Gebetsanliegen

des Arbeitskreises Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF)

Hier stellen wir tägliche Gebetsanliegen AKREF zur Verfügung. Die Gebetsanliegen können Sie auch kostenlos als PDF herunterladen. Den vierzehntägigen E-Mail-Dienst der Evangelischen Allianz können Sie hier (bitte nach unten scrollen) kostenlos bestellen.

Dr. Paul Murdoch

Redaktion

Aktuelle AKREF-Gebetsanliegen

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Heutiges Gebetsanliegen

23. Januar 2026

Indien: Mob-Angriff ohne rechtliche Folgen?

Der feindselige Ton der Regierung der National Democratic Alliance unter Führung der hindu-nationalistischen Bharatiya Janata Party gegenüber Nicht-Hindus hat seit dem Amtsantritt von Premierminister Narendra Modi im Mai 2014 hinduistische Extremisten in mehreren Teilen des Landes ermutigt, Christen anzugreifen. Diese gewaltsamen Übergriffe bleiben in der Regel ohne rechtliche Folgen für die Täter. Indien belegte 2025 Platz 11 auf der Weltverfolgungsliste, auf der die Länder aufgeführt sind, in denen es am schwierigsten ist, Christ zu sein. Vor Modis Amtsantritt lag Indien noch auf Platz 31.

Heutiges Gebetsanliegen

24. Januar 2026

Ukraine: Wie geht es den Christen im Land?

Während die Ukraine versucht, sich von tödlichen Angriffen zu erholen, nehmen die politischen Spannungen zu. Inmitten all dessen helfen Kirchen mit Lebensmitteln, Medikamenten, Generatoren und vielem mehr. Infolgedessen haben nun 1,8 Millionen Menschen, die vielleicht noch nie das Evangelium gehört haben, davon erfahren! Es gibt ein lokales Ziel, in den nächsten zehn Jahren tausend Kirchenleiter auszubilden. Unterdessen werden protestantische Kirchen in den von Russland besetzten Gebieten ständig verfolgt. Kirchen und Einzelpersonen werden oft mit Geldstrafen belegt, und einige Kirchen wurden zwangsweise geschlossen.

Heutiges Gebetsanliegen

25. Januar 2026

Uganda: Evangelist ermordet

Die New Eden Church organisierte einen Dialog in Busia im Osten Ugandas und entsandte ein Team von vier Evangelisten, drei Männern und einer Frau. Am letzten Tag kam es zu Spannungen, nachdem mehrere Muslime öffentlich zum Christentum konvertiert waren. Konkona Kasimu (42) ein Konvertit vom Islam mit einem tiefem Verständnis sowohl der Bibel als auch des Koran, fungierte als Hauptredner. Auf dem Rückweg wurde Kasimu von vier Muslimen als der Evangelist identifiziert und auf den Kopf geschlagen. Er erlag seinen Verletzungen. Kasimu wurde getötet, weil er das Reich Gottes vorangebracht hat.

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26. Januar 2026

Deutschland: Brand vor Gießener Synagoge

Am 13. Januar hat ein 32-jähriger Deutscher mehrere Rollcontainer für Altpapier in den Eingangsbereich der Synagoge geschoben und angezündet und den sogenannten Hitlergruß gezeigt. Zeugen konnten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Am Gebäude entstand Sachschaden. Der Tatverdächtige wurde in der Psychiatrie untergebracht.

Heutiges Gebetsanliegen

27. Januar 2026

Iran: Unruhige Zeiten und die Gemeinde Jesu

Die Unruhen im Iran sind durch die Medien bekannt geworden. Die Regierung hat das Internet und den Mobilfunkdienst abgeschaltet. Zeiten wie diese sind für Christen besonders gefährlich. Die Kirche ist in den letzten Jahrzehnten erheblich gewachsen. Still und außerhalb der Öffentlichkeit treffen sich Gläubige in Privathäusern und kleinen Gemeinschaften.

Beten wir für die Gemeinden und Kirchenleiter um Vertrauen auf Gott und seinen Schutz und dass die Behörden die Überwachung und den Druck auf christliche Versammlungen nicht verstärken.

Heutiges Gebetsanliegen

28. Januar 2026

Syrien: Christen zwischen den Fronten in Aleppo

Die Kämpfe zwischen der syrischen Armee und kurdischen Streitkräften eskalieren und die Zivilbevölkerung ist erneut in den Mittelpunkt des langwierigen Konflikts gerückt. Fast 140.000 Menschen in der Provinz Aleppo sind auf der Flucht, darunter Frauen, Kinder und ältere Menschen, die dringend medizinische Hilfe benötigen. Für die christlichen Gemeinden hat die Eskalation besondere Ängste und Not mit sich gebracht. Einige kurdische Gläubige haben in der Kirche Zuflucht gesucht und einige Familien fliehen aus Sicherheitsgründen nach Afrin. Ohne nachhaltige Vermittlung und humanitären Zugang besteht die Gefahr, dass die Krise das sektiererische Misstrauen vertieft und die regionale Instabilität weiter verschärft.

Heutiges Gebetsanliegen

29. Januar 2026

Iran: Regime enteignet erschossene Demonstranten

Landesweite Proteste im Iran: Hunderte, möglicherweise Tausende wurden getötet, jetzt drohen Verhaftungen und Hinrichtungen. Mit „schnellen Entscheidungen und scharfer Bestrafung“ wollen iranische Behörden gegen die fest-genommenen Demonstranten vorgehen. Sogar erschossene Demonstranten sollen nachträglich enteignet werden, teilt Generalstaatsanwalt Movahedi Azad mit. Das Regime blockiert das Internet um Berichte zu verhindern. Die IGFM fordert die europäischen Regierungen auf, endlich zu handeln.

