Gebetsanliegen

des Arbeitskreises Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF)

Hier stellen wir tägliche Gebetsanliegen AKREF zur Verfügung. Die Gebetsanliegen können Sie auch kostenlos als PDF herunterladen. Den vierzehntägigen E-Mail-Dienst der Evangelischen Allianz können Sie hier (bitte nach unten scrollen) kostenlos bestellen.

Dr. Paul Murdoch

Redaktion

Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen

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Heutiges Gebetsanliegen

13. Februar 2026

Malediven: Neue Mediengesetze schränken Religionsfreiheit weiter ein

Im idyllischen Inselstaat mit mehr als 500.000 Einwohnern erklärt die Verfassung von 2008 unmissverständlich den Islam zur Staatsreligion. Malediver, die zum Christentum konvertieren, sind enormem Druck, Kontrolle und Schikanen ausgesetzt. Tatsächlich wird das Verlassen des Islam mit der Todesstrafe oder hohen Geldstrafen geahndet. Die Auswirkungen der Gesetze sind spürbar, insbesondere für heimliche lokale Gläubige oder nicht-maledivische Christen. Sie beeinträchtigen die Grundfreiheiten des Glaubens und des Gewissens.

Heutiges Gebetsanliegen

14. Februar 2026

Indonesien: Islamistischer Druck stoppt Kirchen-Bau

Die Surakarta Blessed Family Foundation hatte 2024 die Baugenehmigung für den Bau des religiösen Tourismus-komplexes Holyland Bukit Doa erhalten und mit dem Bau von Kirche, Gebetshügel, Wohnheim, theologischer Schule und einer Sporthalle begonnen. Proteste und massiver Widerstand begannen, als der Bau im Gange und zu fast 80 % abgeschlossen war. Die Baugenehmigungen wurden von der Behörde, die sie ausgestellt hatten, widerrufen. Die christliche Organisation legt Berufung gegen den Widerruf der Baugenehmigungen ein. Es wird vermutet, dass der Druck verschiedener Gruppen die Regierung beeinflusst hat.

Bitte beten Sie für die Weiterführung des Kirchenbaus.

Heutiges Gebetsanliegen

15. Februar 2026

Iran: Staat verdient an verfolgten Christen

Die Verfolgung von Christen ist in dem mehrheitlich muslimischen Land ein boomendes Geschäft, und das Land verdient viel Geld mit der Verhaftung von Christusnachfolgern. Die von iranischen Gerichten verhängten Geldstrafen und Kautionen haben in den letzten Jahren Hunderttausende von Dollar erreicht und arme christliche Familien, die versuchen, ihre Angehörigen vor dem Gefängnis zu bewahren, finanziell ruiniert. Christen Geld aus den Händen zu reißen, ist eine weitere Methode, mit der das iranische Regime Christen verfolgt. Und die durch die Zahlung ihrer Kaution erlangte Freiheit ist oft nur vorübergehend.

Heutiges Gebetsanliegen

16. Februar 2026

Indien: Pastor muss Kuhdung essen

Eine Gruppe hinduistischer Nationalisten beschuldigte einen Pastor in Odisha, Hindus gewaltsam zum Christentum zu bekehren und zwang ihn, Kuhdung zu essen und Abwasser zu trinken, weil er nicht bereit war, seinem Glauben abzusagen. Die Hindus drangen in eine Gebetsversammlung ein, zerrten die sieben Familien heraus und schlugen sie mit Stöcken.
Dieser Vorfall vom 4. Januar wurde in Sozialen Netzwerken verbreitet. Er löste mittlerweile landesweit Empörung und Kritik aus. Inzwischen wurden Pastor Naik und seine Familie in eine geheime Unterkunft gebracht. Auch die anderen christlichen Familien wurden in sichere Unterkünfte gebracht.

Heutiges Gebetsanliegen

17. Februar 2026

Syrien: Islamismus

Eigentlich hatte die islamistische Regierung mit den kurdischen Behörden ein Abkommen ausgehandelt um die Situation zu normalisieren. Die Eskalation seit Jahresbeginn zeigt, dass al-Scharaa keinen Wert auf kurdische Autonomie, auf Demokratie oder gar Menschenrechte legt. Dem Angriff auf die Kurden gingen massive Gewaltakte gegen Drusen und Alawiten sowie einzelne Übergriffe gegen Christen voraus. Die islamistische Regierung geht derzeit nicht offen gegen Christen vor, um im Westen nicht negativ aufzufallen. Das ändert nichts an der täglichen Diskriminierung auf dem Weg hin zu einer Islamischen Republik.

