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Gebetsanliegen
des Arbeitskreises Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF)
Hier stellen wir tägliche Gebetsanliegen AKREF zur Verfügung. Die Gebetsanliegen können Sie auch kostenlos als PDF herunterladen. Den vierzehntägigen E-Mail-Dienst der Evangelischen Allianz können Sie hier (bitte nach unten scrollen) kostenlos bestellen.
Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen
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Heutiges Gebetsanliegen
03. April 2025
Iran: Schwangere Christin zu 16 Jahren Haft verurteilt
Der Richter begründete die Strafe gegen Narges Nasri (37) mit ihrer Mitgliedschaft in einer „Oppositionsgruppe“ – einer Hauskirche – und „Propaganda gegen den Staat“, einem häufig genutzten Vorwurf gegen aktive Christen. Neben Nasri – sie erwartet ihr erstes Kind – wurden am selben Tag zwei weitere Christen verurteilt: Abbas Soori (48) soll für 15 Jahre ins Gefängnis, Mehran Shamloui (37) für fast 13 Jahre. Die drei Christen erhielten überdies Geldstrafen zwischen umgerechnet 2.500 und 3.200 Euro. Sicherheitsbeamte hatten die drei Christen am 3. November 2024 bei mehreren zeitgleich stattfindenden Razzien in Teheran verhaftet.
Heutiges Gebetsanliegen
04. April 2025
Indien: Todesstrafe für erzwungene Bekehrungen
Madhya Pradesh ist einer von 11 Bundesstaaten, in denen Anti-Konversionsgesetze die religiöse Bekehrung durch Verführung oder Nötigung unter Strafe stellen. Seit 2021 mit härteren Strafen, darunter Gefängnis bis zu 10 Jahren. Ministerpräsident Mohan Yadav hat vor kurzem auf einer öffentlichen Veran-staltung erklärt, dass er die Todesstrafe für diejenigen fordern wird, die sich an erzwungenen oder betrügerischen religiösen Bekehrungen beteiligen. Zwangskonvertierungen sollen auf die gleiche Weise bestraft werden, wie Vergewaltigungen Minder-jähriger: mit der Todesstrafe.
Heutiges Gebetsanliegen
05. April 2025
Pakistan: Christen rechtlos?
Muslimische Landbesitzer in Pakistan haben den christlichen Arbeiter Wasif George entführt, ihm den Kopf und die Gesichtsbehaarung rasiert, sein Gesicht geschwärzt und ihn auf dem Rücken eines Esels vorgeführt, weil er angeblich Holz von ihrem Grundstück gestohlen haben soll. Niemand hatte den Mut, seine Verfolger aufzuhalten, als sie mit Waffen herumfuchtelten und damit drohten, jeden zu erschießen, der es wagte, den Christen zu retten. Die Untätigkeit der Polizei erschwert es, dass schutzbedürftige und ausgegrenzte Menschen, wie Wasif George, in Pakistan Gerechtigkeit erfahren
Heutiges Gebetsanliegen
06. April 2025
Kirgistan: Missionsverbot
Am 21. Januar wurde bekannt gegeben, dass Präsident Sadyr Japarov das neue Religionsgesetz unterschrieben hat, das am 1. Februar in Kraft getreten ist. Zu den neuen Einschränkungen gehört das Verbot von nichtregistrierten religiösen Aktivitäten. Kirchen und andere religiöse Gruppen müssen bei der Staatskommission für religiöse Affären (SCRA) genehmigt werden, um legal zu existieren und sich als Gemeinde treffen zu können. Jede lokale religiöse Organisation muss nachweisen, dass sie zumindest 500 erwachsene Gründungsmitglieder hat, die in der Region wohnen. Das macht es unmöglich, neue Gemeinden zu gründen.
Heutiges Gebetsanliegen
07. April 2025
China: Gefangener des Monats April
Ma Yan (32) aus Yinchuan in Nord China ist Prediger einer Hauskirche und befindet sich seit dem 9.8.2024 in Haft. Er wurde zusammen mit drei weiteren Christen festgenommen. Ihnen wird „Störung der öffentlichen Ordnung“ vorgeworfen, nachdem sich Yan geweigert hatte, sich mit seiner Hauskirche der staatlich kontrollierten Drei-Selbst-Bewegung anzu-schließen. Die chinesischen Behörden beschuldigten Yan eine verbotene Versammlung veranstaltet zu haben, seitdem wird er fortgesetzt festgehalten. IGFM und IDEA bitten um Appelle an den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, sich für die umgehende Freilassung des Christen einzusetzen sowie für Ma Yan Glaubensstärkung und Kraft.
Heutiges Gebetsanliegen
08. April 2025
Iran: langjährige Haftstrafen
Drei iranische Christen, die vom Islam zum Christentum konvertiert sind, wurden am 8. März wegen ihres Glaubens und ihrer Teilnahme an Gottesdiensten zu Gefängnisstrafen von insgesamt mehr als 40 Jahren verurteilt. Die 37-jährige Narges wurde zu insgesamt 16 Jahren Haft verurteilt. 10 Jahre wegen „Propagandaaktivitäten, die gegen das islamische Recht verstoßen“, fünf Jahre wegen Mitgliedschaft in einer Hauskirche und ein Jahr wegen „Propaganda gegen den Staat“, nachdem sie in den sozialen Medien ihre Unterstützung für die Bewegung „Women, Life, Freedom“ zum Ausdruck gebracht hatte. Narges Nasri ist mit ihrem ersten Kind schwanger.
