Gebetsanliegen

des Arbeitskreises Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF)

Hier stellen wir tägliche Gebetsanliegen AKREF zur Verfügung. Die Gebetsanliegen können Sie auch kostenlos als PDF herunterladen. Den vierzehntägigen E-Mail-Dienst der Evangelischen Allianz können Sie hier (bitte nach unten scrollen) kostenlos bestellen.

Dr. Paul Murdoch

Redaktion

Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen

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Heutiges Gebetsanliegen

27. März 2026

Naher Osten: Iranischer Erzbischof gerettet, libanesischer Priester gestorben

Um dem Krieg zu entfliehen, ist Erzbischof Dominique Mathieu von Teheran mit dem Personal der italienischen Botschaft ausgeflogen worden. Der einzige Priester seiner Ortskirche im Iran mit etwa 1.300 Katholiken.

Tödlich verlief der Krieg für den libanesischen Priester Pierre Raï (50).  Er soll bei einem israelischen Angriff auf das christliche Dorf Kalajaa getötet worden sein. Die israelische Armee begründete ihr Vorgehen damit, eine Hisbollah-Terrorzelle im Südlibanon entdeckt und angegriffen zu haben.

Heutiges Gebetsanliegen

28. März 2026

Ukraine: Hunderte von Kirchen durch russische Streitkräfte zerstört

Russische Streitkräfte haben seit der Invasion im Jahr 2022 mindestens 737 religiöse Gebäude, zumeist Kirchen, beschädigt oder zerstört. Baptisten sind zwar die größte evangelikale Bevölkerungsgruppe in der Ukraine, machen aber nur 1 % bis 2 % der Gesamtbevölkerung aus. Von den 737 betroffenen Gebäuden waren jedoch etwa 450 Baptistenkirchen.

Das deutet darauf hin, dass die russischen Streitkräfte in ihrer gewaltsamen Kampagne in der Ukraine gezielt gegen Baptisten vorgehen. Im Frontgebiet sind jedoch nicht nur Kirchen, sondern ganze Dörfer und Städte zerstört.

Heutiges Gebetsanliegen

29. März 2026

Iran: Sorge um die Sicherheit von Häftlingen im Evin-Gefängnis

Unter den politischen Gefangenen befinden sich mehr als 60 Christen, da Farsi (persisch) sprechende Gläubige von den Behörden sowohl als Abtrünnige als auch als Gefahr für die nationale Sicherheit angesehen werden. Verwaltungsangestellte haben ihren Posten verlassen und damit praktisch jede Aufsicht über die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern eingestellt.  Menschenrechtsexperten haben Bedenken geäußert, dass Gefangene nun der Gefahr einer „beschleunigten“ Hinrichtung ausgesetzt sind. Andere sind „ernsthaft von Folter, Misshandlung und Verschleppung bedroht.“

Heutiges Gebetsanliegen

30. März 2026

Pakistan: Christen protestieren gegen Massenräumungen

Rund 25.000 Bewohner von zwei Slums in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sollen ihre Häuser verlassen. Tausende Christen demonstrierten am 11. März gegen diesen Erlass der Stadtverwaltung. Er besagt, dass sie innerhalb von drei Tagen ihre Häuser in den Slumsiedlungen Rimsha und Akram Masih Gill verlassen sollen. Die meisten der dort lebenden Bewohner sind Christen. Sie waren erst Anfang der 2010er Jahre dorthin umgesiedelt worden. Sie wollen dort wohnen bleiben. Der Beschluss der Stadtverwaltung löste scharfe Kritik von Menschenrechtsgruppen und Kirchenvertretern aus.

Heutiges Gebetsanliegen

31. März 2026

Venezuela: Menschenrechtsverletzungen

Das britische Hilfswerk CSW  schreibt in seinem Bericht vom 9. März: Die Interimspräsidentin Delcy Rodríguez der regierenden Vereinigten Sozialistischen Partei gibt sich als Hüterin der Religions- und Weltanschauungsfreiheit. Doch Andersdenkende würden weiterhin diskriminiert, mit Gewalt bedroht, willkürlich inhaftiert oder ihrer Rechte beraubt. Dazu gehöre die Verfolgung religiöser Führer, die systematische Unterdrückung der unabhängigen Zivilgesellschaft und sogar Massaker und die Vertreibungen indigener Gruppen. Alle religiösen Führer – selbst jene, die von staatlichen Programmen profitieren – stehen unter ständiger Überwachung.