Heutiges Gebetsanliegen

18. Februar 2026

Deutschland: antichristliche Hassverbrechen

Die Anschläge gegen das „Stay“-Café in Leipzig fügen sich ein in die Zunahme antichristlicher Hassverbrechen. Mutmaßliche Täter aus der linksextremen Szene haben seit der Eröffnung des Cafés vor fast zweieinhalb Jahren 24 Anschläge verübt. Den bisher größten Schaden richtete ein Buttersäure-Anschlag im vergangenen Dezember an. Allein die Kosten für Reinigung, Reparaturen und Renovierung belaufen sich nach Angaben der Zeal Church auf rund 20.000 Euro. Die Zeal Church ruft die Stadtverwaltung Leipzig zu einem „klaren politischen Signal“ auf, dass auch konservative religiöse Überzeugungen unter dem Schutz der Religionsfreiheit stehen.

Heutiges Gebetsanliegen

19. Februar 2026

Russland:  Polizisten helfen

(Licht im Osten) Ein Pastor von uns berichtet: „In Russland ist es inzwischen fast unmöglich geworden, Kinderfreizeiten durchzuführen. Aber wir haben kleine Städte im Ural gefunden, in denen wir Kinder versammeln können, deren Eltern nichts dagegen haben und wir sogar Unterstützung von den Behörden bekommen. Diese schicken Polizisten, um die Kinder auf dem Spielplatz vor ihren betrunkenen Vätern zu schützen.“ Danken Sie mit uns für die Möglichkeiten und überraschenden Hilfestellungen, um Kinder versammeln zu können. Bitte beten Sie dafür, dass der Herr die Polizisten segnet und der Same des Wortes Gottes in den Herzen der Kinder aufgeht.
 

Heutiges Gebetsanliegen

20. Februar 2026

Turkmenistan: Gemeindebau unter Einschränkungen

Turkmenistan gilt als kulturell reiches und schönes Land. Doch religiöse Freiheit ist stark eingeschränkt. Wer als Tourist einreist, darf keinen Gottesdienst besuchen. Religiöse Visa werden seit sechs Jahren nicht mehr ausgestellt. An Weihnachten feierte eine kleine Gemeinde gemeinsam mit vier Denominationen einen besonderen Gottesdienst. In dem noch unfertigen Gemeindegebäude wurde Raum für Begegnung geschaffen. Pastor B. schreibt: »Es war ein starkes Zeichen von Einheit und Hoffnung. Wir glauben, dass Gott Türen öffnen kann, wo Menschen keine Möglichkeiten mehr sehen. Danke, dass ihr mit uns im Gebet steht.«

Heutiges Gebetsanliegen

21. Februar 2026

Iran: Zur Menschenrechtslage

6.126 bestätigte Todesfälle, es kursieren Schätzungen bzw. noch nicht verifizierte Zahlen von 30.000 bis 50.000 Toten. Grausamste Verbrechen an Verletzten und Ärzte, denen die Hinrichtung droht - dies ist die aktuelle Lage im Iran. Es stellt sich die Frage nach der Zukunft der Zivilgesellschaft und dem Schicksal der politischen Gefangenen. Das Regime setzt auf maximale Repression. In vielen Städten berichten Bürger von einer faktischen Militärherrschaft. Alle freiheitsliebenden Iraner sagen deutlich: "Dieses Regime der Mullahs muss weg, unter diesem Regime wird es nie Freiheit geben!".

Heutiges Gebetsanliegen

22. Februar 2026

China: Vorgehen gegen Christen verschärft

Die Kommunistische Partei übt seit Langem Druck auf Christen aus, sich ausschließlich staatlich anerkannten Kirchen unter von der Regierung genehmigten Pastoren anzuschließen.

Christliche Gruppen sagen jedoch, dass der Druck spürbar zugenommen habe, wobei Festnahmen häufiger und schneller erfolgen. Die massive Mobilisierung gegen die beiden großen unabhängigen Kirchennetzwerke zeigt, dass die Zentralregierung entschlossen ist, christliche Kirchen vollständig auszuschalten, es sei denn, die Kirche wird vollständig in die Ideologie der Partei indoktriniert.

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