Heutiges Gebetsanliegen
09. April 2025
Österreich: 5-Tage-Gebet für die Welt der Sikhs
Im April feiern ca. 30 Millionen Sikhs weltweit das Vaisakhi Fest. Sikhs sind die fünftgrößte Weltreligion und am wenigsten bekannt. In Deutschland leben ca. 25.000 - 30.000 Sikhs, europaweit mehr als 700.000. Der Gebetsleitfaden lädt vom 11.-15. April 2025 alle ein, die Welt der Sikhs kennen zu lernen, um gezielter für sie beten zu können.
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10. April 2025
Sudan: kein Recht für Christen
Christen aller Herkunft sind im Chaos gefangen und können nicht fliehen. Kirchen werden von den Kriegsparteien beschos-sen, geplündert und besetzt. Sowohl die RSF als auch die SAF sind islamistische Kräfte, die vertriebene Christen angreifen und beschuldigen, die Kämpfer der jeweils anderen Seite zu unter-stützen. Dabei genießen sie juristische Immunität. Nach Angaben von UHNCR hat der Konflikt zwischen RSF und SAF Zehntausende getötet und mehr als 12,9 Millionen Menschen innerhalb und außerhalb Sudans vertrieben.
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11. April 2025
Russland u. Ukraine: nationale Identität und Reich Gottes
Während die westliche Welt mehrheitlich auf der Seite der Ukraine steht, sehen viele Russen weltweit - und auch russische Christen - im Vorgehen Putins ein legitimes Handeln, um Russland wieder zu seiner alten Größe zurückzubringen. Russland fühlt sich zugleich in seiner Existenz bedroht. In den Medien darf es seit Putin keine von der Regierung abweichenden Informationen geben. Der Krieg in der Ukraine stellt die Christen dort vor existenzielle Fragen: Wie lässt sich Nächstenliebe leben, wenn Überschallraketen auf friedliche Städte abgefeuert werden? Nur durch Jesus am Kreuz ist Versöhnung möglich – auch unter Christen.
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12. April 2025
Indonesien: Christliche Apologeten flüchten ins Ausland
Eine Flut von Anzeigen bei der Polizei in Indonesien, in denen Christen in den sozialen Medien der Gotteslästerung beschuldigt werden, hat mehrere von ihnen ins Ausland getrieben, wo sie Zuflucht suchen. Der Anteil der muslimischen Bevölkerung in Indonesien beträgt 83 Prozent. 11 Prozent der Bürger identifizieren sich als Christen und 3 Prozent als Evangelikale. Die indonesische Gesellschaft nimmt zurzeit einen eher konservativen islamischen Charakter an. Kirchen, die sich in der Evangelisation engagieren, laufen Gefahr, ins Visier islamischer Extremistengruppen zu geraten.
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13. April 2025
Saudi-Arabien: Hoffnung für Christen?
In Saudi-Arabien, wo die meisten Christen Gastarbeiter sind, wird jede offenkundige Evangelisation mit Gefängnis oder Deportation bestraft. Der Austritt aus dem Islam wird offiziell mit dem Tod bestraft, obwohl in den letzten Jahren keine Hinrichtungen bekannt sind. In dieser Hochburg des Islams wurde vor kurzem eine bemerkenswerte Anerkennung der religiösen Vielfalt deutlich, als die Behörden Gottesdienste für ägyptische und eritreische Christen erlaubten. Dies hat sowohl saudische als auch im Ausland lebende Christen ermutigt, dafür zu beten, dass die behördlichen Beschränkungen für Glaubensbekundungen gelockert werden können.
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14. April 2025
Kuba: Willkürliche Verhaftungen
Felix Navarro Rodríguez (62) ehemaliger Lehrer und prominenter kubanischer Oppositioneller und Gewissens-gefangener, wurde am 16. März auf dem Weg zum Gottesdienst festgenommen. Nach mehreren Stunden unter Androhung weiterer Repressalien wurde er wieder freigelassen. Das ist bereits die dritte willkürliche Festnahme seit seiner Haftentlassung im Januar.
Ebenfalls regelmäßig Ziel staatlicher Schikanen ist Berta Soler, Vorsitzende der regimekritischen Bewegung „Damen in Weiß“, einer Organisation, die sich für die Freilassung politischer Gefangener und die Achtung der Menschenrechte in Kuba einsetzt. Sie ist die Ehefrau des ehemaligen politischen Gefangenen Ángel Moya.
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15. April 2025
Syrien: Sorge über religiös motivierte Gewalt
Christen in Syrien sind zutiefst besorgt um ihre Sicherheit. Kämpfern, die der neuen Regierung treu ergeben sind, wird vorgeworfen, mehr als 1.200 Zivilisten in den Gouvernements Latakia, Tartus, Hama und Homs getötet zu haben. Unter den Opfern befanden sich mindesten 12 Christen. Im Dezember traf sich Präsident al-Sharaa mit einer Delegation der christlichen Führungsschicht, nachdem er dazu aufgefordert worden war, die Rechte von Minderheiten zu garantieren.
Die jüngsten Gewalttaten lassen daran zweifeln, ob diese Hoffnung in Erfüllung gehen wird.
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16. April 2025
Sri Lanka: Konvertitin und Ramadan
Am 30.03. endete weltweit der muslimische Fastenmonat Ramadan. Für die 24-jährige Sharifa* aus Sri Lanka ist diese Zeit jedes Jahr mit besonderen Herausforderungen verknüpft. Weil sie als Einzige in ihrer Familie Jesus nachfolgt, ist sie während dieses Monats besonders hohem Druck ausgesetzt – vor allem von ihren eigenen Eltern. Sharifa konnte 2022 eine Bibelschule besuchen. „Zuvor reagierte ich wütend auf meine Eltern, als sie mich zwingen wollten, zum Islam zu konvertieren. Aber jetzt habe ich gelernt, geduldig zu sein und ihnen sogar auf jede Weise das Evangelium weiterzugeben“, erzählt Sharifa. *Name geändert
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