03.09.2026
Deutschland: Für eine „großflächige Erweckung unter dem jüdischen Volk“ beten
Aktion „10 Tage Gebet für jüdische Menschen“ beginnt am 11. September
Berlin (IDEA) – Vom 11. bis 21. September findet die Gebetsinitiative „10 Tage Gebet für jüdische Menschen“ statt. Veranstalter ist der jüdisch-messianische Missionsdienst „Beit Sar Shalom“ (Berlin) in Zusammenarbeit mit den Evangelischen Allianzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie den Israel-Werken Schweiz (IWS). Ziel der Initiative ist es, gemeinsam und gezielt für jüdische Menschen zu beten und um eine geistliche Erweckung unter dem jüdischen Volk zu bitten. In einem begleitenden Gebetsheft heißt es, die Aktion lade dazu ein, sich nicht auf menschliche Kraft und Bemühungen zu verlassen, sondern auf die Verheißungen Gottes zu vertrauen. Unter jüdischen Menschen wünschten sich die Initiatoren, „mehr Frucht zu sehen“,und beteten für eine „großflächige Erweckung unter dem jüdischen Volk“. Bisher sei davon nur wenig zu sehen und zu hören. Dennoch handle Gott auch hier: Er berühre Herzen, wirke im Verborgenen und ziehe Menschen zu sich. „Denn es ist derselbe Gott und derselbe Retter – Jeschua haMaschiach – für die Juden zuerst und für alle anderen Völker!“, heißt es in dem Heft. Heute leben laut des Bundesministeriums des Innern schätzungsweise 200.000 Juden in Deutschland. Rund 95.000 von ihnen gehören jüdischen Gemeinden an. Die Aktion findet jährlich in den zehn Tagen zwischen dem jüdischen Neujahrfest (Rosch ha-Schana/11. bis 13. September) und dem Versöhnungstag „Jom Kippur“ (20. bis 21. September) statt. Die einzelnen Gebetstage reichen nach jüdischer Tradition von Sonnenuntergang zu Sonnenuntergang. Dabei wird jeden Tag ein bestimmtes Anliegen in den Mittelpunkt gerückt. Neben der digitalen Veriante kann das Heft auch per Post bestellt werden. Ähnliche Kampagnen sind „30 Tage Gebet für die islamische Welt“, „15 Tage Gebet für die hinduistische Welt“ sowie „15 Tage Gebet für die Welt des Buddhismus“.