30.01.2026

Malediven: Neue Mediengesetze schränken Religionsfreiheit weiter ein

ICC-Nachrichten - In dem idyllischen Inselstaat mit mehr als 500.000 Einwohnern erklärt die Verfassung der Malediven von 2008 unmissverständlich den Islam zur Staatsreligion.

Die Bürger dürfen keine andere Religion als den Islam ausüben oder bekennen. Malediver, die zum Christentum konvertieren, sind enormem Druck, Kontrolle und Schikanen ausgesetzt. Tatsächlich wird das Verlassen des Islam mit der Todesstrafe oder hohen Geldstrafen geahndet.

Nicht-Malediver dürfen in Privathäusern nicht-muslimische Religionen ausüben. Im September 2025 wurden neue Medien- und Meinungsfreiheitsgesetze erlassen.

Die Auswirkungen dieser Gesetze sind nun spürbar, insbesondere für heimliche lokale Gläubige oder nicht-maledivische Christen. Diese Gesetze besagen, dass jede Sendung oder Kommunikation, die den Islam, die nationale Sicherheit, die öffentliche Gesundheit oder das allgemeine Wohl der Bevölkerung gefährdet, mit öffentlichen Entschuldigungen, Geldstrafen oder Verwarnungen geahndet werden kann.

Diese neuen Gesetze beeinträchtigen direkt die Grundfreiheiten des Glaubens, des Gewissens und der Religion auf den Malediven. Diese neuen Mediengesetze sind eine weitere Welle religiöser Einschränkungen für Nicht-Muslime in diesem schönen und beliebten Reiseziel.

 

Quelle: International Christian Concern; www.persecution.org