Heutiges Gebetsanliegen

01. April 2026

Deutschland: Anschlag auf Veranstaltungsort

Linksradikale haben erneut einen Anschlag auf das Gebäude der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Kassel-Ost verübt. Anlass war das bevorstehende „Lebensrecht-Forum“ des Vereins „Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen“ (TCLG) am 7. März in den Räumen der Freikirche. Die bislang noch unbekannten Täter hatten zähflüssiges Pech gegen die Glasfassade des Gebäudes geworfen. Auf der linksextremen Internetseite indymedia.org nannten die Täter den Einsatz der Gemeinde für das Lebensrecht ungeborener Kinder als Grund für den Anschlag.

Die Gemeinde war bereits in der Vergangenheit deshalb mehrfach Ziel von Anschlägen und Blockaden.

Heutiges Gebetsanliegen

02. April 2026

Schweden: Christliche Eltern scheitern in Straßburg mit Beschwerde

Daniel und Bianca Samson stammen aus Rumänien und sind mit sieben Kindern vor zehn Jahren zugezogen. 2022 hatten die Behörden eine elf- und eine zehnjährige Tochter in Obhut genommen. Auslöser war eine Missbrauchsbehauptung der Elfjährigen in der Schule. Später zog das Mädchen die Vorwürfe zurück. Die Staatsanwaltschaft fand keine Hinweise auf Kindesmisshandlung und stellte die Ermittlungen ein. Die Behörden verweigern die Rückführung der Kinder in die Familie und werfen den Eltern „religiösen Extremismus“ vor, obwohl nach einer offiziellen Schulung die Eignung der Eltern bestätigt wurde.

Heutiges Gebetsanliegen

03. April 2026

Bangladesch: Wegen Verkündigung des Evangeliums schikaniert

Vier Gläubige predigten am 27. Februar das Evangelium und wurden von einer Menschenmenge angegriffen. Ein gepostetes Video zeigt, wie einer der Männer gefesselt wird. Die Vier wurden von der Polizei festgenommen, aber inzwischen wieder freigelassen. Die Polizei hatte erfahren, dass die muslimische Gruppe versuchte, die Männer zu töten. Durch Gottes Gnade konnten die Gläubigen sicher nach Hause zurückkehren.

Heutiges Gebetsanliegen

04. April 2026

Iran: Christen unter Generalverdacht

Christen stehen – wie viele andere Iraner – an der Seite des Volkes und teilen dessen Leid und Hoffnung. Aktuell bedeutet für sie jeder Kontakt in die freie Welt Lebensgefahr. Viele Christen haben sich an den Januar-Demonstrationen beteiligt. Unter ihnen hat es Verletzte und Tote gegeben. Etliche wurden verhaftet oder verschleppt. Das Gemeindeleben steht still. Die christlichen Untergrundgemeinden sind in größter Gefahr. Sie stehen unter Generalverdacht.
Die gegen sie eingesetzte besondere Härte ist eine Machtdemonstration und ein Signal der islamistischen Führung an die Zivilgesellschaft.

Heutiges Gebetsanliegen

05. April 2026

Mosambik: Zwei Christen ermordet

Zwei Christen wurden am 23. Februar in Cabo Delgado im Norden Mosambiks von Islamisten gefangen genommen und getötet. Der „Islamische Staat Mosambik“ (IS-M) beanspruchte in einem Social-Media-Beitrag die Tat für sich. In den letzten Monaten haben die Aktivitäten des IS-M im Bezirk Macomia viele Einwohner dazu gezwungen, aus ihren Häusern zu fliehen und in der Bezirkshauptstadt Zuflucht zu suchen. Der IS-M kontrolliert nach wie vor das Verwaltungsgebiet Quiterajo in der Provinz. Seit Beginn der Aufstände im Oktober 2017 haben die Islamisten schätzungsweise 2.000 Christen in Cabo Delgado getötet.

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