20.03.2026
Deutschland: Kardinal Woelki und Bischof Oster grüßen „Marsch fürs Leben“
Katholische Kirchenvertreter würdigen Einsatz für das Lebensrecht
München (IDEA) – Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki und der Passauer Bischof Stefan Oster danken in Grußworten den Teilnehmern des bevorstehenden „Münchner Marschs fürs Leben“, dass sie öffentlich für den Schutz des menschlichen Lebens eintreten. Er wird am 18. April um 13 Uhr auf dem Königsplatz der bayerischen Landeshauptstadt starten. Woelki hebt in seinem Schreiben hervor, dass besonders das Leben der „Schwachen und Verletzlichen“ täglich immer wieder infrage gestellt werde. Jeden Tag entschieden sich Menschen in Situationen, die vermeintlich nicht anders zu lösen seien, gegen das Leben. Das Engagement für das „Lebensrecht aller“ sei daher von „unschätzbarem Wert“. Es zeige, dass jeder Mensch „ein geliebtes Kind Gottes“ sei. Politik, Gesellschaft und Kirche stünden gemeinsam in der Verantwortung, für das Leben einzutreten. Diese Entscheidung könne herausfordernd sein, jedoch dürfe es keine Alternative zum uneingeschränkten Recht auf Leben geben. Es sei die Aufgabe aller Menschen, Schwangeren und Familien mit Verständnis, Mitgefühl und konkreter Hilfe zur Seite zu stehen. Die Menschenwürde als Fundament der Gesellschaft wurzle tief im christlichen Glauben und in der Überzeugung, dass jeder Mensch von Gott gewollt und geliebt sei. Oster schreibt in seinem Grußwort, das Leben sei „ein kostbares Geschenk aus der Hand unseres Schöpfers selbst“. Daher gelte es, dieses vom Zeitpunkt der Empfängnis bis zum letzten Atemzug zu schützen. Das sei „der dringende Auftrag und die unumstößliche Verpflichtung“. Gleichzeitig müsse es selbstverständlich sein, gerade auch die Nöte der Frauen zu sehen, die ungewollt schwanger seien. Im vergangenen Jahr nahmen nach Angaben des veranstaltenden Vereins „Stimme der Stillen“ rund 6.000 Personen an dem Marsch teil.