Autounfall vor sechs Jahren erdulden müssen.