Heutiges Gebetsanliegen

30. Januar 2026

Weltweit: „30 Tage Gebet für die islamische Welt“

Die Evangelische Allianz ruft auch in diesem Jahr zum Gebet für Muslime in der Zeit des Fastenmonats Ramadan vom 18. Februar bis 19. März auf.  Ziel der Initiative ist es, Gottes Liebe erfahrbar zu machen und Hoffnung in Krisenregionen zu bringen. Im Ramadan suchen Millionen Muslime nach Gottes Nähe. Das diesjährige Gebetsheft stellt Menschen vor, die ehemals Muslime waren und heute als Christen ihren Glauben in Familien, Dörfern und online teilen – oft unter Gefahr für das eigene Leben. Das Gebet ist eine geistliche Kraft. Die Materialien können unter www.30tagegebet.de/heftbestellung bestellt werden.

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31. Januar 2026

Europa: Unterwanderung durch Islamisten

Die Unterwanderung durch Islamisten ist keine rechte Fantasie, sondern in manchen Orten Europas schon die Realität. Diese Ansicht vertritt der arabischstämmige Israeli, Psychologe Ahmad Mansour: „Wir haben jahrelang die Strukturen, die den Extremismus fördern, nicht nur geduldet, sondern teilweise auch finanziert.“ Zahlreiche Organisationen, die sich nach außen hin für Integration einsetzten, „hintenrum aber extremistische Ansichten verbreiten“, hätten öffentliche Gelder erhalten. „Wir kommen nicht darum herum, die Einwanderung aus muslimischen Ländern zu begrenzen, sonst schaffen wir das nicht.“ Vor allem müsse man entschiedener handeln, gerade auch, was die tägliche Wertevermittlung an Schulen betrifft.

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01. Februar 2026

Weltweit: Weltverfolgungsindex - Christenverfolgung erreicht neues Höchstmaß

388 Millionen Christen sind weltweit betroffen, acht Millionen mehr als im Jahr zuvor.

Zehntausende Christen befinden sich in Nordkorea in Arbeitslagern als Staatsfeinde No. 1. In Syrien gibt es einen deutlichen Anstieg der Gewalt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in Subsahara-Afrika. 14 Länder befinden sich im aktuellen Index. China verbot Online-Gottesdienste. Nach Schließung aller protestantischen Kirchen werden die Christen in Algerien weiter überwacht.

Die Rangliste ist ein Hilferuf: „Die entscheidende Frage ist: Hören Kirchen, Zivilgesellschaft und Politik wirklich hin – und handeln sie?“ so Markus Rode von Open Doors.

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02. Februar 2026

Deutschland: Brandanschläge auf Kirche

Die Polizei hat in Neunkirchen einen 45-Jährigen festgenommen, der zwei Brandanschläge auf die evangelische Christuskirche verübt haben soll. Er soll am 2. und 11. Januar Wurfbrandsätze in den Eingangsbereich geworfen und Tür sowie Fenster beschädigt haben. Zudem wird ihm ein weiterer Brandanschlag auf ein Büro des Diakonischen Werkes vorgeworfen. Verletzt wurde niemand. In seiner Wohnung fand die Polizei umfangreiche Beweismittel. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

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03. Februar 2026

D.R. Kongo: Mindestens fünf Tote bei Angriff auf Dorf in Nordkivu

Im Dorf Mausa in Nordkivu wurden am 13. Januar mindestens fünf Menschen bei einem Angriff getötet, der der ADF zugeschrieben wird. Die Angreifer brannten Häuser und die Kimbanguisten-Kirche nieder, mehrere Bewohner gelten als vermisst. Die Bevölkerung wirft Armee und „Wazalendo“-Milizen vor, trotz Warnungen keinen Schutz geleistet zu haben. In der Region verschärft sich die Lage seit Monaten: Die von Ruanda unterstützte M23 kontrolliert weite Gebiete, während die ADF, ursprünglich aus Uganda, inzwischen dem Islamischen Staat angeschlossen ist und weiterhin Angriffe verübt.

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04. Februar 2026

China: Christen verhaftet

In Chengdu hat die Polizei sechs Mitglieder der nicht registrierten „Early Rain Covenant Church“, darunter den Gemeindeleiter, in ihren Wohnungen festgenommen. Gründe wurden nicht genannt. China geht seit Jahren verstärkt gegen unabhängige religiöse Gruppen vor; unter Präsident Xi Jinping haben Überwachung und Einschränkungen deutlich zugenommen. Hauskirchen können kaum noch Spenden sammeln, online predigen oder sich frei versammeln. Human Rights Watch fordert die sofortige Freilassung und verweist auf weitere Festnahmen im Dezember. Kirchen müssen sich staatlich registrieren und politische Linientreue zeigen; Verstöße gelten als „illegale religiöse Aktivitäten“.

Heutiges Gebetsanliegen

05. Februar 2026

Sudan/ Südsudan: Familie verstößt junge Christin

Eine 18‑Jährige aus den Nuba-Bergen, die im Flüchtlingslager Ajoung Thok lebt, wurde von ihrer muslimischen Familie verstoßen, nachdem sie ihren christlichen Glauben bekannt hatte. Nachbarn hatten ihren Kirchenbesuch gemeldet, worauf Eltern und Bruder sie bedrohten, isolierten und zum Widerruf drängten. Die junge Frau bat heimlich Christen um Hilfe, da sie sich in großer Gefahr sieht. Ihre Hinwendung zum Christentum begann, als sie heimlich die Bibel ihres Bruders las und nach Gebetserfahrungen ihren Glauben vertiefte. Der Sudan zählt laut Weltverfolgungsliste zu den Ländern mit besonders starker Christenverfolgung.

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