12.03.2026
Bangladesch: Wegen Verkündigung des Evangeliums schikaniert
IIRF-D/BA/Tübingen/12.03.26 - Kontakte von Barnabas Aid haben um Gebet gebeten, nachdem vier Christen von muslimischen Führern im Norden Bangladeschs festgenommen wurden.
Die vier Gläubigen predigten am 27. Februar das Evangelium, als eine Menschenmenge eingriff. Ein in den sozialen Medien gepostetes Video zeigt, wie einer der Christen von einer Gruppe muslimischer Männer gefesselt wird.
Die vier wurden anschließend von der Polizei festgenommen, aber inzwischen wieder freigelassen, nachdem die Polizei erfahren hatte, dass die muslimische Gruppe angeblich versuchte, die Männer zu töten. Durch Gottes Gnade konnten alle vier Gläubigen sicher nach Hause zurückkehren.
Christen machen weniger als 1 % der Bevölkerung des mehrheitlich muslimischen Bangladeschs aus. Zusammen mit Hindus sind sie der Schikane und Verfolgung durch islamistische Extremisten ausgesetzt.
Im Jahr 2025 berichteten Kontakte von Barnabas Aid, dass ein bangladeschischer Pastor und seine Familie einer Kampagne der Gewalt und Einschüchterung ausgesetzt waren, die sie zwingen sollte, zum Islam zu konvertieren. Die Tochter des Pastors wurde drei Monate lang als Geisel festgehalten und während dieser Zeit sexuell missbraucht.
https://www.barnabasaid.org/de/news/four-christians-in-bangladesh-harassed-for-sharing-the-gospel/